Hitler, der alte Aschkenazi

Dass Wissenschaftler im Allgemeinen und solche in Deutschland und Israel im Besonderen mit der schonungs- sowie lückenlosen Aufarbeitung des Dritten Reichs und der Biographie Hitlers äußert gut beschäftigt sind, das dürfte spätestens seit der zahnmedizinischen Abschlussarbeit des letzten Jahres bekannt sein. Die Meldungen reißen nicht ab – und die neueste kommt aus Israel, wie Haaretz meldet:

Dass Hitler nicht direkt groß und blond und arisch war, das weiß jeder, der auch nur einmal ein Hitler-Photo gesehen hat. Dass aber Hitlers DNA überraschend weitgehend der DNA von europäischen Juden und nordafrikanischen Berbern ähnelt, dass ist dann doch verblüffend. Hitlers Rassismus mit den Mitteln der (na gut, na gut) Rassenforschung zu schlagen – dass muss man auch erstmal wollen.

(Dank an @neuraum)

Kommentare (7)

  1. AschkeNazi

    Ohne dieses Wortspiel hätte Erk die Überschrift niemal so geschrieben und jetzt regt euch wieder ab ihr Mongokinder.

  2. Lieber Daniel Erk,
    der Blog ist leider von vorne bis hinten schief.

    1. Dass neue Untersuchungen zu Hitler aus Deutschland oder Israel kommen, mag ihrem Gefühl vielleicht entsprechen. Die Nachricht von Hitlers Vorfahren stammt aber aus der flämischen Wochenzeitschrift Knack http://knack.rnews.be/nl/actualiteit/nieuws/wetenschap/hitler-was-verwant-met-somaliers-berbers-en-joden/article-1194797075630.htm
    Das ist auch bei Haaretz.com deutlich vermerkt.

    2. Die DNA ähnelt nicht weitgehend der DNA von Berbern und Juden. Bei der Methode, auf die nicht genau eingegangen wird, wird das Y-Chromosom betrachtet, welches immer durch den Vater weitergegeben wird. So kann man tatsächlich sagen, ob am Beginn der männlichen Ahnenkette der Angehörige eines bestimmten Volksstammes steht. Ein Stammbaum besteht aber nicht nur aus Männern, welche die Krone weitergeben. Er verzweigt sich in Tausende von Vorfahren. Einer dieser Vorfahren Hitlers trug scheinbar das Gen jener nicht genau bestimmten Herkunft.
    Mit der Verfolgung des Y-Chromosoms soll hauptsächlich Geld verdient werden. Wen das interessiert http://www.dna-ahnenforschung.de/

    Die Überschrift “Hitler, der alte Aschkenazi ” ist, wie ich finde, satirisch schlecht. Sie greift nicht die Albernheit der (“na gut, na gut”) “Rassenforschung” an, sondern freut sich über ein Scheinargument, das auch ins Gegenteil verkehrt werden kann.

    Ich denke, es handelt sich beim Knack-Artikel um eine Ente. Wer das nicht glaubt, kann sich ja das Buch des belgischen Journalisten besorgen. Dort geht er auf die Suche nach Hitlers Sohn.

  3. Jaja: Wer (auf Links klicken und) lesen kann, ist klar im Vorteil.

  4. Die DNSn aller Menschen ähneln sich. Was ist denn nun mit »weitgehend ähnelt« gemeint? Sind Hitlers Gene denen der europäischen Juden und nordafrikanischen Berber ähnlicher als denen der deutschen und nordischen Arier?

  5. Die DNA der Berber ähnelt der von den Europäern sowieso, das liegt daran dass die Vandalen (germanischer Stamm) Nordafrika (Stichwort Karthago) eroberten und eine längere Zeit beherrschten, dabei haben sie sich mit der einheimischen Bevölkerung vermischt und sind schließlich ganz in diese übergegangen.
    Manche Berber bzw. Nordafrikaner haben deshalb auch heute noch blaue Augen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vandalen

  6. Seit wann haben europäische Juden und europäische Christen eine andere DNA Oo