Archive for April, 2012

22.04.2012 von Helmut Höge
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Kairo-Virus/1. Mai

von Helmut Höge

 

Sigmund Freud erhoffte sich eine Überwindung des Opfers durch Verinnerlichung, “Natur” muß überwunden werden. Wilhelm Reich und nicht wenige 68er-Feministinnen gingen davon aus, dass im Matriachat Natur und Kultur – ohne Märtyrer – versöhnt werden. (Wolfgang Dreßen “Handbuch der Moral für den Bürgerstand”, abgedruckt in “Der ‘Fall’ Wilhelm Reich”, Frankfurt 1997)

 

Sterbende Amazone 1

Sterbende Amazone 2

 

Märtyrersterben – so oder so

Auf der Bonner Hardthöhe erläuterte uns 1998 ein Bundeswehr-Major die neue NATO-Verteidigungsdoktrin: “Sie ist nicht mehr nach Rußland hin angelegt, die russischen Soldaten haben inzwischen die selbe Einstellung zum Krieg wir wir auch – sie wollen nicht sterben! Außerdem ist die Stationierung von Atomwaffen in Ungarn und Polen z.B. so gut wie gesichert, es geht eigentlich nur noch darum, wie viel wir dafür zahlen müssen. Ganz anders sieht es jedoch bei den Arabern aus, mit dem Islam. Deswegen verläuft die neue Verteidigungslinie jetztweiter lesen

13.04.2012 von Helmut Höge
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Kairo-Virus 145

von Helmut Höge

“Orientkämpfer”

 

“Der Libyer war noch bleicher denn zuvor und verfolgte, beide Fäuste auf die Terrassenmauer gestützt, mit starrem Blick etwas am Horizont. Spendius beugte sich vor und entdeckte endlich, was jener betrachtete. Ein goldner Punkt rollte in der Ferne im Staub auf der Straße nach Utika. Es war die Radnabe eines mit zwei Maultieren bespannten Gefährts. Ein Sklave lief an der Spitze der Deichsel und hielt die Tiere an den Trensen. Auf dem Wagen saßen zwei Frauen. Die Schöpfe der Tiere standen nach persischer Sitte kammartig hoch zwischen den Ohren unter einem Netz von blauen Perlen. Spendius erkannte die Insassen. Er unterdrückte einen Aufschrei.” (Gustave Flaubert, “Salambo”)

 

T.E.Lawrence – Orient-Mimikry

 

Im Gegensatz zu den englischen – wie z.B. T.E.Lawrence – sind die deutschen “Orientkämpfer” relativ unbekannt geblieben. Schon vor dem 1. Weltkrieg waren das in der mit Deutschland verbündeten Türkei, damals noch ein (osmanisches) Kolonialreich, 70… weiter lesen

10.04.2012 von Helmut Höge
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Kairo-Virus 144

von Helmut Höge

 

Ägyptische Kaninchen

 

Dürer-Hase

 

In Ägypten gibt es Kaninchenfarmen und Kaninchen-Fellexporteure, sie kommen jedoch nicht wie die Katzen von dort, sondern wurden angeblich vor 1500 Jahren zuerst in Frankreich domestiziert. Auch scheinen sie gegen den Kairo-Virus immun zu sein, nicht jedoch gegen den Myxomatose-Virus, mit dem man z.B. die vor rund 150 Jahren in Australien und Neuseeland eingeführten Kaninchen bekämpft.

Auf Wikipedia heißt es dazu: “Im Verlauf eines epidemischen Zyklus, an dessen Beginn meist ein hochvirulenter Virusstamm steht und eine Sterblichkeit von bis zu 100 % nach sich zieht, kommt es zunehmend zu milderen oder atypischen Verläufen durch Abschwächung und Anpassung des Virus an die Wirte. Das ursprünglich aus Südamerika stammende Myxomatosevirus ist in ganz Mitteleuropa verbreitet. Die nord- und südamerikanischen Kaninchenarten (Baumwollschwanzkaninchen) zeigen nur geringe oder gar keine Krankheitserscheinungen und stellen ein natürliches Erregerreservoir dar. Feldhasen sind für das Myxomatosevirus nur wenig empfindlich. Selbst bei hohem… weiter lesen