27.09.2011 von Daniel Erk
Two World Wars and one World Cup, doo dah, doo dah singen englische Fußballfans. Don’t mention the war wussten Monty Python John Cleese (jajaja). Bloß: Woher kommt die englische Nazi-Obsession? Weil die Engländer lieber an England’s finest hour denn an die späten Kolonialjahre erinnert werden wollen? Oder ist es die nationale Unsicherheit des Landes, wie ein englischer Journalist in einem an Beispielen nicht gerade armen Artikel vermutet?
Der Guardian-Kolumnist Simon Jenkins schreibt da:
In 2000 there were 380 English-language titles on the Third Reich, adding to some 30,000 with the word Hitler in the title. We might have hoped that the new century would see this phase of Germany’s past set in some historical context. It was not to be. Last year the tally of Hitler books rose by 850. Some 80% of these were written by Britons and published in Britain.
Das ist verblüffend – aber… weiter lesen
23.09.2011 von Daniel Erk
Neulich in Glasgow…

Das ist schon groß: In der Sprache Francos anzählen, dann das Hakenkreuz mit “Reich’n'Roll” zum Tanzen bringen, aber eh’ klar: Letztlich ist “love the message” – irgendwo zwischen Abrüstung, Zivildienst und Sven Väth. Da-da-da … Dada. Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei. Super, Mäx!
(Danke, Lukas!)
19.09.2011 von Daniel Erk

Ich habe ganz stark das Gefühl, das gerade die Zeiten anbrechen, in denen man zu Hitlerwitzen wirklich nur noch gähnen kann. Erwartbare Provokation – das muss man ja auch erst einmal schaffen.
(via)
19.09.2011 von Daniel Erk

Man kann mit dem Antifaschismus ja gar nicht früh genug anfangen. Not.
(Danke, Sascha! Quelle: Internet, via: reddit)
13.09.2011 von Daniel Erk
Die achte Staffel von “Curb Your Enthusiasm” läuft bzw. neigt sich bereits ihrem Ende zu – und Larry David hat in der Folge “Larry Vs. Michael J. Fox” wieder einmal einen neuen, genialen Charakter seinem Set an Neurotikern hinzugefügt: “Greg, The Flamboyant Kid”.
Greg ist nicht bloß ein metro- bzw. homsexuelles Klischee, sondern auch ein großer Freund des Hakenkreuzes. Zitat: “I like how the lines just go straight, up, down! Straight, up, down!”
Weitere Hitler-Zitate:
- “Hitler really ruined that mustache for everybody. It’s really an interesting mustache, but now, no one can wear it.”
- “Get a life, Jews!”
(Danke, Nina, Danke, Johanna)
12.09.2011 von Daniel Erk
»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.
Ein Auszug aus dem Buch ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.
Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne “Fan” des Buches auf Facebook werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.
Daniel Erk: Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.
Heyne Verlag, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.
04.09.2011 von Daniel Erk
Die Kollegen von Vice waren samt Kamera in Mecklenburg-Vorpommern, im notorischen NPD-Nazi-Dorf Jamel.
Die NPD und ihr nahestehende Organisationen haben dort die Macht über die Köpfe und Straßen erobert und betreiben in aller Öffentlichkeit einen Lager-ähnlichen Treff, samt eines Grilles mit der Aufschrift “Happy Holocaust”. Der Video-Beitrag von Vice ist bedrückend und erschreckend.
Außerdem wird heute in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dort wohnen: gehen Sie wählen. Und: Wählt keine Nazis.

(Danke Xander und Felix/auch via NPD-Blog.info)