Neue Shirts zum Ausschwitzen
von Daniel Erk

Schlechte Nachrichten: Für keine der drei weltweiten Problemzonen (Ostdeutschland, USA, Naher Osten) Entwarnung zumindest in Sachen Nazismus gegeben werden kann, aus den Vereinigten Staaten erreichte uns gar unlängstein neuer Trend: Humor unter Nazis. Selbstironie und Satire bei den Glatzen und Gestrigen. Über ein Onlineversandhaus, das neben dem üblichen “Meine Ehre heisst Treue”- und “White Pride”-Schwachsinn ebenfalls immigranten- feindliche “Deport Pedro”- und “Border Control”-Shirts verkauft, sind auch recht pittoreske “Happy Hitler Girly-Shirts”, Waffen-SS-Athletic-Club-Leibchen (siehe Bild) und “My Boss is an Austrian Painter”-Stossstangenkleber zu erwerben – allesamt Produkte, über die der gemeine Titanic-Leser und geistreiche Antifaschist lachen würde, wenn, ja: Wenn man eben nicht wüsste, dass es die Nazis selbst sind, die so in den “semiotischen Krieg” (Umberto Eco) ziehen. Die Subversion schlägt zurück und entstellt eben nicht mehr die Codes der Nazis, sondern die Subversion des humorigen Antifaschismus.
Jan Delay, Hamburger Rapper und Karl-May-Reggaemusiker, wusste da vor Jahren wohl schon mehr, als er in seinem Lied “www.hitler.de” prophetisch sang: “Der böse Mann mit dem kleinen Bart ist noch gar nicht tot [...] aber das ist noch gar nicht das schlimmste, Mann: viel grausamer ist, dass er jetzt auch grinsen kann!” Also schnell noch mal hierüber lachen, vielleicht muss man sich dafür ja in Bälde der Volksverhetzung bezichtigen lassen. Die Adresse des Versandhauses geben wir übrigens nicht preis, denn es gilt: Nazis linkt man im Leben, aber nicht im Netz.
(Zweitverwertung mit freundlicher Genehmigung der Riesenmaschine)
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Eine groteske Freakshow liefern auch die ANTISEEN-Scumbags.
Alles andere als wirklich lustig. Schau dir mal auf deren Seite die Fotos an, da bin ich froh dass es Eminim aus diesem Trailerpark herausgeschafft hat.
Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft, wird durch eine proletarische Revolution stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert, seiner ganzen Lebenslage nach wird es bereitwilliger sein sich zu reaktionären Umtrieben kaufen zu lassen.
Karl Marx “Kommunistisches Manifest”
Ich war dabei !
Und weil ich Xaver Naido und Eiermann genauso wenig abkann wie diese Hackfresse Jochen Deutschland und das ganze MTV-Gebrätz, außer den Praktikantinnen, und weil einigen grünen Ostereiern immer noch nicht klar ist was die Stunde geschlagen hat, geschweige denn YO-Mamma-Roth noch nie Schirmherrin des Battle of the Year gewesen ist, hier ein kleiner und feiner Musiktip, ihr könnt euch glücklich schätzen wenn ihr es gehört habt.
K.I.Z. “Was willst du machen” auf der Royal Bunker Seite.
Cheers
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beliebtes shirt bei jungen, aufstrebenden, amerikanischen Mädchenbands wie “Prussian Blue”.
siehe dazu
http://www.rageboy.com/mbimages/prussian-blue-brats.jpg
bzw.
http://www.prussianbluestore.com
hey , cooler tip von dir ,
kannte ich noch gar nicht ,
muss ich mir gleich bestellen ,
mvg roli
/:=(