Archive for September, 2007

13.09.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (197)

von Helmut Höge

Poller_Rhoen1.jpg

Diesen Poller baute der Hausmeister eines Hotels mit Restaurant in Münnerstadt, nachdem das kleine Schild an der Tür nichts genützt hatte. Das Photo, das Antonia Herrscher knipste, vermittelt den Eindruck, das auch dieser Poller wenig nützt.

13.09.2007 von Helmut Höge
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Blühende Landschaften verwüsten lassen

von Helmut Höge

Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung kommt zu dem Ergebnis – in Form einer Empfehlung an die Landesregierung Brandenburgs, die Mark “zu entleeren”, d.h. der dortigen Restbevölkerung Wegzugsprämien zu zahlen und aus den Gemeinden eine “Wildnis” zu machen, die für den Tourismus interessant ist. Die taz schrieb:

So zumindest stellen sich das die Macher einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zur demographischen Lage Brandenburgs vor, die der Potsdamer Landtag in Auftrag gab und Ende vergangener Woche in Empfang nahm. Die Bevölkerung schrumpft, so viel ist allen klar. Wie darauf zu reagieren ist, darüber erhitzen sich nun die Gemüter. Da es zu teuer sei, die Infrastruktur an dünn besiedelten Gebeten aufrecht zu erhalten, müsse “das Land versuchen, die Menschen dort, wo kein anderer Impuls möglich ist, zum Abwandern zu motivieren”, zitierte die Märkische Oderzeitung das Papier. Konkret ist von Geld-Prämien die Rede, um den Bewohnern die Entscheidung… weiter lesen

11.09.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (196)

von Helmut Höge

Fahnen-Poller.jpg

Dieser Poller, den Antonia Herrscher in der bayrischen Rhön entdeckte,  soll die große Garagentor vor dem Zufallen blockieren, der Hausmeister der Pension mit eigener Schlachterei erwarb den Fuß samt Schirmhalter von einem pleite gegangenen  Biergarten im Nachbardorf und die blauweiße bzw. gelbweiße Stange von der Freiwilligen Feuerwehr. Die Fahne kaufte der Pensionswirt.

11.09.2007 von Helmut Höge
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Sone und solche Höllen

von Helmut Höge

Langsam überwinden die Deutschen ihre Scheu, sich selbständig zu machen – verkünden die lohnabhängig beschäftigten “Experten” in den entsprechenden Dienststellen, allen voran den Arbeitsämtern (vulgo: Bundesagentur für Arbeit). Einige Jahre lang sah es so aus, dass fast nur die türkischen und russischen Einwanderer mit Existenzgründungen liebäugeln würden – und sei es auch nur, weil erstere zu den ersten gehörten, die ihre Festarbeitsplätze nach der beschissenen Wiedervereinigung verloren und letztere ähnlich wie die Araber hier gar nicht erst einen Festarbeitsplatz fanden.

Die Berliner Volksbank reagierte darauf derart feinfühlig, dass sie um 2000 ihre deutschen Existenzgründerberater feuerten und stattdessen Russen und Türken einstellte, damit die ihre Landleute qualifiziert berieten. Nun aber – mit gehöriger Verspätung – sollen angeblich auch die Kerndeutschen sich einen Ruck gegeben haben.

Spätestens jetzt sollten wir uns jedoch fragen: Ist es überhaupt wünschenswert – dass sich alle als Kleinkrämer versuchen? Da hocken sie dann den ganzenweiter lesen