Nazivergleiche
von Daniel ErkDas Bildblog hat eine sehr schoene Zusammenstellung von Lobeshymnen auf das Dritte Reich, veroeffentlicht von der Bild-Zeitung, verfasst von ihren Lesern. Der Beste davon ist dieser von Elfriede Hoppe aus Achim:
Unsere Mütter haben damals in erster Linie ihre Kinder erzogen — und das gut! Wir kamen aus der Schule, das Mittagessen war fertig. (…) Wir hatten Respekt vor unseren Eltern und vor alten Leuten. Die Verbrecherrate war nicht so hoch wie jetzt.
Hier liegt ein Sprachproblem vor. Uebersetzt in Post-68-Deutsch steht hier:
Unsere Muetter haben damals in erster Linie die Fresse gehalten und ihre Kinder zu willenlosen Soldaten und 1a Nazis gemacht – geilomat. Wir kamen aus der NaPoLa, der Hitlerjugend oder dem BDM und schon waren da neue Wertsachen, einfach den fluechtenden Juden abgenommen (…) Unsere Eltern haben uns eine gescheuert, wenn wir eine andere Meinung hatten, alte Leute haben erzaehlt, wie saugeil es im Krieg war. Und die Verbrecher waren kein Problem, die hatten ja alles gute Jobs in der Regierung bzw. der Partei.
Liebe Elfriede Hoppe: Nur weil es ihre Jugend war und weil man – vestaendlicherweise – gemeinhin gerne eine glueckliche Jugend vorzeigen will, heisst das nicht, dass es damals besser war. Und wenn ich mir die Leserbreife von Ihnen und den anderen Bildlesern ansehe, dann ist nicht schwer zu erahnen, dass die Welt nur gut war, wenn man nichts verstehen wollte. Zum Beispiel von Diktaturen, Voelkermord und Weltkriegen.
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Die Übersetzung ins Post-68-Deutsch ist aber nicht sehr gut gelungen. Gute Übersetzungen sind halt nicht jedermanns Sache. Oder wie die Italiener sagen: “Traduttore, traidore”.
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Super Übersetzung^^
gammelfleisch und hitler….
mhm… =/