
Nicht nur in Dresden, auch in Oldenburg ist die NPD nicht willkommen. Man sollte beinahe Mitleid haben – so wie die Netzzeitung und Immonet.de.
(via Spam/gefunden von Ihlefix Jr.)

Nicht nur in Dresden, auch in Oldenburg ist die NPD nicht willkommen. Man sollte beinahe Mitleid haben – so wie die Netzzeitung und Immonet.de.
(via Spam/gefunden von Ihlefix Jr.)
Dass das Handy letztlich auch der Volksempfänger to go ist, lässt sich täglich in allerlei öffentlichen Verkehrsmitteln begutachten. Es klingelt hier und da und was die Mitfahrende damit so über sich preis geben – fürwahr erstaunlich.

Von Adolf Hitler allerdings aus den ratternden Tagträumen gerissen zu werden, das hat eine eigene, schon recht eigenartige Qualität. Nicht überraschend, dass Teenietrash auch vor dem Dritten Reich nicht Halt macht – zudem das Urheberrecht dem nicht mehr im Wege steht. Auch gar nicht so überraschend, dass es “Es spricht der Führer” im “Adolf Hitler House Track”-Remix gibt. Aber die Vorstellung, dass sich tausende Schüler morgens vom knatternden Geblöke des Führers (“Deutschland erwache”) aufwecken lassen: bizarr.
(via De:bug Blog/gefunden von Sascha Lobo)
Wie sich die NPD-Oberen bei ihrem Wahlauftakt in Hannover von Olivia Jones zerpfluecken lassen mussten (siehe hier), war vor Wochen hier schon Thema. Ueber 160.000 Besucher hat der Beitrag auf YouTube mittlerweile gehabt – die Sueddeutsche erklaert hier, warum Frau Jones da Antifaschismus par excellence betreibt

(via Introblog/Felix Scharlau, gefunden von Bjoern Szostak)
Sollte sich dieses Schreiben als echt erweisen – es wäre eine wirklich große Freude:
NPD Fraktion im Sächsischen Landtag
Herren H. Apfel und A. Delle
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Dresden, 18. Oktober 2007
Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden
Sehr geehrter Herr Apfel,
sehr geehrter Herr Delle,wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.
Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.
Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen
Zwei Buchtitel sagen mehr als 1000 Worte…
Und wo wir schon dabei sind, folgende Gegenfrage: Wie braun sind die Grünen? Wenn Umweltschutz nicht erst in den 70ern begann, wie Autor Brüggemeier in einem dritten Werk postuliert: Ist dann die Umweltbewegung in ihren Urspüngen etwa? Nein? Oder? Gott bewahre!
Sie wissen schon:


Andererseits ist das Hakenkreuz natürlich auch eine Einladung: Für Spurensucher, Sammler, Sinnsuchende. Und ja: das nimmt bisweilen abstruse Züge an. Aber lesen und sehen Sie selbst, wie eine justizkritische Internetseite den klandestinen Faschismus der deutschen Justiz entdeckte…
(Ganz herzlichen Dank an Martin Baaske/normboy für den Hinweis!)

Wie berichtet war derletzt Hitler-Film-Symposium in Berlin und die taz weiß Interessantes zu berichten. Der Hinweis und ein sehr hübsches Anschauungsbeispiel (siehe Bild) finden sich bei Rochus Wolff.
Eine Hörbeispiel für eine seltsame Spielart von Antifaschismus hingegen findet sich auf der Seite der Sportfreunde Stiller: Das kostenlos herunterzuladende Liedchen heißt “Antinazibund” und fordert eine Art Volksfront aus Fußballfans und Kirchentagsjugendlichen. Nicht ganz so betroffenheitsgetränkt, dafür aber fast so gut gemeint und unverständlich wie BAPs Kristallnaach, damals ’83. Die Idee ist beinah gut, die Welt sicherlich auch bereit – aber vielleicht sprechen wir über die Umsetzung nochmal.
Oder sind wir schon wieder so verzweifelt, dass wir jeden Strohhalm usw.?
Bzw.: Ist’s nun nur ein Film oder wie im Film?

Das Forsa-Institut hat im Auftrag der Illustrierten ‘Stern’ den Bundesbuergern einmal mehr auf den Mund geschaut und, wenig ueberraschend, herausgefunden, dass ein Viertel der Deutschen der Meinung sind, dass im Nationalsozialismus nicht alles schlecht gewesen sei.
Da haben sie recht, die Deutschen. Warmer Apfelkuchen zum Beispiel war im Dritten Reich nicht schlecht, kaltes Bier im Sommer an einem See war bestimmt auch ganz genehm und ein Spaziergang auf der Schwaebischen Alb hatte sicherlich auch einiges fuer sich.
Nur leider: Dieses deutsche Viertel meint es anders, naemlich so: Autobahnen, reduzierte Kriminalitaetsrate, Familienfoerderung. Und das ist natuerlich ganz grosser Quatsch bzw. einfach nur unbeschreiblich dumm. Und diese Dummheit ballt sich an den Extremen, also im Alter (37%) und in der Jugend (25%) und steigt mit sinkendem Bildungsgrad noch weiter (44%).
Man, also jeder Mensch der auch nur halbwegs bei Verstand ist, mag sich einfach nur noch die Haare raufen. Die Eigenlogik… weiter lesen

Eigentlich werden hier TV-Gewinnspielkomplizinnen veralbert – aber auch “Reichsdeutsche”: “Peggy, warum?” von Nils Heinrich. Via SN.