Warum Deutschland den Krieg verlieren musste: Weil die Schere das Papier schlägt. QED.
(Danke, Sascha)
Warum Deutschland den Krieg verlieren musste: Weil die Schere das Papier schlägt. QED.
(Danke, Sascha)
Sehr hübsch und leider zutreffend, was der Twitternutzer @litteratur da gebastelt hat.
Wo genau ist der Punkt, an dem Tierliebe zu Menschenhass umschlägt? Und wo ist der Punkt, wo ein übersteigerter Vergleich nicht weiter für gesteigerte Aufmerksamkeit sorgt, sondern bloß noch für entsetztes Kopfschütteln ob der Anmaßung, Anstandslosigkeit, Dummheit und Verstiegenheit? Hier:
Zur Erinnerung: Treblinka.
Was haben die schweizerische Boulevardzeitung “Blick”, die “tz” in München und die Jungle World aus Berlin-Kreuzberg gemein? In allen drei Klatschblättern darf man Peter Doherty ungestraft und ohne Beleg zum Nationalisten machen – denn wenn’s den Kleingeistern zum Heldentum gereicht, sind eben alle Mittel erlaubt. Vor wo Ausländer in die Fettnäpfchen des deutschen Nationalismus treten, da freut sich der Deutsche eben ganz besonders.
Zu diesem Schluss jedenfalls muss kommen, wer das haarsträubende Interview mit einem gewissen Johann B. in der (an sich ja oft bereichernden) Jungle World liest:
Und weshalb hast du [Peter Doherty] Wichser genannt?
Weil er zwei Tage vorher auf einem Konzert in Berlin mit einer Deutschlandfahne rumgewedelt und ein paar Tage vorher in München die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen hat. Das fand ich nicht so witzig. Sollte er das als Provokation gemeint haben, war es eine sehr schlechte Provokation.
Derzeit im Polnischen Kulturinstitut, Berlin: Eine Ausstellung über junges, polnisches Dizajn. In dieser: Obiges Plakat, das sehr gut die Semiotik des großen grausamen Diktators versinnbildlicht.
Wie Reuters berichtet, hat ein Richter im US-amerikanischen St. Petersburg, Florida, angeordnet, dass die Hakenkreuttätowierungen des Angeklagten John D. zu überdecken seien um die Jury, die im Falle dieses brutalen Mordes über Leben und Tod des Angeklagten zu entscheiden hat, nicht negativ zu beeinflussen. Ganz kurz: Auf diese Idee kam der Angeklagte nicht selbst? Und was hat das zu bedeuten, wenn ein mutmaßlicher Mörder bekennt, seine “Ehre sei Treue”? Oder ist das schon wieder zu differenziert gedacht und Hass und Stumpfsinn bleiben einfach immer Hass und Stumpfsinn, egal ob sie von oben angeordnet werden oder aus niederen Gründen gepflegten werden?
Liebe Leser,
hier ist Ihre Hilfe von Nöten. Die hier abgebildeten Bilder sind von Scans aus einem Magazin – aber beim besten Willen, ich habe anhand der kurzen Textauschnitte nicht wirklich verstanden, was der Beitrag will, wie alt das ist, ob aus Frankreich oder woher sonst, warum das gemacht wurde und worum es gehen soll.
Vollständige Seiten finden Sie hier. Hinweise in den Kommentaren wären sehr freundlich.
Aaron König, Vorstand der Piratenpartei, freut sich offenbar über das Ergebnis der Schweizer Abstimmung, weil er alle Moslems für Mitglieder einer, Zitat, “politisch-totalitären Bewegung” hält. Und wieder hat die selbst ernannte Bürgerrechtspartei ein Problem am rechten Rand und nicht zum ersten Mal mit führendem Personal. Julia Seeliger in der taz Hamburg und die Kollegen vom CTRL-Blog haben alle Details – und der Pantoffelpunk ein sehr schönes Plakat in der Tradition der Neuen Frankfurter Schule.
Und weil ich keine Lust habe, dass sie selben Diskussionen in Sachen Piratenpartei hier nochmals geführt werden, habe ich die Kommentare geschlossen. Hier, da und hier gibt’s ja schon hübsch Debatten.
Update: In der Sache (nicht in Sachen Hitler) ergänzt Enno Park ein paar sehr gute Punkte (via)
Update II: Falls das dem ein oder anderen Betrachter entgangen sein sollte: Urheber des Grafik ist Pantoffelpunk… weiter lesen
Seit der britische Sänger und Gitarrist Peter Doherty mit Modell Kate Moss liiert war, ist er für die Boulevardpresse faktisch Freiwild. Wo immer der durchaus von Drogen- und Alkoholsucht geplagte Sänger der Babyshambles auftritt (oder eben nicht auftritt), reibt sich eine Boulevardjournalistin die Hände — denn so einfach kommt man selten an eine Geschichte, in deren Überschrift man ungestraft und ungeprüft von einem “Skandalrocker” wechselweise auch “Rüpelrocker” schwadronieren darf. Und wenn auf diesen ohnehin schon absurden Nährboden der Erregung noch ein wenig Nazismus fällt, dann macht die deutschsprachige Boulevardpresse offenbar gleich den Schampus auf und die Lexika zu. Anders lässt sich kaum erklären, welch einem skandalgetünchten Taumel der hiesige Gossenjournalismus in den letzten Tagen versank.
Lesen Sie den gesamten Beitrag im Bildblog.