22.04.2008 von Helmut Höge

Der Strandwächter von Waikiki, Abschnitt Süd, Joey Kahlua hat seine Pylonen blau angepinselt, damit sie sich von den normalen – siehe Bild 2 - deutlich unterscheiden und ihm deswegen nicht mehr so einfach geklaut werden können, was ihm zuvor anscheinend immer mal wieder passiert ist. Fotos: Peter Grosse

22.04.2008 von Helmut Höge
Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus geht es nicht über diesen hinaus, sondern zurück in die Barbarei. Deswegen ist “Früchte des Zorns”, der 1939 veröffentlichte, dann verfilmte und mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Roman von John Steinbeck, in dem es um von Gutsbesitzern vertriebene Kleinbauern geht, die sich als Landarbeiter in Kalifornien verdingen, wieder hochaktuell. Weltweit beschäftigen immer mehr Groß-Agrarunternehmen Landlose, Wanderarbeiter und Arbeitslose auf ihren Feldern – und während das Überangebot an Erntehelfern und Saisonarbeitskräften
in der Landwirtschaft steigt, sind ihre Löhne derart verfallen, dass vielerorts sogar auf Erntemaschinen verzichtet wird und stattdessen Kinder mitarbeiten müssen. So verdienen Baulwollpflücker in Afrika 25 Cent pro Stunde und in Pakistan sowie auch in Indien sogar nur 10 Cent. Allein auf den Bananenplantagen Ecuadors sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) 30.000 Kinder beschäftigt, die teilweise wie Sklaven gehalten werden. Die Bildung von Gewerkschaften wird rigoros unterbunden, Gewerkschafter werden erschossen, gesetzliche Vorgaben für… weiter lesen