Archive for April 18th, 2008

18.04.2008 von Daniel Erk
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Onkel Adolf

von Daniel Erk

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Auf Zoomer.de, dieser Onlinezeitung des Holtzbrinck Verlages, ist heute eine Anzeige der Firma Ahnenforschung Ltd. die auf “netzeituing.de” eingeblendet wurde, der große Aufreger des Tages – dem ein Interview mit mir zur Seite gestellt wurde. Dazu gibt es Diverses anzumerken und manche Frage bleibt offen.
1. Geht, wer Werbung auf “netzeituing.de” schaltet, eigentlich davon aus, dass die eigene Zielgruppe nicht ganz helle ist? Schreibfehler nicht bemerkt? “netzeituing” für ein reguläres Wort hält?

2. Ist die Empörung, von der Zoomer hier zu profitieren sucht, nicht sehr halbseiden – angesichts der Tatsache, dass Zoomer ebenso wie die Ahnenforschung Ltd. aus der Dämonisierung Hitlers Aufmerksamkeit schöpfen will? Dünnes Eis.
3. Was in Herrgottsnamen, sehr geehrte Damen und Herren der Ahnenforschung Ltd., wäre so tragisch oder besonders daran, wenn man zufällig gemeinsame Vorfahren mit Adolf Hitler hätte? Vererbt sich Schuld über gemeinsame Abstammung? Da Hitler keine Kinder hatte (meines… weiter lesen

18.04.2008 von Daniel Erk
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Hitler in und aus dem Kontext

von Daniel Erk

Hitler ist wie noch ein Bier: geht immer. Zwei Beispiele.
1. Dietmar Dath, im Interview in der De:Bug

De:Bug: Folgt man deinen Thesen, könnte man meinen, dass Neo Green, Sustainability und Konsorten eine riesige moralisch aufgeblasene Zerstreuungstaktik füttern. Haben wir es nicht letzten Endes mit einer Unterdrückungsökonomie zu tun, in der durch die gestiegene Wertigkeit der Wissensproduktion ein vermeintliches Aufklärungsbewusstsein der heutigen Gesellschaft ausgenutzt wird?
Dietmar Dath: Sagen wir so: Bravsein, Ökopunktesammeln und Mülltrennen hätten Hitler auch nicht verhindert. Das können nur Mut, Plan, Entschlossenheit und Solidarität. Warum sollte dies bei anderen sozialen Katastrophen (und der Umgang der Menschen mit ihrer Welt IST eine soziale, keine Naturkatastrophe) anders sein?

2. Marcus Wiebusch, im Bandportrait von Motor.fm

Mit „Kein Außen mehr“ muss sich Marcus (Wiebusch, der Texter der Band Kettcar, Anm. d. Verf.) zudem erstmals erklären – auch gegenüber seinen Bandkollegen, die Zeilen wie “Lieber

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