Lass ihn raus, den Hitler in dir

Aufmerksamkeit lässt sich selten so billig kriegen wie mit Hitler – und mit Sex. Beide sind schnell bei der Hand, provozieren und polarisieren, sorgen demzufolge für viel Wirbel, stellen aber zugleich dermaßen abgeschmackte, untaugliche und auch fahrlässige Zutaten dar, dass von einer Kampagne letztlich vor allem die Geschmacklosigkeit und das fehlende Feingefühl in Erinnerung bleiben. Werbung mit Hitler, können sich das bitte alle Kreativen der Welt notieren, ist ein No-no.

Der Copyranter (der Name ist erfreulicherweise Programm) schreibt zum selben Thema:

Besides Tits, Der Führer may be the most over- and misused creative linchpin in advertising today. Very few of these make a lick of sense.

Und tatsächlich: alles, alle Beispiele sind bescheuert. Einen Großteil wird auch im Buch besprochen – aber natürlich nicht alle. Allein deshalb, weil der Strom der Hitlers unaufhörlich fließt. Und fließt. Und fließt.

(Danke, Drikkes!)

 

UPDATE.

Oh. Weh. Aua, aua, aua.

(Danke, David!)

1 Kommentar

  1. Toy Hitler? http://imgur.com/0jIyY Und noch einmal der Copyranter: http://copyranter.blogspot.com/2012/01/hipster-hitler-found.html Hipster Hitler in real life.