Der Hausmeister dieses Einkaufs- und Dienstleistungszentrums in Jena installierte für den Benutzer des Parkplatzes “Anwohner 5″ erst einen waagerechten Poller, den er mühsam in das Pflaster eindübeln mußte, damit der beim rückwärts Einparken nicht an die schöne bemalte Rückwand des Hauses knallte. Als das nichts half, griff er zum Pinsel und übermalte die Pflanzenlandschaft, d.h. er malte einen so dicken Stein auf die Wand, dass der Fahrer ihn auch noch im Rückspiegel sehen konnte. Das half. Foto: Antonia Herrscher
Archive for November 26th, 2008
Aus dem tazinternen Intranet:
Liebe tazler,
immer wieder hört man, dass bei kaputter beleuchtung der hausmeister,
und das betrifft auch mich mitunter, nicht schnell genug reagiert. Hier
deswegen ein Hinweis, wie es die Amerikaner machen, vielleicht kann man
daraus lernen:
Auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim ist im Büro des Betriebsrats Klaus
Franz eine Neonröhre kaputt. Klaus Franz greift daraufhin zum Telefon
und läßt sich mit der Zentrale verbinden, die unten im selben
Bürokomplex sitzt. Das kann man als tazler noch nachvollziehen.
Da es sich bei Opel aber um ein Tochterunternehmen des US-Konzerns
General Motors (liebevoll GM genannt) handelt, verbindet die
Telefonzentrale Klaus Franz mit der Konzern-Telefonzentrale, die aus
einem outgesourcten Call Center in Detroit besteht. Von dort wird der
Auftrag weitergeleitet an das “World-Wide-Facility Management”, von dem
man hier nicht genau weiß, wo es überall domiziliert ist, auf alle… weiter lesen
