Der katholische, nationalsozialistische Geist
von Daniel Erk
Ah, die katholische Kirche! Man mag ja immerzu Thomas Bernhard zitieren und seitenweise vom nationalsozialistischen und katholischen Geiste schreiben, wenn man liest, dass dieser aktuelle Papst mit seiner Hitlerjugendjugenddie Exkommunikation von vier Bischöfen aufhob, die 1988 ohne Zustimmung des Vatikans vom ultrakonservativen französischen Erzbischof Marcel Lefebvre geweiht worden waren und unter denen sich der Holocaustleugner Richard Williamson befindet. Aber ach, als wäre Holocaustleugnerei ein Widerspruch zum Katholizismus – solange man sich mit dem Papst und seiner Autorität nicht angelegt, alles im Lot.
(via Sebastian Brux)
Kommentar schreiben
Eine Bitte: Sprechen Sie bitte, wenn es um Papa Ratzi geht, von der “römisch-katholischen Kirche”, das ist auch zugleich die amtliche Bezeichnung in Deutschland. Es gibt nämlich auch eine “altkatholische Kirche”, die mit sog. Päpsten wenig zu tun haben will.
Ansonsten gefällt mir Ihre Kritik an Papa Ratzi. Wer als Schaf an Hirten glaubt braucht sein Hirn kaum umzustrukturieren, wenn der Glaube an den Führer gefordert wird. Die lateinische Entsprechung zum griechischen Fremdwort “katholisch” ist “totalitär”. Damit ist alles knapp und treffend gesagt, was diese Ideologie von Demokratie und Grundgesetz unterscheidet.
Mensch, Bert, das war mir so noch gar nicht klar…
Pingback: Als Ich Ein Hamster War » Blog Archive » Offener Brief an Gott
Dem letzten Papst haben wir indirekt die Wiedervereinigung zu verdanken ,
jetzt haben wir einen Papst der als sehr junger Mann bei der Ursache für die spätere Trennung des Landes dabei war. Wer war damals eigentlich nicht dabei ? Mein Uropa am Radio den Engländer hörend. Pssst.Leise.
Diese Frage darf nicht mehr im Vordergrund stehen.
Im Vordergrund muss stehen : Was haben wir aus den Fehlern gelernt !
Wie verhindern wir das Ausbreiten diffuser Energien. Ob nun mit Gott oder ohne ihn. Wenn es dieser Papst analog zu seinem Vorgänger es
wenigstens ein Stück weit schaffen würde, die Essenz der Botschaft Jesus Christus in die heutuige Zeit zubringen , wäre ich schon zufrieden.
Eine andere Einstellung zur Sexualität wäre ein notwendiger Schritt.
Sex ist spirituell. Sex ist gut. Wir sind alle aus Sexualität entstanden.
Auch Päpste.