I fought Godwin’s law (but Godwin’s law won)

von Daniel Erk

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Wohl nirgendwo im Internet wird Godwin’s law vermutlich derartig oft und systematisch gebrochen wie im Hitlerblog. Es gilt: Alles und jeder kann mit Hitler und den Nazis verglichen werden, nur muss am Ende des Vergleichs klar sein, dass eigentlich nur Hitler und die Deutschen Nazis waren und sonst eigentlich alle Vergleiche hinken bzw. schlicht falsch sind. Von diesen ständigen Verstößen gegen Internetregelungen abgesehe, gilt hier jedoch auch alles, was in diesem ganz hervorragenden 8-Bit-Video über richtiges Verhalten im Internet beschrieben wird. (via Spreeblick)

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Und damit wären wir auch schon wieder mitten drin, im Hitlervergleichsgeschäft. Ein Foto aus der Zeitschrift “Regenwald report”, die vor einigen Tagen dem Tagesspiegel beilag, zeigt eine Demonstration von Frauen gegen das “Agrarbusiness” (gemeint ist vermutlich: Landwirtschaft) und den Besuch von “G. Busch” (sic!). Neben der seltsam tendenziösen Beschreibung des Bildes ist bemerkenswert, dass es die mit Abstand am westlichsten wirkende Demonstrantin ist, die hier den Bush-Hitler-Vergleich wortwörtlich hochhält. Das ist ja das Widersinnige: Dass man für diese Art von Dummheiten erst einmal ein gewisses Maß an semiotischem und historischem Wissen braucht. (Dank an Sebastian Bamberg)
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Ein US-amerikanischer Kommentator schrieb zu diesem Bild: Das ist der Sohn, Adolf W. Hitler. Was anlässlich die anderen Kommentatoren bei reddit zu der These bringt, es gebe Godwin’s law auch umgekehrt: Mit dem Verlauf einer Onlinediskussion über Nazis oder Hitler wird die Wahrscheinlichkeit eines Vergleich mit Bush auf Dauer immer eins. (Dank an Sascha Lobo)
QED


Ein Kommentar zu "I fought Godwin’s law (but Godwin’s law won)"

  1. unbedingt mal bei:Marinus Kjeldgaard reinschauen,guter mann….

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