Japanischer Spatz (von Katsushika Hokusai)
Nach der früher lange umstrittenen taz-Spendensammlung “Waffen für El Salvador” – um der dortigen FMNL-Guerilla zum Sieg zu verhelfen, gibt es nun einen “taz-Hedge-Fonds für Spatzen” – zum Ankauf von sechs Hecken – Hedges, die für Spatzen lebensnotwendig sind. Vier Buschgewächse wurden bereits gepflanzt. Die taz hat seit einiger Zeit ein Café mit einem Café-Garten, den die Spatzen gerne anfliegen, um übriggebliebene Essensreste aufzupicken. Dort sollen die Hecken gepflanzt werden. Ein Dialog in einem Cafégarten aus Silvia Bovenschens Roman “Wer weiß was” mag verdeutlichen, wie man sich die Situation an einem solchen Ort vorzustellen hat:
Ein Mann und eine Frau unterhalten sich. “Sie arrangierte mit der Kuchengabel die Krümel auf ihrem Teller. Gab ihnen eine geometrische Anordnung. Aber ein mutiger Spatz pfuschte ihr, festgekrallt am Tellerrand, mit spitzem Schnabel ins Werk. ‘Freche Viecher,’ sagte sie. ‘Sie sind vom Aussterben bedroht,’ sagte er. ‘Wirklich?… weiter lesen
