Entnazifizierung (Oettinger Art)

von Daniel Erk

[swf]http://www.youtube.com/v/9GhALl0Y3xY, 450, 370, 6, #fff[/swf]

Wer einen Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dies musste auch Günther Oettinger, der geschichtsvergessene Ministerpräsident Baden-Württembergs, in den letzten Tagen erleben, denn seine äußert uniformierten Äußerungen über den NS-Richter-und-Henker Filbinger sorgen zwar immer noch für eifrigen Zorn der Gerechtigkeit, allerdings auch mehr und mehr für Belustigung. Extra 3, die verlässlichen Spötter aus dem hohen Norden, drehen den Blickwinkel einfach um 180° – was würde der Führer sagen, wenn er erführe, dass einer seiner willigsten Helfer im Nachhinein “mit der ganzen Sache” nicht zu tun gehabt haben will (vgl. “Et tu, Brute?”)?

So ernst man Oettingers verlogene, dumme und falsche Art der posthumen Entnazifizierung nehmen muss – wer sich 2007 mit einer solchen haltungslosen Haltung in die Öffentlichkeit begibt (die, siehe untenstehendes Video, natürlich über jeden Hitler-Anlass dankbar ist – die Hyänen, die Hyänen), den muss man nicht ganz ernst nehmen. Und eigentlich baldmöglichst abwählen. Wenn man selbst ein bisschen Ahnung und ein bisschen Anstand hat.

Ergänzung: Einen kurzen, sehr treffenden, titanic-esken Kommentar zu Oettingers Fähnchen-in-den-Wind-Hängerei schrieb auch Kollege Heiko Werning vom Reptilienfonds.
[swf]http://www.youtube.com/v/iZwmDExNWzY, 450, 370, 6, #fff[/swf]

(Beide Videos, mit bestem Dank, via i:rrhoblog)


Ein Kommentar zu "Entnazifizierung (Oettinger Art)"

  1. Pingback: Regine Heidorn » Filb- und Oettinger

Kommentar Schreiben

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*


*