
Ein Gastbeitrag von Rochus Wolff*.
Wahrscheinlich war es wirklich nur eine Frage der Zeit, bis Quentin Tarantino sich auch der Nazis annehmen würde. Schließlich gehört der Mann zu den großen Aufbereitern von Filmgeschichte: Jeder seiner Filme ist so dicht mit Verweisen auf sein persönliches filmisches Universum gespickt, dass es zu den Lieblingsbeschäftigungen seiner Jünger und Fans gehört, diese möglichst minutiös und bis ins kleinste Detail zu verfolgen.
Welche Filme sich in Inglourious Basterds wiederfinden lassen werden, seinem neuesten Werk, das im August in Deutschland starten soll und dessen erster Trailer in der vergangenen Woche publik gemacht wurde, kann man jetzt natürlich noch nicht absehen; es werden aber wohl einige Streifen darunter sein, in denen reichlich Nazis ihr Leben lassen mussten.
Und schon allein weil Tarantino ein so unermüdlicher Wiederverwerter ist, macht es stutzig, dass Tobias Kniebe im vergangenen August, als das Drehbuch zu Inglourious Basterds im Internet… weiter lesen