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08.02.2010

Hitler & der Spiegel

von Daniel Erk

Google scheint für das FAZ-Feuilleton der späten Nullerjahre eine ähnliche Rolle zu spielen wie Anfang des Jahrzehnts Hitler für den Spiegel.

Andrea Diener, Gig.Antville

08.02.2010

Mehr oder minder bequeme Angebote

von Daniel Erk

Motivationsposter sind ein typisch anglo-amerikanisches Phänomen. Sie sollen der Durchsetzung einer Meinung dienen, sollen auffordern, aufmuntern und beeinflussen. Und sind offenbar oft so tumb, dass sie ein hübsches Ziel für Spott und Parodie sind. Beispielsweise in Form eines demotivierenden Posters, bei dem Adolf Hitler einen Sessel anpreist: Kampfy, compfy, oh, so bequem.

(Danke, Jones)

06.02.2010

Das Schwarze Quadrat

von Daniel Erk

Außer mit Mondrian hätte man den Witz natürlich auch mit Malewitsch machen können.

(gefunden auf Spon Spam von Rochus Wolff - danke!)

05.02.2010

Notorious A.D.O.L.F.

von Daniel Erk

(via)

04.02.2010

1945 A

von Daniel Erk

Die offenbar auch im Nachhinein noch unbändige Angst, die Nazis hätten den zweiten Weltkrieg durch eine irre, unschlagbare Geheimwaffe gewinnen können, ist ungebrochen – zumindest im Film.

Wie Rochus Wolff auf Butt-kicking Babes schreibt, hat Kevin Smith vor Kurzem einen Kurzfilm empfohlen, in dem die Nazis 1945 eine haushohe, mit diversen Waffen ausgestattetet Panzerspinne ins Feld führen und so nicht nur der herannahende US-Armee eine blutige Niederlage zufügen, sondern auch den Ausgang des zweiten Weltkrieges nachhaltig verändern – immerhin schreibt man in diesem Kurzfilm das Jahr „1945 A“.

Sowohl ästhetisch als auch inhaltlich lässt sich das Ganze als Missing Link zwischen “Soldat James Ryan” und dem ironischen Weltraum-Nazi-Spektakel “Starship Troopers” einordnen, sieht schick und eindrucksvoll aus, weißt aber doch ein paar ins Auge springende sachliche Mängel auf: Warum begnügen sich die GIs damit, mit Handfeuerwaffen gegen den Spinnenpanzer vorzurücken statt dem Metalvieh mittels Luftangriff den Garaus zu machen? Warum sollte von einem ungelenkt durch die Pampa stacksenden Metallpanzer eine solche Gefahr ausgehen (man könnte doch mit vier Panzer einfach gegen die Füße des Viehs rammen, so als Idee)? Und warum nennt der deutsche Kommandeur eine der Waffen selbst “Geheimwaffe” – ist es eine solche nicht immer nur aus der Sicht des Gegners?

Und so verspricht das mögliche Filmprojekt wiedereinmal weniger interessant als die Metaebene: Warum schon wieder ein Naziflick – und warum so ein bizarres? Und warum Metallspinnen?

(via Rochus Wolff/Butt-kicking Babes)

03.02.2010

Hitler on the Rocks

von Daniel Erk

Fragt sich bloß: Woran soll sich der Schneemannbauer denn schuldig gemacht haben? Verherrlichung des Faschismus? Man muss schon arg verblendet und humorlos sein um das zu glauben. Davon abgesehen,
dürfte das mit den Fingerabdrücken sehr schwierig werden.

(aus der Stuttgarter Zeitung/Danke, Pater Familias)

02.02.2010

Das Downfall-Syndrom

von Daniel Erk

Auf Guardian.co.uk macht sich Mercedes Bunz Gedanken über die ungebrochen populären Versatzstücke der letzten Stunden Hitlers aus “Downfall”, im deutschen Original “Der Untergang”. Anlässlich der Präsentation des iPad von Apple brach nämlich vergangene Woche eine neuerliche Welle an Hitler-Videos auf YouTube herein.

Dabei kommt auch ein, ähem, Experte des Genres zu Wort:

“Until recently Hitler was demonised and portrayed not as human being but the devil himself,” says Daniel Erk, a German critic whose Hitler blog on the left wing newspaper Taz is keeping track of the Führer’s appearances in popular culture and the media, from advertisements to Google requests and the surface of toast.

“This is precisely why the Downfall meme became so incredibly popular over time: Hitler appeared in a different, more human way while he still remained the evil dictator. These competing images, the contrast between the great dictator and the little day-to-day issues, create a new and still provocative humour around Hitler. Any subject from arguing about parking lots in Tel Aviv to banal football issues can be attached.”

Außerdem in diesem Beitrag:

Hitler erklärt dem “Downfall”-Mem den Krieg – in einem anderen Ausschnitt des Films.

02.02.2010

Dolce, Duce, Du

von Daniel Erk

Dass Italien seine Hausaufgaben in Sachen Faschismus nicht so richtig gut gemacht hat, dass ist eine generelle Vermutung – die derzeit wieder einmal unterfüttert wird. Wie Netzwelt.de und Spiegel.de melden, verdient ein 25-jähriger Italiener mit Programmierkenntnissen und wenig Hemmungen gerade mittels einer iPhone-Anwendung namens “iMussolini” 49 Cent – und das schon über 1000 Mal. Pecunia non olet. Die Vollversion soll demnächst erscheinen und soweit scheint der Inhalt die Verantwortlichen beim AppStore nicht zu stören. Italien, so nicht.

01.02.2010

Like the stormtroopers into Poland

von Daniel Erk

Seinfeld. Unglaublich gut.

(Danke, Moritz)

30.01.2010

Pappkamerad

von Daniel Erk

Wieder so ein mysteriöses Fundstück: Wurde ursprünglich von 4Chan genommen, dann imungarischen Tumblr “Megazork” gefunden und kam via Nazipop hierher.