Keine Ehre, scheiß Treue
von Daniel ErkWie Reuters berichtet, hat ein Richter im US-amerikanischen St. Petersburg, Florida, angeordnet, dass die Hakenkreuttätowierungen des Angeklagten John D. zu überdecken seien um die Jury, die im Falle dieses brutalen Mordes über Leben und Tod des Angeklagten zu entscheiden hat, nicht negativ zu beeinflussen. Ganz kurz: Auf diese Idee kam der Angeklagte nicht selbst? Und was hat das zu bedeuten, wenn ein mutmaßlicher Mörder bekennt, seine “Ehre sei Treue”? Oder ist das schon wieder zu differenziert gedacht und Hass und Stumpfsinn bleiben einfach immer Hass und Stumpfsinn, egal ob sie von oben angeordnet werden oder aus niederen Gründen gepflegten werden?

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Die Frage ist, warum das überdeckt wird: Der Typ hat sich das freiwillig tättowiert und anscheinend hat seine Gesinnung auch bei den Morden eine Rolle gespielt.
Justitia hat nun einmal blind zu sein. Und dieser Trottel wird sich selbst schon genug reinreiten, dass ihn die Jury verurteilt.
Außerdem hat der Glatzkopf im Bild einen Rechtschreibfehler in seinem Schriftzug.