Archive for Januar, 2010
Dank des Failblogs trudeln gerade diverse Hinweise auf dieses vermutlich koreanische Etablissement ein – und ich meine dass es sich bei diesem Gebäude um den bereits 2005 von Christain Y. Schmidt in der Riesenmaschine und schon davor in der taz beschriebenen Führerhof von Busan handelt. Was eine kurze Recherche immerhin offenbart: Das Photo wurde bereits 2002 aufgenommen, tatsächlich im koreanischen Busan. Als Dreingabe gibt es ein kurzes Interview des Photographen und Entdeckers mit dem Besitzer des “Führerhof” und einen offenen Brief des Besitzers, der den Laden schon längst umbenannt hat.
* Zur Überschrift gibt es nicht allein das großartige Lied von DAF sondern auch noch dieses abstruse Video.
(Danke Tripon, danke Uwe)
Wo der Amerikaner an sich gerne den Hitlervergleich in der Politik anstimmt, ist der Engländer per se (gut: wenn er beim Daily Star arbeitet) eher im Fußballbereich geneigt, den Nazi auch dort zu finden, wo er wenig zu suchen hat – zum Beispiel in den neuen, schwarzen Trikots der deutschen Nationalmannschaft. Wobei natürlich: der Stürmer. Und sowohl die italienischen Squadristi, aber eben auch die Black Shirts der British Union of Fascists von Oswald Mosley (genau, dem Vater eben jenen Autorennherren). Aber soweit denkt der Daily Star wiederum leider nicht mit.
(Danke, Daniel M. und Christian)
Kassandra hat gesprochen. Auch interessant: Was Hitler alles war:
Und was Hitler alles hat:
(danke Barni/via Extra3)
Gar nicht mal so schön anzusehen: warum araischer deutscher Rap nix kann. Und endlich mal jemand, mit dem sich Samy Deluxe über Nationalstolz und die Rolle von Adolf Hitler auseinandersetzen könnte: das wird ein Battle wie vor Stalingrad. Hat eigentlich schon jemand Anzeige erstattet?
(Danke, Christian/auch bei NPDblog)
Noch mehr Spaß mit überdoitschen Rappern:
Was es ist, kann jeder sehen. Aber warum es ist und wer sowas macht: ein Rätsel. Immerhin nicht der oder die Einzige mit dieser Idee.
Update: Es handelt sich bei dem Photo um einen Ausschnitte einer Installation des kanadischen Künstlers Tibi Tibi Neuspiel mit dem Titel “Feel the free spirit” (via Kommentare). Mehr zu T.T. Neuspiel auch hier und hier.
(via)
Man hätte Nazideutschland von sich aus nicht in eine Reihe mit dem Persischen Reich, dem Imperium der Römer oder an die Seite Byzanz oder der griechischen Hochkultur gestellt und vice versa ebensowenig, aber wenn das US-amerikanisch-jüdische Touristen in jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt witzig oder richtig oder ehrenwert finden und bereit sind, dafür Geld auszugeben, dann eben auch das.
Welches Wort passt hier nicht: Nicole Kidman. Nine. Adolf Hitler. Claudia Nardi. 8½.
Warum dann dieser Hitlervergleich, den jemand auf dem Rothschild Boulevard in Tel Aviv, Israel, Nicole Kidman ins Gesicht geschmiert hat? Das macht noch nicht einmal politisch Sinn.
Diese beiden Wandschmierereien, photographiert im muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt, versinnbildlichen und verkörpern das Wesen des Nazi- und Hitlervergleiches besonders anschaulich: Es geht nicht so sehr darum, ernsthaft eine historische Gleichsetzung vorzunehmen, sondern darum, mit möglichst wenig Aufwand – in diesem Falle: 12 Strichen – möglichst großen Schaden, als moralische, seelische Verletzung und politische Diskreditierung zu Erzeugen. Das ist ebenso wenig überzeugend wie legitim oder sympathisch – aber doch plakativ und darob effektvoll.
Übrigens: Die Ashkenazi oder Aschkenasim, das sind – wörtlich übersetzt – deutsche Juden.
Eine Anzeige aus dem US-amerikanischen Playboy, anno 1970:
“Endlich: Eine deutsche Uniform, bei der sie sich freuen, wenn Sie sie sehen.”
Oder wie Lukas es kommentierte: “Don’t mention the war”.
(via Coffee & TV)











