Diese Pollerreihe ließ der Hauswart über die Hausverwaltung vom Schöneberger Tiefbauamt aufstellen – nachdem der Eckladen einen neuen Mieter gefunden hatte. Der Name dieses Geschäfts bzw. dieser Initiative muß ihn irgendwie dazu inspiriert haben. Und auch mich noch, das Ensemble zu photographieren – obwohl es sich dabei im strengen Sinne um keine “Hausmeisterkunst” handelt.
Archive for November 30th, 2006
Die taz hatte immer eine gute Küche (Kantine), d.h. die taz-köche gaben sich immer große Mühe. Der Unmut über das Essen setzte erst ein, als die Kantine outgesourct wurde – im neuen taz-domizil in der Kochstraße. Kurz vorher hatten Hausbesetzer auch noch – zum zweiten Mal – den großen taz-konferenz- bzw. eßtisch geklaut. Meistens ging es dann darum, dass die Mitarbeiter nicht jeden Tag das selbe (Nudeln) essen wollten. Seitdem die Kantine aber wieder ingesourct wurde (mit dem taz-café) und Nancy wieder Köchin ist, haben die Klagen erst mal aufgehört – nicht jedoch das Reden über das Essen. Schon allein die tägliche Speisekarte ist sprachlich ziemlich elaboriert. Überhaupt hat mit der Ökobewegung eine allgemeine Hinwendung zu “gutem Essen” stattgefunden, was sich u.a. in regelmäßigen taz-beilagen über Wein niederschlägt. Sogar in der Jungen Welt gibt es neuerdings so etwas.
Den Altlinken – wie Christian Semler – ist dieser Hang zur Wohllebe… weiter lesen