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13.10.2008 von Helmut Höge
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Der subjektive Traktor* (28)

von Helmut Höge

“In neoliberalen Managementkonzepten steht Autonomie für eine möglichst effektive Arbeitsorganisation, in der flache Hierarchien, Teamwork und Selbstkontrolle die Überwachung durch die Vorgesetzten abgelöst haben.”

Das könnte auch das Konzept der taz-Geschäftsführung sein, die sich einst aus der Autonomen- und Alternativbewegung herauspersonalisierte. Der Autor des Zitats, Arndt Neumann, will auch tatsächlich in seinem soeben veröffentlichten Nautilus-Buch “Kleine geile Firmen” darauf hinaus, dass sich der Neoliberalismus in Westdeutschland aus der 68er- und Alternativ-Bewegung erklären läßt. “Gleichzeitig warfen Hippies in den USA ihre Uhren weg, um ihrem Bruch mit der kapitalistischen Zeit Ausdruck zu verleihen,” schreibt er und erinnert dabei an einige Graffitis gegen das Wertgesetz aus dem Pariser Mai 68.

In der Folgezeit entstand eine ganze “Bandbreite alternativer Projekte”. Genannt werden “Teestuben, Kneipen, Naturkostläden, Theatergruppen und Kinos, sowie Autowerkstätten, Schreinerbetriebe, Entrümpelungskollektive, freie Schulen, Jugendzentren und Beratungsstellen bis hin zu Druckereien, Buchläden und alternativen Medien”. Gemeinsam war ihnen, dass sie mit ihrer selbstbestimmten… weiter lesen