…Das ist natürlich etwas größenwahnsinnig – zumal wenn man selber keinen Weltbegriff hat – und höchstenfalls erst auf dem Weg ist, ein Weltbürger (im trotzkischen Sinne) zu werden. Ich habe es 1976 dennoch – naßforsch – versucht. Und bin mir bis heute nicht sicher, ob ich als Verlierer oder Gewinner da wieder rausgekommen bin – nur um auf diesen dämlichen taz-schreibtisch jetzt in der Rady-Datschky-Strasse, wie die Amis die Kochstraße neuerdings nennen, zu landen.
Gezeigt habe ich die Welt damals einer jungen Hannoveraner-Stute namens “Leinchen” – ein etwas lächerlicher Name, den meine Freundin Heidi dem Fohlen gegeben hatte – ihrer Tochter zuliebe. “Kleines” sollte das heißen, weil es anfänglich im Gegensatz zu zwei anderen riesengroßen Pferden, die wir in (Winter-)Pflege genommen hatten, noch winzig war. Das Vorbuchpferdchen “Leinchen” hatte ich mir für 5000 DM von einem Pferdehändler zu Weihnachten selbst geschenkt. Es war das krankeste und scheueste in seinem gerade… weiter lesen