Mehr oder minder bequeme Angebote
von Daniel ErkMotivationsposter sind ein typisch anglo-amerikanisches Phänomen. Sie sollen der Durchsetzung einer Meinung dienen, sollen auffordern, aufmuntern und beeinflussen. Und sind offenbar oft so tumb, dass sie ein hübsches Ziel für Spott und Parodie sind. Beispielsweise in Form eines demotivierenden Posters, bei dem Adolf Hitler einen Sessel anpreist: Kampfy, compfy, oh, so bequem.
(Danke, Jones)

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Sieht sehr bequem aus.
Aber der Herr Hitler spuckt doch grad drauf!? Ist das als besonderes Zeichen des Zu-hause-fühlens und somit als I-Tüpfelchen der Anpreisung zu werten?
“ein anglo-amerikanisches phänomen”??? hm, nö. ein us-amerikanisches phänomen. als engländer habe ich so was blödes allerdings nur in berlin (mitte, an der grenze zu wedding) gesehen. in einem laden, der zum mini-marktforschungscallcenter umfunktioniert wurde. überall hingen die dinger, peinlich peinlich. ich dachte zuerst, sie wären irgendwie “witzig” gemeint. wohl nicht lustig für die angestellten.
Wenn Sie dem Link unter “Motivationsposter” folgen würden, dann sähen Sie warum ich dieser Meinung bin. Danke.
irgendeinem plakat, das für die verwendung nach einer besetzung durch faschisten gedacht was, das erst vor kurzem entdeckt wurde und “ironisch” vermarktet wird, ist kein beweis für irgendwas. erst recht nicht, wenn die quelle wikipedia heißt. und etwas bei wikipedia zu sehen begründet wenig, und erst recht keine “meinung”. außer vielleicht bei taz-blog-journalisten?