Ein Kätzchen!

von Daniel Erk

Gerade auf eine englische Seite mit gemeinen Witzen gestoßen – und natürlich gibt es auch eine Hitler-Sektion.

Da findet sich zum Beispiel dieser Witz:

Hitler walks into the meeting room and turns to his trusted staff, “I want you to organise the execution of 10,000 Jews and 1 kitten.”
Everyone looks around the table and after a long silence, Goering pipes up, “Mein Führer, why do you want to kill a kitten?”
Hitler smiles and turns to the rest of the table, “You see, no one cares about the Jews.

Und dieser:

What’s worse then finding a worm in your apple?
The Holocaust.

Nun, Quizfrage: Worüber und wen lacht man da eigentlich (wenn man denn lacht)?


3 Kommentare zu "Ein Kätzchen!"

  1. Der erste ist gut, da lache ich über die gekonnte Polemik bzw. das Spiel mit der Erwartungshaltung.
    Den zweiten versteh ich nicht und lache auch nicht.

  2. Ich verstehe den zweiten ebenfalls nicht.

    Aber beim ersten (der m.E. schon sehr alt – unmittelbare Nachkriegszeit? – ist) ist es ziemlich klar: Lustig gemacht wird sich über die grotesk verzerrte Empathie von Menschen. Die bezieht sich ja nicht nur auf Tiere. Ähnlich ist auch, wenn die Helmfplicht für Fahrradfahrer das Topthema der Nachrichten wird, während in Syrien Massaker stattfinden oder ähnliches.

    Und ich habe auch spontan gelacht. Wie bei vielen Sachen, die durch einen ungewöhnlichen Vergleich pointiert eine Beobachtung im Alltag aufgreifen – denn DAS ist der Witz. Nicht etwa die Tatsache, dass es um Judenvernichtung geht.

    Aber es kommt nicht auf das Wort selbst an, sondern darauf, wer das Worte wie präsentiert.

    Wenn man diese Differenzierung nicht trifft, kann man – wie vorgekommen, beispielsweise auch den Simpsons vorwerfen, dass sie Gewalt verherrlichen.

    Und an einigen Stellen würde diese Differenzierung auch diesem Blog gut tun, finde ich

  3. Pingback: I can haz Lebensraum? | Hitler-Blog

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