Archive for August 8th, 2008

08.08.2008 von Helmut Höge
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Genossenschafts/Produkte (9)

von Helmut Höge

Ready-Made-Chimären

Auf der Verkaufsausstellung “Le Grand Magasin” werden industriell gefertigte Waren (ein Bidet, ein Garderobenständer u.Ä.) von europäischen Produktivgenossenschaften als unsignierte “Ready-Mades” präsentiert.

“Seit Marcel Duchamp seine Ready-Mades (industriell gefertigte und vom Künstler lediglich signierte Gegenstände) ausstellte, weiß man, dass ein Objekt (ein Urinal, ein Flaschentrockner o. Ä.) in dem Moment zu einem Kunstwerk werden kann, in dem der Künstler es dazu bestimmt,” heißt es heute in einem Le Monde Diplomatique-Artikel von Pataud Célérier über “Künstler, Sammler und das Geld”.

In Wiesbaden kreierte der dort stationierte GI George Maciunas die “Fluxusbewegung”, der daraus hervorgegangene Joseph Beuys spitzte den von Duchamp erweiterten Kunstbegriff noch zu: “Kunst ist alles, was signiert ist”. An Duchamps Ready-Mades kritisierte Beuys, dass sie als solche von ihren Produktionsbedingungen vollständig abgetrennt wurden.

“Interessant ist der Vorwurf, den Beuys Duchamp machte: nicht die Ready-Mades störten ihn, denn die entsprachen auch seiner Gleichung von Kunst und… weiter lesen

08.08.2008 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (273)

von Helmut Höge

Der Photograph Peter Grosse teilt zu dem Bild mit: Diesen Poller hat der Hausmeister einer Leipziger Dichterschule gebaut und aufgestellt.

08.08.2008 von Helmut Höge
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Genossenschaften/Cooperative (8)

von Helmut Höge

Neulich besuchten einige Genossen aus sizilianischen Genossenschaften, u.a. von der Cooperativa Placido Rizzotto, die taz. Es ging darum, dass Thomas Schmidt für taz-Leser eine Sizilien-Reise organisiert, wobei er sich auf diese Agrargenossenschaften stützt. Sie bewirtschaften Land, das der Mafia gehörte und enteignet wurde. Anschließend übergab man es Arbeits- bzw. Landlosen, die sich dazu in Genossenschaften organisierten. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete am 13.Juni 20008 in einem ausführlichen “Dossier” über sie. In der taz erzählten sie, wie sie es geschafft hatten, sich in der einst von der Mafia beherrschten Umgebung zu behaupten und sogar langsam anerkannt zu werden.

Die italienische Genossenschaftsbewegung begann einst mit der Selbstorganisation von Glasbläsern.

Dazu besuchten wir die “Coop CIVE”, ein Glasproduktionsbetrieb in Vinci bei Florenz, das Interview mit einer ihrer Mitarbeiterinnen findet sich an anderer Stelle im blog. Hier erst einmal einige allgemeine Studien über italienische Genossenschaften.

“Das Genossenschaftswesen in Italien im 19. Jahrhundertweiter lesen