Archive for November, 2007

08.11.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (212)

von Helmut Höge

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Joseph Beuys mit Poller
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Pin-Up mit Poller

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Hausmeister-Sehnsucht nach dem Echten
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Naturpoller in Brighton

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Königlicher Poller in Brighton

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amerikanischer Küstenpoller im Winter

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Ein weiteres Beispiel, wie praktisch die Amis auch mit

Pollern umzugehen wissen. (alle Aufnahmen stammen

von Peter Grosse – es ist Kunst für Hausmeister)

08.11.2007 von Helmut Höge
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Staatsschutz vs mg

von Helmut Höge

Merkwürdig, es passieren so viele schreckliche Überfälle, Morde, Verbrechen jeden Tag, das Soziale erodiert rapide – und gleichzeitig sind alle “Zusammenhänge”, Netzwerke, der Linken seit der “Wende” (Egon Krentz)  in Ost und West erst mal zerrissen. Mühsam  versuchen Arbeitslosen-Initiativen, Volxküchen,  Grundeinkommen-Aktivisten, Genossenschaftsverfechter, Privatisierungsgegner,  Genkritiker  etc.  sich wieder zusammen zu finden.  In bezug auf die Linke  kreist die öffentliche Auseinandersetzung jedoch  seit geraumer Zeit  albernerweise um die RAF und die geheime der Staatsschützer um die “mg”. Michael Sontheimer meint, letztere versuchen damit krampfhaft  ihre  Stellen zu verteidigen  – um nicht mangels  “Gegner” (Feind)  abgewickelt zu werden.

Tatsächlich ist es beim jetzigen Stand der Linken wohl ziemlich überflüssig, Luxuskarossen abzufackeln, statt die Arbeit am Begriff und an der (Ver)Sammlung zu forcieren. Kommt noch von außen in Form von Nachrichten hinzu, dass die so genannte “Weltlage” derzeit anscheinend zu einem regelrechten Weltkrieg tendiert – Irak, Iran, Israel, Libanon, Georgien, Afghanistan, Pakistan, Tschetschenien, Kolumbien,… weiter lesen

05.11.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (211)

von Helmut Höge

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Diese Poller, aus denen Wasser quillt, die also zu einer Art Springbrunnen umfunktioniert wurden, fanden wir im Rathaus des ehemaligen Truppenübungsplatzes Wildflecken. Sie stammen vom Architekten, der den Umbau des Hauses leitete, aber der Hausmeister muß sie nun fast täglich warten – und hat deswegen inzwischen ein Verhältnis zu ihnen entwickelt, als wären es seine eigenen Poller.

05.11.2007 von Helmut Höge
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Wilhelm Reich

von Helmut Höge

“Pornographie ist die letzte große Illusion der Teilhabe der unnützen Menschen am System.” (Georg Seeßlen)

Am 3. und 4. November fand in Berlin ein großer “Wilhelm-Reich-Kongreß” statt: “Sexualität und Lebensenergie. Wege der Hingabe – Wege der Lust”. Es ging Reich bekanntlich um eine Steigerung der Orgasmusfähigkeit zur Revolutionierung der Lebensenergie.

Geworben wird für den Kongress auf der Webpage des “Kitkat”-Clubs. Dieser hat kürzlich den “Sage-Club” in der Köpenicker Straße übernommen. Und nun finden seine “Sex-Parties” dort statt. Nach wie vor elektronisch befeuert vom DJ Clark Kent – Sohn eines berühmten Hamburger Privatbankiers, der während seines Studiums in Harvard eine US-Pornodarstellerin kennenlernte, der zuliebe er seine Bankkarriere aufgab. Sie tritt nun im Kitkat-Club als “DramaNui” auf.

Die Sexualexpertin Mariam Lau versuchte unlängst im Merkur eine Bilanz der sexuellen Befreiung – seit den christlich-adenauerischen 50er Jahren: “Wie vom Autopiloten gesteuert, führt jede … Kulturkritik früher oder später nach Amerika”, schrieb sie. Dort… weiter lesen

05.11.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (210)

von Helmut Höge

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Unter den Pollerforschern des IBRC (International Bollard Research Center) ist es durchaus umstritten, ob die Pilonen zu den Pollern zu zählen sind. Ich zähle mich dort jedoch zur liberalen Fraktion, die sogar die Drop-Art im Straßenraum, sofern sie  jemanden abhält,  unter die Poller subsummieren, erst recht  die Pilonen. Der Hausmeister des Weddinger Wohn-und Gewerbehauses hat dieser vorübergehend aufgestellten Pilone sogar noch einen warnenden Hinweis aufgepfropft, wenn man so sagen darf.

05.11.2007 von Helmut Höge
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Elitäre Quatschköpfe (2)

von Helmut Höge

Unser Blogwart und Verschwörungstheoretiker Mathias Broeckers wurde gerade in dieser Doppelfunktion in dem wunderbaren Buch von Eva Horn “Der geheime Krieg – Verrat, Spionage und moderne Fiktion” gewürdigt. In dem ebenso neuen aber völlig bescheuerten Buch “Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute” von Wolfgang Wippermann wird er jedoch in seiner vermeintlichen Doppelfunktion als Satanist und Antisemit schwer angegriffen. Meine Beschäftigung mit Eva Horns Geheimdienstbuch hält noch an. Hier erst einmal eine Rezension des Wippermann-Buches – aus der heutigen Jungen Welt von Markus Klöckner sowie ein Text über den FU-Professor Wippermann von Günter Langer (SDS-Website). Außerdem ein Text über den HU-Professor Herfried Münkler, der sich ebenfalls mit Krieg, Geheimdiensten und Verschwörungen beschäftigt und auch immer bescheuertere Bücher schreibt – als Möchtergen-Regierungsberater und -TV-Experte. Dort angehängt ein weiterer JW-Artikel von Thomas Wagner über ihn – als “Kopflanger der Herrschenden”. Nebenbeibemerkt: Ich arbeite eher daran, ein brauchbarer “Kopflanger der Herrscherin” zu… weiter lesen

01.11.2007 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (209)

von Helmut Höge

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Hier hat der Hausmeister eines vornehmen Bekleidungsgeschäftes in der Münchner Innenstadt entschieden zu viel des Guten getan: Man stolpert geradezu über diese beiden als Poller fungierenden Hinweisschilder, einer wäre schon zu viel gewesen. Das Photo stammt von Antonia Herrscher, die mit mir im Anschluß an die Vorstellung des neuen Schrebergarten-Buches von Wladimir Kaminer noch durch die Münchner Einkaufsstraßen strolchte.

01.11.2007 von Helmut Höge
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Ein Gastbeitrag

von Helmut Höge

Dr.Seltsam – den man früher den Stalin von Bad Schwartau nannte, kenne ich nun schon über 20 Jahre. Er war theaterkritiker bei der taz. Und als wir alle dort aufhörten, aus Solidarität mit Sabine Vogel und Regine Walther-Lehmann, weil man diesen beiden taz-redakteuren wegen des Kapielskischen Adjektivs “gaskammervoll”, das sie nicht rausredigierten, gekündigt hatte, war es Dr.Seltsam zusammen mit Wiglaf Droste, die als erstes die Idee äußerten – im Künstlerhaus Bethanien, das uns ebenfalls aus Solidarität ein Atelier zur Verfügung gestellt hatte (das dann der taz-hausmeister Jens mit Büromöbeln ausstattete): “Wir wollen überhaupt nicht mehr für irgendeine blöde Zeitung schreiben, wir tragen jetzt unsere Texte auf Bühnen vor!” Wir anderen – etwa zehn Leute – fanden die Idee nicht besonders aufregend: Sie war schon während und nach der russischen Revolution aufgekommen. Dort trugen die Autoren dem analphabetischen Publikum komplette ungedruckte Zeitungen vor – bis hin zu Wetterberichten und Kochrezepten. Später… weiter lesen