28.06.2008 von Helmut Höge
Die Russen meinen mit “Kaukasier” nicht das selbe wie die Amis! Wenn an einer neuen Diskothek in Moskau ein Schild hängt: “Keine Betrunkenen/Keine unpassend Angezogenen/Keine Kaukasier” – dann ist das eine Spätfolge der deutschen Genetik und Rassenpolitik.
Im Kaukasus rekrutierte die deutsche Wehrmacht besonders viele Mitkämpfer – gegen die Rote Armee. Armenier, Georgier, Nordkaukasier (u.a. Tschetschenen) und Aserbaidschaner stellten eigene Kontigente für die “Ost-Legionen”. Allen voran forcierte Oberst Graf Stauffenberg ihre Aufstellung und ihren Einsatz, weil der Krieg nur als ein Bürgerkrieg gewonnen werden konnte, wie er meinte.
Der Käfersammler und Offiziershygieniker Ernst Jünger versuchte vor Ort, sich ein Bild davon zu machen. Der Pflanzensammler und Volkseugeniker Hans Stubbe organisierte eine große “Kaukasus-Sammelexpedition”. Aber Jünger mußte abrupt sein “Kaukasus-Tagebuch” abbrechen und Stubbe seine Expedition abblasen: Die deutsche Armee, die schon die Hakenkreuzfahne auf dem Elbrus gehisst hatte, zog sich nach der verlorenen Schlacht um “Stalingrad” zurück.
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28.06.2008 von Helmut Höge

Um den Kindern das Fußballspielen auf dem Rasen in der Walddorf-Siedlung von Hamburg-Berne zu vermiesen, pflanzte der Hausmeister (sein Name ist der Redaktion bekannt) drei Poller. Das nützte jedoch wenig. Schließlich waren es 24 (16 sind im Photo von Antonia Herrscher sichtbar). Aber noch immer hält es die Kinder nicht vom Ballspielen ab, im Gegenteil: sie dribbeln gerne um die von ihnen Pfosten genannten Poller herum.
28.06.2008 von Helmut Höge
Florence Hervé verdanken wir die letzten Informationen über die Beduinen in der Negev-Wüste, ihr Artikel wurde heute in der Jungen Welt veröffentlicht:
Staubige Ebenen, Steppen, Schluchten, Lehmhügel und farbige Erosionskrater wechseln sich ab, dazwischen weiße Dörfer und grüne Oasen. Der Negev – »die Trockene« auf Hebräisch –, das sind 12000 Quadratkilometer Wüste, über die Hälfte des israelischen Staates, doch leben hier nur zehn Prozent der Bevölkerung. Gelegen zwischen dem Tal von Beer Sheva im Norden, dem Arava-Tal im Osten, dem Roten Meer im Süden, und dem Gazastreifen und Ägypten im Westen.
Der Negev: Das sind auch vorbeiziehende Ziegenherden und braune Kamele, eingezäunte blühende Kibuzzim, antike Stätten und hochmoderne Solarforschungsinstitute, Fischzucht und Anbau von Wein, Blumen, Gurken und Tomaten. Und das sind Elendshütten, Müllhalden und Militärsperrzonen, Trainingsflächen für die Armee, Standorte von Nuklearanlagen. Das ist der brutale Gegensatz von stiller Abgeschiedenheit und dröhnendem Lärm der Kampfjets. Armut und Reichtum bestehen im… weiter lesen
28.06.2008 von Helmut Höge

Der Hüslimeisterli (Herr Bircher) dieses Mövenpick-Motels am St. Gotthard-Tunnel hat ein Stück Rasen ausgebessert und es kunstvoll mit einem Poller-Absperrband-Ensemble gesichert – bis es angewachsen ist.