Archive for Februar 22nd, 2007

22.02.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (127)

von Helmut Höge

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Diese zwei beweglichen Poller – Pilone – stellt der Hausmeister einer Tiefgarage in Westberlin auf – oder besser gesagt: Er stülpte sie über zwei innenbeleuchtete runde Lampen, deren Birnen jedoch immer kaputtgingen und die zudem schwer auszuwechseln waren. Seine Pilone erinnern hier nun zudem an den großen Pilonenforscher Dida Zende, der in Berlin-Mitte eine “Freie Internationale Tankstelle” /FIT) als Kunstort eröffnete, wo nun regelmäßig “Events” stattfinden, bei denen nicht selten Pilone zum Einsatz gelangen. Und das nächste Kunstereignis findet bereits demnächst statt, wie ich einer Pressemeldung von FIT entnehme:

liebe freunde,kollegen,normalsponsoren u. supersponsoren,mitglieder,
das jahr gibt gummi.zum erstenmal präsentiert sich FIT auf einer kunstmesse. der frisch ins leben gerufenen TEASE ART FAIR in köln,19.04.07-22.04.07.
nun, da FIT schon immer neue wege beschritt und beschreitet,wir ja keine kommerzielle tankstelle waren oder sind,hoffen wir auf unterstützung eurer.

werdet unsere neu geschaffene krafteinheit
werdet personal sponsor (PS).

hier unser angebot:
ihr "kauft"

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22.02.2007 von Helmut Höge
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Umwertung der Werte

von Helmut Höge

Man könnte hierbei vielleicht auch von einer “schleichendgeistig-moralischen Wende” sprechen. Als taz-aushilfshausmeister, aber auch als alter taz-autor mag ich manchmal gar nicht mehr so genau hinkucken – bei dem einen oder anderen taz-artikel. Aber dieses “Wegkucken” bringt es natürlich auch nicht, im Gegenteil.

Heute waren es u.a. ein oder zwei Artikel, die sich mit dem australischen Glühbirnenverbot befaßten: Dort will man demnächst nur noch “Energiesparlampen” dulden – aus ökologischen Gründen. Die taz-autoren haben das mehr oder weniger heftig begrüßt – a là “warum erst jetzt?”.

Dazu ist zu sagen: Die sogenannten “Energiesparlampen” – das sind umgebogene Leuchtstoffröhren, die viel zu teuer verkauft werden, sie sind giftig – quecksilberhaltig, was Entsorgungsprobleme macht und auch Gesundheitsprobleme, wenn sie einem im Haushalt zerbrechen. Sie werden großenteils in China unter menschenunwürdigen Sklavenbedingungen hergestellt. Im Sockel haben die elektronischen Bauteile eine eingebaute Lebensdauerbegrenzung, d.h. nach etwa 1000 mal ein und ausknipsen sind sie hin. Bei… weiter lesen