
Welch’ braune Sosse aus diesem Kopf kommt, nur zu bekannt. Bzw.: “Only for tea – not for juice”. (Zitat “lulz/n/shit/wtf”)
(via/Danke, Sascha Lobo)

Welch’ braune Sosse aus diesem Kopf kommt, nur zu bekannt. Bzw.: “Only for tea – not for juice”. (Zitat “lulz/n/shit/wtf”)
(via/Danke, Sascha Lobo)
Vorauseilender Mystizismus. Sehr deutsch, sehr gut:
Am 1. April 2008, also 19 Tage vor dem 119. Geburtstag und 29 Tage vor dem 63. Todestag Adolf Hitlers, begann die Brauerei Braugold für ihre neue Biermarke “18achtundachtzig” zu werben. Auf Nachfrage der thüringischen sogenannten Grünen bei der Geschäftsführung kam heraus, dass Braugold sich “trotz” Vorfeldrecherchen für das Logo entschieden hatte. Die sogenannte Landessprecherin besagter Grüner, Astrid Rothe-Beinlich, fand es naturgemäß “schon sehr verwunderlich”, dass nicht alle dem gleichen Irrsinn verfallen sind wie sie selbst und ihresgleichen und daran Anstoß nahmen, dass Braugold mit diesem Logo neue Frische in die Bierlandschaft bringen will. Das Jahr 1888 hat für Braugold insofern eine gewisse Bedeutung, als das Unternehmen in
ebendiesem Jahr, also knapp ein Jahr vor der Geburt Adolf Hitlers, gegründet worden war. Die grünen Zahlenmystiker wiesen nun die sogenannte rechtsextreme Szene darauf hin, dass dieses Bier passgenau auf ihre eigenen zahlenmystischen Gedankenschnitzereien hin
Seit vielen Monaten versuche ich mich an Hitler, seit wenigen Tagen nun versuche ich mich auch an Twitter.

Space Nazis, gerne auch Evil Alien Space Nazis, sind ein beliebtes Genre des Science Fiction. Selbst bei Star Trek war das schon Thema, damals, als Spock et al auf einem Naziplaneten landeten. Seit die Nazis anno ’38/’39 einen Teil der Antarktis als Neuschwabenland für sich beanspruchten, seit das ganze Konzept vom Übermenschen, der ganze Wahn, der Rassenhass und das deutsche Ingenieurskönnen samt und sonders den braunen Bach hintergingen, phantasieren vornehmlich halbdemente Alt- und Neonazis die Rückkehr der Nazi-Ritter und der braunen Macht, aber auch deutlich humorvollere Menschen mit Imaginationsbegabung, was wäre wenn.
“Iron Sky” macht nun alle diese Phantastereien wahr und zwar auf wirklich fabelhafte Weise: Der Film der finnischen Internetfilm-Crew, die auch schon mit der Parodiereihe “Star Wrecks” erfolgreich war, arbeitet derzeit an einem Film, der ausspinnt, wie es wohl wäre, wären 1945 Nazis von Neuschwabenland aus auf die dunkle Seite des Mondes geflohen um… weiter lesen

63 Jahre danach, wenige Kilometer südlich.Der 8. Mai als V-E-Day, als Tag der bedingungslosen Kapitulation, ist ein guter Anlass, das Leben nach dem Tode des Führers zu werfen. Und das wird an diesem Abend passieren, in Wort und Bild im “Ori” in Neukölln. Oder wie es auf den Seiten des Veranstaltungortes so charmant formuliert ist:”Was die “Erben der Schergen”, die da besiegt wurden, aus Blödheit oder Bosheit heute treiben und außerdem den einen oder anderen okayen Hitler-Witz”. Aber auch maximal ‘okaye’ Witze, versprochen.

“Ich fang nochmal an…”
Die Neuköllner Lesebühne
am: 08. Mai 2008
ab 20:30
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Wie man bei Stefan Niggemeier nachlesen kann, veröffentlichen diverse deutsche Medien munter solchen Schwachsinn. Aber wenn die AP das meldet, dann wird es doch wohl auch stimmen! Holocaustgegner, Holocaustleugner – ist doch alles das Selbe. Tatsächlich geht es übrigens hierum.

Bob Megleren ist, und das macht die Angelegenheit noch komischer, ein norwegischer Grundstuecksmakler. Der halbverdeckte Slogan liest sich: Wir sind bereit – 60 Jahre Erfahrung. Bob Megleren. Wenn Sie demnaechst vom ihrem Makler gefragt werden, ob Sie ausreichend Lebensraum haben wissen Sie ja Bescheid.
(via/Dank an Magerquark-Uwe in den Kommentaren)


Hitler ist ja ein gute Figur, um sich an ihr abzuarbeiten. Ja, auch täglich. Und ja: Auch wenn dann nicht jeder Beitrag gold ist. Der tatsächlich tägliche “The Daily Hitler” auf Flickr hat manche Tiefen – aber auch viele Höhen. Und zeigt hübsch auf, wie sehr “die Idee Hitler” bereits Projektionsfläche ist.
(via/Dank an Florian Siepert)
“Nicht mal der Führer hat solch ein Tempo erreicht. Und beim Bauen von Straßen war er gut.”
(Stefan Niesiołowski, der stellvertretende Präsident des Sejm, verteidigt seinen Parteifreund und Ministerpräsident Donald Tusk gegen die Anschuldigung, seine Regierung würde den Atobahnbau nicht flott genug voranbringen)
(mehr dazu auf Zeit.Zuender/gratia, pater familias)