Ihre Klasse nennt sich Kopffüßer (Cephalopoda), wobei die Kalmar zu den “zehnarmigen” und die Kraken zu den “achtarmigen Tintenfischen” gehören. Der Name „Krake“ stammt aus dem Skandinavischen und steht für „entwurzelter Baum“, da die Arme wie Wurzeln in alle Richtungen davonragen, behauptet jedenfalls Wikipedia.
Es geht hier um Tintenfische – “live” im Fernsehen, im Naturkundemuseum, im Aquarium, in Freier Wildbahn, in der Kunst und in der Küche…
Man kann nicht entrüstet sagen: “Das ist doch Fernsehen”, so wie man früher sagte: “Das ist doch Theater” – denn es gibt laut Baudrillard kein referentielles Universum mehr. Noch ist Glaubwürdigkeit also bloß ein Spezialeffekt. Aber es gibt dabei eine Ausnahme: Das ist das Tierfernsehen, d.h. Tierfilme. Die Tiere leben in einem anderen Universum – ohne Repräsentanz und Souveränität (noch).
Abgesehen von “Knuth-TV” erfreuen sich in Berlin vor allem die gefilmten Kraken großer Beliebtheit.Und das beeinflußt auch die Forschung und die Aquaristik… weiter lesen