Burger Führer: Home Of The Reichsparteitag (mit extra Käse)

von Daniel Erk

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Recht deutlich zeichnet sich der Schatten der Geschichte (links im Bild) einmal mehr in Nürnberg, der Heimstadt der gigantischen Hitleransprache ab – nur ungleich banaler. In einem damals von Albert Speer selbst entworfenen Umspannwerk (hier eine historische Aufnahme) für die Scheinwerfer des Reichsparteitages wird zwar auch heute Energie verteilt – doch nicht länger in Kilowattstunden, sondern in Form von fettigen Burgern.

Die Fastfood-Kette Burger King hat unlängst eine Filiale in diesem durchaus historischen Ambiente eröffnet (Bilder sind hier und hier) – doch die Leichtigkeit des Konsums will sich wohl nicht ganz so einstellen, wie in den knapp 500 anderen Filialen in Deutschland, die samt und sonders im 50er-Jahre-Ambiente gehalten sind. Immerhin bringt das Nürnberger 30er-Jahre-Ambiente etwas Abwechslung ins Fast-Food-Interior-Einerlei. Und für Traditionen hat man in Deutschland ja ohnehin immer etwas übrig.
Ich nehme dann einmal einen Doppelwhopper mit Bacon und extra Käse, Pommes und Ketchup, Cola ohne Eis und einmal Nachhilfe in Geschichte. Ja, zum Mitnehmen. Guten Appetit. Danke.

Nachtrag: Dabei hätte man die Symbole von Kapitalismus und Nationalsozialismus in diesem Falle so hübsch harmonisieren können. Irgendwie schade.

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9 Kommentare zu "Burger Führer: Home Of The Reichsparteitag (mit extra Käse)"

  1. Wie schön passt übrigens gut zusammen, COCA-COLA könnte in diesem Zusammenhang gleich mal die eigene Geschichte aufarbeiten, immerhin lieferte der BURGER-KING Getränkelieferant auch an die Nazis und andere Diktaturen in aller Welt, die koffeinhaltige Limonade. Was für eine Farbe hat eigentlich COLA (egal welcher Hersteller)?

  2. Burger GröFAZ wäre natürlich auch eine gute Überschrift gewesen. Auf eine Weise ist das aber ja wohl eher McDonald’s, nicht?

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  5. “Hitler”, Techno-Bar in Südkorea…

  6. Amifraß und Totalitarismus passen doch ohnehin ganz gut zusammen. Das Zeug ist doch auch nichts weiter als die Folge eines Kulturdiktates des Amerikanischen Imperiums (das ja auch ein Adler schmückt;-). Wenigstens ist BurgerKing so ehrlich, das ganze auch in entsprechender Atmosphäre zu präsentieren. Außerdem hat das ganze noch einen Vorteil: Wenn die Amis uns morgen angreifen, dann bleibt wenigstens der Burger King stehen. Somit werden die Kosten für etwaige Nahrungsmittelabwürfe aus der Luft clever eingespart…

  7. Na ,
    womit man alles Geld macht vielleicht stellt ihr noch einen deutschen mit tracht und ss-armbinde hinn der einen juden knechtet.
    Man hätte Nürnberg nicht wieder Aufbauen sollen dann währe das nicht Nötig!
    Eine beleidigung ans Deutsche volk
    ihr könnt Geschichte nicht wegstreichen außer der pabst!

  8. Pingback: » Hitler-King

  9. Ich finde eine Nutzung einfach nur Logisch und Richtig. Man kann ja nicht jedes Stomhäusschen zur Gedenkstätte umfunktionieren. In diesem Fall also mal kein “Bedenkenträger”. Mahlzeit!