Archive for Januar, 2009

31.01.2009 von Daniel Erk
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Wenn das der Führer wüsste

von Daniel Erk

(via Malte)

30.01.2009 von Daniel Erk
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Werdegang statt Untergang

von Daniel Erk

Bei aller auf allen Seiten angesichts des Gazakrieges nur zu verständlichen Heißblütigkeit: Hier scheint dem Zeichner MortenM der grundsätzlichem Antisemitismus qua ihrer Geschichte unverdächtigen, norwegischen Tageszeitung Verdens Gang die semiotischen Gäule durchgegangen zu sein.

(Thanks, David!)

29.01.2009 von Daniel Erk
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Faschistocats (II)

von Daniel Erk

Ten years ago, while working on The South Bank Show, Melvyn Bragg and I had a heated discussion on the pros and cons of film censorship. Broadly speaking, Melvyn was against it, while I, much to his surprise, was absolutely for it. He then dared me to write a script that I thought should be banned. I accepted the challenge and a month or so later sent him a short subject entitled A Kitten for Hitler. “Ken,” he said, “if ever you make this film and it is shown, you will be lynched.”

Nun, den Film “A Kitten for Hitler” von dem Ken Russel hier in der englischen Times schreibt gibt es mittlerweile. Das ganze Geschichte hat “Klio surft” ganz wunderbar aufgeschrieben – und ansehen kann man sich “A Kitten for Hitler” auch.

(Danke, Michael Schmalenstroer!)

28.01.2009 von Daniel Erk
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Mendel, nicht Mengele

von Daniel Erk

Mengele

“KZ-Arzt Mengele züchtete in Brasilien Zwillinge” fabuliert sich ein Philipp Hedemann die Omnipotenz des auschwitzer KZ-Arztes Josef Mengele und der Nazi-Faschisten an sich zurecht. Was natürlich Unsinn ist.

Viel scheint der Absolvent des Instituts für Journalistenausbildung in Passau nicht gelernt zu haben – jedenfalls nicht ausreichend Allgemeinwissen über Vererbungslehre (Mendel statt Mengele!) und noch weniger über Recherche.

Malte Welding stellt auf Spreeblick ein paar Grundsätzlichkeiten zurecht.

28.01.2009 von Daniel Erk
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Besser als Vista

von Daniel Erk

(von XKCD.com, Dank an Friedrich, Rochus, Florian)

27.01.2009 von Daniel Erk
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Suum Cuique Reloaded

von Daniel Erk

Ach Deutschland, ach Medienlandschaft, ach Werbebranche, ach Zentralrat der Juden.

Wer nur kurz innehält oder eine Dings, Recherche, macht, und sei es nur an einem so unseriösen und unnützen Ort wie dem Hitlerblog, der sollte doch merken, dass der “Jedem den Seinen”-Aktionsslogan von Tschibo in Kooperation mit Esso auf einem römischen Rechtsprinzip fußt, dass zwar von den Nazis ad absurdum geführt wurde, aber auch der Wahlspruch der Feldjäger des Bundeswehr ist. Ikea allerdings hat sich daran auch schon mal die Finger verbrannt – eher peinlich, dass das bei der Tchibowerbeagentur keiner mehr wusste.

Alles weitere weiß Lukas.

26.01.2009 von Daniel Erk
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Ein Hitler kommt selten allein

von Daniel Erk

Ein Gastbeitrag von Stefan Ziemendorff.

Nach einem kurzen Post im Hitlerblog über die Beliebtheit des Namens Hitler in Peru, wurde ich gebeten einen etwas längeren Beitrag zu schreiben. Zu dem Zweck habe ich mich noch einmal kundig gemacht.

Dabei ist herrausgekommen das die Verbreitung des Namens Hitler (gern auch in Kombination mit Adolfo) geradezu gespenstisch ist. Im Kundenkataster der Wasserversorgungsunternehmen von 2 Städten in der Urwaldregion (Iquitos und Tarapoto) konnte ich insgesamt 27 Hitlers finden. Den 27 Hitlers stehen nur 6 Stalins aber immerhin 31 Lenins gegenüber und (für Taz-leser wahrscheinlich auch wichtig) ein Carlos Marx.

Da sich dort nur etwa 10-12% der Namen beider Städte befinden, kann man getrost von mindestens 200 Hitlers in beiden Städten ausgehen. Umgerechnet auf Deutschland wären das bei  gleicher Namenshäufigkeit gut 25,000 Hitlers (um Himmlerswillen).

Das liegt nun nicht etwa daran das es eine Nazi-, Fascho- Skinheadszene oder dergleichen gibt, sondern weil es… weiter lesen

25.01.2009 von Daniel Erk
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Der katholische, nationalsozialistische Geist

von Daniel Erk

Ah, die katholische Kirche! Man mag ja immerzu Thomas Bernhard zitieren und seitenweise vom nationalsozialistischen und katholischen Geiste schreiben, wenn man liest, dass dieser aktuelle Papst mit seiner Hitlerjugendjugenddie Exkommunikation von vier Bischöfen aufhob, die 1988 ohne Zustimmung des Vatikans vom ultrakonservativen französischen Erzbischof Marcel Lefebvre geweiht worden waren und unter denen sich der Holocaustleugner Richard Williamson befindet. Aber ach, als wäre Holocaustleugnerei ein Widerspruch zum Katholizismus – solange man sich mit dem Papst und seiner Autorität nicht angelegt, alles im Lot.

(via Sebastian Brux)

25.01.2009 von Daniel Erk
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Ein Walkürenritt

von Daniel Erk

Herrje Hollywood, herrje FAZ! Schon recht, eine solche spannende Geschichte zu erzählen und vollkommen einerlei, ob das nun historisch korrekt ist, ob dieser Stauffenberg nun von einem heiligen oder heimlichen Deutschland in den Sekunden vor seiner Ermordung schwadronierte und Tom Cruise ist sowieso egal – aber dieser armselige, billige und reaktionäre Heldenkult um Claus Stauffenberg, diesen rechtsradikalen, vordemokratischen, nationalistischen, den Großteil seines Lebens auch nationalsozialistischen Militaristen und Spinner – dieser Heldenkult ist widerlich und unwürdig. Wie sich Frank Schirrmacher in der FAZ da freut, dass “es einen Widerstand gegen Hitler gab. Davon weiß jetzt auch ein 16 Jahre alter Schüler in Iowa oder Seoul.”

Was der Schüler in Iowa oder Seoul, im Gegensatz zu Schirrmacher, hoffentlich auch sieht, ist das schändliche Datum: 20. Juli 1944. Elf Jahre nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Fünf Jahre nach dem von Deutschland losgetretenen Zweiten Weltkrieg. Zweieinhalb Jahre nach der Wannseekonferenz.… weiter lesen

01.01.2009 von Daniel Erk
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Schnickschnackschnuck

von Daniel Erk

Genial. Selten war die Rubrik “Fingerspitzengefühl” zutreffender.

(via Tim Ltd auf Flickr/Danke, Julian!)