Archive for August 29th, 2006

29.08.2006 von Daniel Erk
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So geht Wehrkraftzersetzung! (oder: Hitler zum Affen machen)

von Daniel Erk

hitlerzumaffen.jpg
Während man mittlerweile über Nazis nur noch lachen kann bzw. lachen muss, gab es , man mages kaum glauben, in Deutschland eine Zeit, da war es verboten über Nazis zu lachen. Und zwar von den Nazis selbst. Diese Zeit nannte sich “drittes Reich” und war auch sonst ähnlich fest im Sattel wie dritte Zähne, die dritte Republik Frankreichs oder der Dritte bei einem Springreitturnier.

Jedenfalls durfte man damals keine komischen Dinge über Nazis erzählen – was die Menschen aber natürlich nicht so richtig interessiert hat, weil es ja gerade am meisten Spass macht, über die Mächtigen zu lachen. Vor allem dann, wenn sie sich – wie eben die Nazis – selbst furchtbar ernst nehmen und zudem ungebildet und häßlich sind und absurd gestikulieren.

Und das wurde auch getan. Der Film “Heil Hitler, das Schwein ist tot!” von Rudolph Herzog hat sich auf die Suche nach Flüsterwitzen und Kabarett unter… weiter lesen

29.08.2006 von Daniel Erk
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Die Nazis, der Freud und der Aal

von Daniel Erk

Über den Zusammenhang von aussterbenden Käfern und unsterblichen Nazigrößen konnte man in der letzten Woche in diesem Blog und quer durch die deutsche Presselandschaft einiges über die Verflechtung von Tierreich und drittem Reich lernen. Das aber ist nur der Anfang.

So vermelden die Kollegen vom Reptilienfonds-Blog eine Veranstaltung im taz-Café am morgigen Mittwochabend, die weitere Aufklärung in diesen Dingen verspricht. Dietmar Bartz, der vortragen wird, ist auch über die Rolle des Aals im Nationalsozialismus äußert gut im Bilde. Das klingt absurd, ist es auch, aber auch plausibel. In einem Interview erklärt Bartz:

“Den einen galt der Aal, der ja nicht ortsfest lebt, als “Zigeunerfisch”, anderen dagegen als “germanische Delikatesse”. Auch für die Fettversorgung der Wehrmachtssoldaten war er wichtig. Und er hat eine antisemitische Komponente.”

Und, indirekt auf Bezug auf den Nationalsozialismus aber ganz direkt verwoben mit Siegmund Freud um den es im taz-Café eigentlich gehen soll:

“(…) Sigmund

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