Archive for Mai, 2009

03.05.2009 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (317)

von Helmut Höge

Genaugenommen handelt es sich hierbei um angehende Hausmeisterkunst: “Die zwei Poller auf dem Bild sind virtuell – die zählen nicht,” schreibt der Überbringer Peter Grosse zu diesem Photo. Es handelt sich dabei um eine Hausaufgabe zweier Studenten der berufsbegleitenden “Weiterbildung Master of Advanced Studies in Facility Management” an der ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die beiden sind zur Zeit noch Hausmeister einer in Zürich ansässigen irischen Versicherungs- und Investmentgesellschaft, wollen aber, eher früher als später, Diplom-Hausmeister werden. Viel Glück!

Dazu müssen Sie wissen:

“Facility Management fokussiert das ganzheitliche Management von Gebäuden, Einrichtungen und Dienstleistungen sowie den optimalen Einsatz von Immobilien über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Auch die Dienstleistungen zur Schaffung von optimalen Wohn-, Arbeitsplatz- und Aufenthaltsverhältnissen spielen eine Rolle.

Der MAS umfasst 87 Studientage. Für das Selbststudium (inkl. Master-Thesis) ist ausserhalb der Unterrichtsveranstaltungen mit einem zusätzlichen Gesamtaufwand von 800 Stunden zu rechnen.”

P.S.: Zur gleichen Zeit wie… weiter lesen

03.05.2009 von Helmut Höge
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Bis in die äußerste Mongolei

von Helmut Höge

Michael Grey Wolf Gurujew/Selbstporträts in seiner neuen Wirkungsstätte am mongolischen Huvskul-See nahe Burjatien

 

 

Die taz-dorfkorrespondentin Imma Harms notierte in ihrem blog “jottwehdeh” am 29.April:

Dicke Erbsensuppe am Mittag. In der Nachmittagshitze Besuch bei den Eseln. Sie gehören Seb. Er kommt aus Südfrankreich. Die Esel auch. Er will mit ihnen bis in die Mongolei gehen. Noch stehen die Esel auf der Weide. Sie stehen meist auf einem Fleck und knabbern sich gegenseitig den Rücken ab. Manchmal werfen sie ihren Kopf hoch, manchmal stellen sie die Ohren auf und lauschen in alle Richtungen. Am Morgen kommen zwei Leute vom Ordnungsamt auf den Karlshof gefahren. Die Esel wurden in Templin Stadt aufgegriffen. Sie waren schon mal alleine losgegangen.

Im Zuge der mongolischen Weltherrschaft nach Dschingis Khan war dies öfter vorgekommen, dass man mit Tieren von hier bis in die Mongolei zog oder umgekehrt. Noch im Zweiten Weltkrieg kamen vieleweiter lesen

02.05.2009 von Helmut Höge
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150 Darwinjahre/Wechsel von den Nachtigallen zu den Flugzeugen…

von Helmut Höge

“Der Tod des einäugigen Löwen Marjan im Zoo der afghanischen Hauptstadt Kabul hat Tierfreunde in aller Welt erschüttert. Er hatte die Invasion der Sowjetunion, den Bürgerkrieg, die Taliban und zuletzt die US-Bombenangriffe überlebt. Das Tier kam 1974 mit Hilfe des Kölner Zoos nach Kabul. Als vor einiger Zeit ein Taliban-Kämpfer in den Käfig kletterte, um seine Tapferkeit zu beweisen, fraß Marjan ihn. Der Bruder des Taliban warf daraufhin eine Granate auf ihn, weshalb er am Ende halb blind und lahm sein Dasein fristete. Marjan starb am Montag an Nierenversagen.” (Spiegel, 20.3.2002)

“Zu seiner ausgestopften Giraffe auf der documenta , erklärte der österreichische Künstler Peter Friedl, dass sie in Kalkilia, dem einzigen palästinensischen Zoo tot umgefallen sei, als die israelische Armee dort ein Versteck der Hamas angriff.” (FAZ v. 8.6.2007)

Der sowjetische Kriegsberichterstatter Wassili Grossman verfaßte fast ausschließlich Kriegsliteratur, dazu die noch während des Zweiten Weltkrieges von ihm mitverantwortete erste… weiter lesen