
Traurig schaut der Punk. Guten Grund hat er, gerade wurde vom Landesgericht Stuttgart verurteilt, 3600 mal an beliebigen Strassenecken “Haste mal ‘n Euro zu fragen” um so eine ihm aufgebrummt Geldstrafe abzuzahlen (wie auch die taz berichtet). Mit seinem alten Job geht das nun, vorerst zumindest, nicht mehr – denn Hakenkreuz verkaufen, auch durchgestrichene – findet man in Stuttgart – ist eher keine so gute Idee. Zumindest als Punk. Sagt zumindest das aktuelle Urteil.
Das Onlinejugendmagazin der Sueddeutschen Zeitung, jetzt.de, berichtet in seiner aktuellen Ausgabe und fragt alsgleich: Ist dieser Punk ein Faschist? Das ist zwar sicher aufmerksamkeitsstark, leider aber vollkommen an der Thematik vorbei.
Niemand, selbst das Stuttgart Landgericht nicht, wirft dem armen Punk aus Winnenden vor, ein Nazi, ein Fascho oder eine sonstige Arschgeige zu sein. Es geht vielmehr im Prinzip um die Frage, ob Hakenkreuze in Deutschland im Strassenbild erwuenscht sind und erlaubt sein… weiter lesen