20.03.2009 von Helmut Höge
26. Egon hilft im Kälberstall aus, er wirft das Heu vom Dachboden in die Stallgasse, Kälberpflegerin Renate füttert derweil die Jungrinder:

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27. Die beiden Aushilfspfleger und Michael sind mit dem Traktor und einem kleinen Anhänger zu einer Feldscheune gefahren, wo das Futtergetreide liegt:

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28. Mit dem vollen Anhänger geht es zurück auf den Hof:

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29. In der Schweinemast, die sich zum großen Teil in Saarmund befindet, herrscht vor der Fütterung ein Höllenlärm. Das Futter für sie wird in Tonnen gesammelt, die in den Wohngebieten von Babelsberg und Potsdam aufgestellt werden und die die Bewohner dort mit Essensabfällen auffüllen, ein LKW der LPG holt sie regelmäßig ab und schüttet den Inhalt in ein großes Silo, in dem die Abfälle erhitzt werden, um alle Keime abzutöten. Manchmal findet man nach dem Füttern noch Löffel und Gabel in den Trögen, von den Schweinen sauber abgeleckt:

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20.03.2009 von Helmut Höge
21. Blick über den Hofplatz – kurz vor Feierabend:

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22. Graffiti an einer Westberliner Wand – auf der Fahrt nach Hause:

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23. Brigadier Erwin hat mit der Futterökonomin Elisabeth günstig aus einer Molkerei Molke für die Kälber besorgt und freut sich:

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24. Heinrich aus der Reparaturbrigade behebt eine kleinere Havarie:

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25. Zwei Mann holen Silage für die Rinder, die die LPG Pflanzenproduktion, kurz “Pflanze” genannt, alle paar Tage von einem ihrem Silos anliefert und an die Ecke eines unserer Ställe kippt. Seit der Trennung von “Pflanze” und “Tier” müssen die gegenseitigen Lieferungen abgerechnet werden, bei der Silage gibt es drei Klassen – je nach Qualität, die unterschiedlich berechnet werden. Heute – einen Tag vor Weihnachten – ist Gast-Rinderpfleger Thomas Kapielski für einen aus der Brigade eingesprungen, der in Steglitz Geschenke einkaufen will:

20.03.2009 von Helmut Höge
16. Nach dem Ausmisten mit dem rumänischen Traktor schwingt sich Egon auf einen anderen Traktor mit Kranausleger, um den Mist in der Mitte des Hofes zu stapeln:

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17. Anschließend greift auch er noch mal zur Forke:

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18. So stellt sich der wachsende Misthaufen auf dem Hof aus der Sicht der Rinder des Offenstalls dar, inzwischen ist der Bagger der Pflanzenproduktion gekommen, der einen Teil des Mistes auf LKWs lädt, damit er gleich aufs Feld gefahren werden kann:

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19. Besuch aus Westberlin: Zwei der “Drei Tornados” sammeln Eindrücke aus dem Arbeitsleben im Osten, um sie anschließend zu Sketchen zu verarbeiten:

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20. Aushilfspflegerin Jutta kontrolliert, ob die Rinder im frisch eingestreuten Stall auch zufrieden sind:

20.03.2009 von Helmut Höge
11. Die Reparaturbrigade kommt aus Saarmund an und macht sich gleich an die Arbeit, sie wechselt nicht nur den Reifen, sondern auch gleich noch eine Hydraulik-Dichtung:

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12. Wir machen derweil eine Rauchpause:

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13. Und beratschlagen anschließend, wer macht wo was weiter:

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14. Auch die Reparaturbrigade überlegt sich, was sie als nächstes tun soll/muß:

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15. Michael streut neues Stroh in einen Abschnitt des Offenstalls, in den die Rinder bereits zurückgetrieben wurden:

20.03.2009 von Helmut Höge
6. Die falsch konstuierte Futtergasse des Offenstalls. Die Rinder kucken gerade alle zu mir, dem Photographen, während hinten Kälberpflegerin Renate füttert. Sie wurde auch Brigademutter genannt, weil sie sich u.a. für die regelmäßigen Theaterbesuche der Brigade zuständig fühlte. Dazu mußte sie u.a. den Fahrer des Linienbusses von und nach Fahlhorst bitten, uns abends nach Potsdam zum Theater und anschließend wieder zurück nach Fahlhorst zu bringen, er bekam eine Flasche Weinbrand dafür:

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7. Zum Ausmisten des Offenstalls müssen die Rinder zuvor von einer Abteilung in eine andere getrieben werden. Als ich anfing, die Arbeitsabläufe zu photographieren, fragte Brigadier Erwin mich noch mißtrauisch: “Was soll das denn?” Ich antwortete ihm: “Seid die Stasi aufgelöst ist müssen wir doch alles selber dokumentieren.” Wenig später sagte er schon von sich aus: “Helmut, hol die Kamera raus, wir treiben nachher die Rinder im Offenstall um.”

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8. Das Ausmisten geschieht mit dem… weiter lesen
20.03.2009 von Helmut Höge
20 Jahre keine DDR mehr sind eine lange Zeit. Für die Zuspätgeborenen sollen hier einige heroische Momente aus den letzten Tagen der LPG “Florian Geyer” Saarmund, ihrer Fahlhorster Rinderbrigade vor allem, noch einmal vor Augen geführt werden.
1. So stellt sich die DDR und ihre zwangskollektivierte Landwirtschaft den ausländischen, namentlich den westdeutschen Erforschern dieses abgeschlossenen Untersuchungsgebietes heute dar:

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2. Und so sah es dort jeden Morgen bei Sonnenaufgang kurz vor Dienstbeginn aus:

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3. Erst einmal werden bei einer Tasse Kaffee und einigen Zigaretten die Zeitläufte durchgehechelt – im überheizten zum Sozialraum umfunktionierten ehemaligen Frauenruheraum. Egon (2. von rechts) berichtet enttäuscht, dass er noch immer nicht beim “Glücksrad” auf Sat 1 mitspielen darf. Erwin, der Brigadier (am Kopfende des Tisches) meint: “Jetzt muß die D-Mark aber auch bald kommen, ich bin schließlich nicht mehr der Jüngste”. Sabine Vogel (1. von rechts) gibt zu bedenken, dass der Jabobs-Kaffee… weiter lesen
18.03.2009 von Helmut Höge
“Wo ein Pavian lebt, ist auch der Kummer nicht fern!” (äthiopisches Sprichwort, das sich auf den Schweizer Primatologen Hans Kummer bezieht)
Der Ethnopsychoanalytiker Paul Parin beobachtete 1972 den mit ihm befreundeten Pavianforscher Hans Kummer bei der Feldforschung. Als sie abends am Schlaffelsen der Affen standen kam es ihm vor, “als würden wir einer Freiluft-Theateraufführung beiwohnen”. Statt über Paviane diskutierten die beiden Freunde dann jedoch über die damals noch virulente Studentenbewegung.
Wenn ich mit Jeanette (9) in den Zoo gehe, will sie dort auch vor allem die Paviane sehen, die meist als kleine Horde auf ihrem Affenfelsen hocken – der aufgeplusterte “Pascha” auf dem höchsten Punkt, die anderen gleichsam zu seinen Füßen gruppiert. Das ist jedesmal mein Pavianbild. Das Heimkind Jeanette konzentriert sich glaube ich auf einzelne kleine Paviane. Sie will später mal Biologin werden – und Affen in ihrem wirklichen Leben in der afrikanischen Savanne oder im Hochland erforschen. Je… weiter lesen
18.03.2009 von Helmut Höge

Diese Pilone setzte einer der Hausmeister des neuen Neuköllner Einkaufscenters “Hermann-Quartier” als vorläufigen Ersatz für zwei Poller, die demnächst dort hinkommen sollen, zusammen mit einem Blumenbeet. Die Pilone trennt gewissermaßen die Lieferauffahrt zum Center von der Einfahrt zum Burger-King-Drive-In. Aber irgendein Depp hat sie in den Matsch getreten. Die Photographin Antonia Herrscher hat ihr Photo deswegen “versunkener Poller” genannt. Das Center gehört nebenbeibemerkt der Trigon-Gruppe von Klaus Groenke.
Und weil wir schon mal dabei sind, folgen hier noch einige weitere Pilonen-Fotos – von Peter Grosse:

Genau: da isser, schrieb der Photograph dazu.

Diese kunstvolle Piloneninstallation setzte der Aushilfshausmausmeister des Tourist-Resorts “Padnapong” in Thailand, leider teilte der Potograph nicht mit, warum.
18.03.2009 von Helmut Höge

Dieses Schild “Speed-Breaker Ahead!” photographierte der Hausmeister der Allee-Arcaden im Prenzlauer Berg, Bernd H. (44) – in Bombay. Es dient hier zur Illustrierung des folgenden Artikels über Speed-Breaker:
Die Entdeckung der Langsamkeit – hat vor allem der Speed-Breaker-Industrie zu Traumprofiten verholfen. Sie stellt diese verkehrs-entschleunigenden Maßnahmen aus Beton, Metall, Gummi und Mischbitumen her und verkauft sie an die Tiefbauämter, die sie in verkehrsberuhigten Zonen einbauen, d.h. dort auf das Straßenpflaster dübeln. Mitunter begnügen sie sich auch mit einer aufgewölbten Pflasterung alle hundert Meter. Unsichere Stadtverwaltungen können sich beim ADAC Speed-Breaker aus Recyclingsmaterial zum Testen ausleihen. Erst reichten Tempo-30-Warnschilder, dann kamen beispielsweise – für 149 Euro das Stück – noch “Berliner Kissen” dazu: So heißen die Mischbitumen-Schwellen der “Moravia Gesellschaft für Verkehrszeichen”. Die Firma betreibt in Wiesbaden eine eigene “Verkehrsakademie”, wo man u.a. Probleme mit diesen Speed-Breakern, die mit 2-Komponentenkleber fixiert werden, diskutiert – “anwendungsorientiert” also. Die “schlafenden Gendarmen”, wie… weiter lesen