Archive for April 8th, 2007

08.04.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (141)

von Helmut Höge

F1010001.JPG

Diesen Poller setzte der Platzwart und Autowäscher der BP-Tankstelle am Großglockner. “Und er kann sich sehen lassen” – wie der Hausmeister der “Generali”-Niederlassung Berlin – Klaus Möller (Name wurde von der Redaktion geändert) – in einem Begleitbrief zu diesem Photo schrieb, das er selbst knipste. Die Person links daneben ist seine Frau Monika. Ich möchte das alles bezweifeln, habe mich jedoch trotzdem entschlossen, sein Photo mit in diese Serie aufzunehmen. Meiner Meinung handelt es sich eher um einen Staatspoller – aufgestellt von irgendeiner dusseligen Regierung, die Erektion beweisen wollte.

Als “starken Stummelpfeiler” bezeichnet das Lexikon den Poller, als “Säule der Republik” die Süddeutsche Zeitung in einem österlichen  Magazinbeitrag über “Senk-Poller” – also über elektrisch ausfahrbare Verkehrsabweiser, wie sie in Berlin schon seit Jahrzehnten vor der Zentrale der Volksbank stehen.

Dem SZ-Autor sind sie nun Symbol dafür, “dass Sicherheit und Abschottung mittlerweile ein ganz normaler Bestandteil der Ausgestaltung unserer Städte… weiter lesen

08.04.2007 von Helmut Höge
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Genossenschaften gründen!

von Helmut Höge

Diese Forderung stellt sich immer dringender – angesichts der zunehmeden Privatisierung von Infrastruktur-Einrichtungen und Sozialbauwohnungen.

Vor kurzem fand in der TU der von Attac, BUKO, AG bäuerliche Landwirtschaft und mehreren Selbsthilfe-Netzwerken lange geplante erste Kongreß über “Solidarische Ökonomie” statt. Zugrunde lag ihm der antidarwinistische Gedanke, dass es nicht der Kampf jeder gegen jeden ist, die eine Art (hier der Mensch) vorantreibt, sondern die vom Lamarckisten Kropotkin so genannte “Gegenseitige Hilfe” bzw. Kooperation. Seit der neoliberalen “Wende” haben sich dazu hierzulande die Genossenschaften als marktwirtschaftlich gerade noch mögliche Unternehmensform vermehrt. Inzwischen greifen aber nicht nur – seltsam genug – soziale Einrichtungen und Vereine auf dieses “Modell” zurück, sondern ganze Städte entscheiden sich, das von den Staatserwaltungen zur Verschleuderung vorgesehene Volkseigentum – wie Wohnungsbau, Gas- Elektrizitäts- und und Wasserwerke – nicht zur Privatisierung frei zu geben, sondern mit einer Genossenschaft zu vergesellschaften.

Hierzu lagen dem Kongreß etliche Projektapiere, aber auch Erfahrungsberichte zugrunde.… weiter lesen