Faschistocats

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Im Vorspann zu seinem ersten Adolf-Comic schrieb Walter Moers: Der eigentlich Grund, Adolf Hitler zu zeichnen sei, dass Hitler so einfach wäre: Nase, Augen, Mund, die Frisur, der Bart – fertig. Kann jedes Kind, erkennt jedes Kind.

Und offenbar auch jede Katze bzw. jeder Katzenhalter, wie diese absurde Sammlung vierbeiniger Hitlerwidergänger zeigt. Die Katz-und-Maus-Darstellung im Nazizusammenhang kennt man indes aus einem ganz anderen Kontext: Aus Art Spiegelmans mehrfach ausgezeichnete, Holocaust-Comic „Maus“, in dem der jüdische Autor und Comiczeichner die Juden als Mäuse, die Nazis als Katzen darstellt.

Gäbe es ein besser organisierte Katzenlobby, man könnte sich des Protestes samt „Katzen sind keine Nazis“-Transparent gewiss sein. Aber vielleicht sollte man es besser nicht beschwören.

Kommentare (5)

  1. Pingback: [i:rrhoblog] » 2006 » Juni » 26

  2. Abbitte, bitte. Pardon. 🙂

  3. Fast. Zum einen hatte ich das schon vor der Titanic per Mail bekommen (als es dieses Blog noch nicht gab), andererseits schliesst das eine das andere nicht aus und Ziel dieses Blogs ist ja immerhin eine möglichst umfassende Abdeckung des Themas und wenn die Titanic da recht viel zu macht, Gott, der Spiegel wird schon noch sein fett weg kriegen, keine Angst, so einfach macht man den Jungs aus der Brandstwiete die Nummer Eins in der Hitlerberichterstattung nicht streitig, nicht in FFM, nicht hier.

  4. Gefunden wo? Wo doch der vorherige Eintrag auf titanic-magazin.de verweist…

  5. Die Geschichte mit den Hitlerkatzen stammt doch auch aus dem Online-Auftritt der „titanic“. Was ist das hier? Ein Blog? Oder eine Sammelstelle für Taz-Leser, die zu dämlich sind, selbst auf die Internetseite der „titanic“ zu schauen?! 🙂