Diesen beeindruckenden Mobilpoller baute der Hausmeister eines Bürokomplexes in der Kurfürstenstraße (Berlin) – um damit gegebenenfalls das Parkdeck für die Mieter abzusperren.
Archive for Januar 29th, 2007
Bei dem Berliner Treffen der Ex-Simensianer wurden nicht nur, wie erwähnt, die “Freimaurer” als Drahtzieher bemüht, sondern auch der alte Spruch: “Siemens, das ist gar kein Produktionsunternehmen, sondern in Wahrheit eine Bank, die sich den Luxus der Produktion leistet.”
Dieser “Einschätzung” mit dem Charakter einer Volksmeinung (“Wer eine Meinung hat und sie vertritt – ist ein Meinungsbildner,” laut der hierbei generösen FAZ ) werde ich fortan in lockerer Folge nachgehen. Ich wußte bisher nur von General Electric, dem Siemens-Partner in der IEA, dass dessen Bank in jedem tschechischen Städtchen mindestens eine Filiale seiner “GE Moneybank” besitzt und dass sie in fast allen “interessanten Ländern” inzwischen tätig ist – auch in Deutschland, wo es heißt: “Unser Tagesgeldkonto hilft Ihnen, flexibel und nach Ihren eigenen Vorstellungen Geld zu sparen. Bei uns ist Ihr Geld in den besten Händen.”
Hier habe ich erst mal alle diesbezüglichen Stellen, die Siemens betreffen, aus dem… weiter lesen
Das ist Georg “Schorse” Windhucks Lieblingspoller. Er war bis zu seiner Frühpensionierung Hausmeister im alten Weddinger Osram-Werk, das man – schon bevor er dort anfing – zu einem Multifunktions- und Veranstaltungszentrum umgewandelt hatte, nachdem Osram an seinen neuen Standort in Spandau gezogen war. Schorses Lieblingspoller steht in der Toskana, in der Nähe eines kleinen Ortes, wo er fast jedes Jahr Urlaub macht. “Ick jehör ja och zur Toskanafraktion, ” so Schorse, von dem auch das Photo stammt. Sowohl Schorse als auch sein Lieblingspoller sind übrigens “Baujahr” 41: “Det hab ick selbst jenau eruiert,” meint er.
Wie erwähnt schloß Siemens sein Hauptstadtbüro Berlin sofort wieder – nachdem der Konzern von der Treuhandanstalt alles bekommen hatte, was er wollte – der Rest wurde liquidiert, damit er nicht der schmutzigen (ausländischen) Konkurrenz in die Hände fiel. Dabei machte Siemens das IEA-Heimatschutzabkommen für Ostdeutschland geltend. Auch anderswo werden laufend Siemens-Büros eröffnet und wieder geschlossen. Gestern war z.B. die Rede von der Schweizer Siemenstochter “Intercom Telecommunication Systems”, die laut Spiegel – zwei Monate nachdem Schweizer Fahnder ihre Büroräume durchsucht hatten – “still und leise liquidiert wurde”. In der Spandauer “Siemensstadt” redet man bereits von globalisierungs- oder korrumpierungsbedingt “mobilen” bzw. “wandernden Büros”. Etwas anders sieht es bei den sich ebenfalls globalisierenden “Redaktionsstuben” aus:
Im gerade eingeweihten “News-Room” der Springerstiefelpresse z.B. fällt als erstes auf, dass hier den Journalisten völlig entpersönlichte Büroarbeitsplätze verpaßt wurden: Was an Papieren oder persönlichen Dingen auf ihren Schreibtischen liegen bleibt, wird nachts von den Putzkolonnen gnadenlos… weiter lesen