22.05.2009 von Helmut Höge

Jackson Pollock am Poller (Photo:P. Grosse)
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Joseph Beuys vorm Poller (Photo: P. Grosse)
Während die FM-Wissenschaft mir harsch vorwirft, ich hätte keine Ahnung vom Paradigmenwechsel zwischen Hausmeisterei und Facility Management, bemüht sich die “Financial Times” darum, mich behutsam darüber aufzuklären:
Facility-Management – Chancen für Generalisten und Spezialisten
(von Richard Haimann)
Verschiedene Ausbildungswege führen ins Facility-Management. Es geht auch ohne akademischen Abschluss. Mit dem stets mürrischen Hausmeister alter Schule hat der Job aber nichts mehr zu tun.
Wer nicht zur Branche gehört, fragt sich oft, was ein Facility-Manager eigentlich tut. Häufig wird immer noch an den schlecht gelaunten Hausmeister gedacht, der mit seiner Werkzeugkiste durch die Gebäude schleicht oder an Putztrupps, die Waschräume unter Wasser setzen und Papierkörbe leeren.
Dabei geht es heute um wesentlich mehr, was auch kaufmännisches und technisches Wissen und Organisationstalent voraussetzt. Schließlich soll ein Gebäudemanager wissen, wie Immobilien unter ökologischen und… weiter lesen
22.05.2009 von Helmut Höge
Am 18.Mai starb der Zürcher Psychoanalytiker Paul Parin.
Er wurde 92 Jahre alt. Seine ethnopsychoanalytischen Bücher, die er zusammen mit seiner Frau Goldy und seinem Freund Fritz Morgenthaler schrieb, waren in der Studentenbewegung quasi Pflichtlektüre. In den letzten 15 Jahren veröffentlichte er vor allem Erzählungen. Antonia Herrscher und ich interviewten ihn im Sommer 2008 – über “Jugoslawien” und die dortige “Partisanenkrankheit”.
1948 hatte er, der zuvor als Arzt bei den “Tito-Partisanen” gearbeitet hatte, einen psychiatrischen Bericht über die in Jugoslawien nach dem Krieg bei demobilisierten Partisanen massenhaft aufgetretene “Partisanenkrankheit” veröffentlicht. Es war seine erste wissenschaftliche Veröffentlichung und diese Krankheit bezeichnete er in seinem Aufsatz als hysterische bzw. epileptische “Kampfanfälle”. Sie bedeuteten für ihn das Gegenteil einer “Kriegsneurose”: Während diese den davon heimgesuchten vor weiteren Fronteinsätzen quasi schützt, legte jene nahe, dass der oder die an ihr Erkrankte nicht mit dem Kämpfen aufhören kann bzw. will. Das betraf damals etwa 120.000… weiter lesen