Archive for the ‘Hakenkreuzzüge’ Category

13.12.2011 von Daniel Erk
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“Weil irgendwelche Vollidioten ihren Führer in Schutz nehmen wollen”

von Daniel Erk

Ich war nie ein großer Fan des Kabarettisten Serdar Somuncu. Mir erschien das meist zu laut, zu selbstverliebt und zu platt, was Somuncu von sich gab, auch wenn ich die Intention verstand und schätzte.

Das wurde nicht besser, als vor Kurzem Somuncus neues Album erschien. Schon der dem Album beigelegte Werbezettel war barer Unsinn. Da stand:

“Warum die NPD verbieten, wenn man sie auch veralbern kann, scheint das Motto zu sein, das Somuncu sich dabei gewählt hat, denn schon die ersten Textzeilen des Refrains der zweiten Singleauskopplung „Ich bin der Mann mit dem Bart, ich bin der Mann mit dem Scheitel, innen weich, aussen hart, kein wenig eitel!“, lassen keine Fragen offen, wohin die Reise auf seinem Debütalbum auch diesmal wieder gehen soll.”

Das Lied, um das es da ging, klang dann auch so:

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Auch wenn man auf dererlei PR-Quark nicht allzuviel geben sollte: Ich fand,… weiter lesen

21.10.2011 von Daniel Erk
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Die Endkloϟung

von Daniel Erk

Ach, Miroslav. Dass Latio Rom ein Verein ist, der viele, viele Faschisten als Fans hat, das weiß man doch. Dass die sich über einen deutschen Natioanlspieler bzw. dessen Tore freuen – geschenkt. Und dass die überdies, siehe oben, die Erster-Weltkriegs-Losung “Gott mit uns” mit deinem Nachnamen und einer ϟiegrune kombinieren und im Stadion hochhalten. Das darf dich doch weder überraschen noch wütend machen.

Aber was macht der Miro Klose? Statt klipp und klar zu sagen, dass Faschismus ein Verbrechen ist und das für dich, als Sohn von Polen, eine schmerzhafte Beleidigung und Respektlosigkeit ist, sagst du: Politik gehört nicht ins Stadion. *kotz*

12.09.2011 von Daniel Erk
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So viel Hitler war selten

von Daniel Erk

»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.

Ein Auszug aus dem Buch ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.

Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne “Fan” des Buches auf Facebook werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.

Daniel Erk: Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.
Heyne Verlag, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.

25.07.2011 von Daniel Erk
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Was tun mit netten Holo-Leugnern?

von Daniel Erk

Nicht ganz neu, aber immer noch sehr gut: “Was tun mit netten Holo-Leugnern?” aus dem Katz & Goldt-Band “Wellness rettet den Bindestrich”.

15.06.2011 von Daniel Erk
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Ich kann sogar ganz ohne guten Willen…

von Daniel Erk

Bin das nur ich? Ist das eine Berufskrankheit? Wird der Verdacht dadurch entschärft, dass es sich bei D.R.I. um eine Punkband handelt? Oder verstehe ich einfach die Pointe nicht?

11.06.2011 von Daniel Erk
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Warum die Firma wohl “Volkswagen” heißt

von Daniel Erk

Kleine Geschichtsstunde: Was haben VW, Hugo Boss, Siemens, Bayer und IBM gemeinsam?

Richtig: Sie alle machten unter bzw. mit den Nazis gute Geschäfte. Folgender Ausschnitt über das Engagement von IBM, ein Ausschnitt aus der Dokumentation “The Corporation”, ist gleichsam bedrückend wie erhellend:

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Wen’s interessiert, das US-amerikanische Satiremagazin Cracked hat einen interessanten Überblick über die oben genannten Firmen – auch wenn der Tonfall und die Aufbereitung des Themas arg albern bis bigott sind.

08.06.2011 von Daniel Erk
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Die Schlümpfe – ganz üble Faschisten

von Daniel Erk
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Sind die Schlümpfe Faschisten, Nazis, Stalinisten? Abwegig? Doch schon vor Jahren vermutete die Smurf Conspiracy genau das:

Nun hat, passend zur Veröffentlichung des neuen 3D-Schlumpf-Films der an der Pariser Science Po lehrende Wissenschaftler Antoine Buéno ein Buch mit eben dieser These veröffentlicht, wie der Guardian schreibt. Interessanter ist, was René auf Nerdcore dazu schreibt:

Seit ein paar Tagen verfolgen mich bereits Meldungen um ein neues Buch von Antoine Buéno, Politikwissenschaftler aus Paris, „Le Petit Livre Bleu: Analyse critique et politique de la société des Schtroumpfs“. Darin findet er Nazi-Symbolik in den Cartoons und Comics der Schlümpfe. Was er nicht erzählt: Keine dieser Ideen sind auf seinem Mist gewachsen (…)

Die ganze Geschichte: auf Nerdcore.

Ps. Der erste Satz im Feature über Buéno: “So lieben wir sie: die Schlümpfe” ist ungefähr die blödeste Art, in einen solchen Beitrag einzusteigen. Ach, Journalismus.

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27.05.2011 von Daniel Erk
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Die Attack der Spacenazis

von Daniel Erk

Oha! Von der “Iron Sky”-Truppe gibt es einen neuen Trailer, ausgerechnet die gern und oft mit Nazi-Symbolik spielende slowenische Band Laibach schreibt den Soundtrack – und ein Interview in der Berliner Zeitung, das einen interessanten Link zwischen “Iron Sky” und dem “Von Trier Incident” von Cannes herstellt, gibt auch.

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16.05.2011 von Daniel Erk
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Aha, HoLOLocaust, so so

von Daniel Erk

Zum Auftakt von Walter Moers’ fabelhaftem Cartoon “Adolf, die Nazi-Sau” trafen seinerzeit in Moers’ Wohnung Adolf Hitler und der Musiker Prince, der damals unter dem Pseudonym TAFKAP musizierte. Im Cartoon betranken sich der Diktator und der Sänger recht schlimm um später am Abend in Moers’ Bad (wenn ich mich recht erinnere) an die Wand zu kritzeln – Prince sein verschnörkeltes Emblem und Hitler (“I have a symbol, too!”) ungelenke Hakenkreuze.

Aber nicht jeder, der ein Hakenkreuz malt, ist Hitler. Und um das herauszufinden muss man nicht einmal gen Asien reisen – eine kleine Reise in die Geschichte reicht. In den späten 70ern war das Hakenkreuz eines der liebsten Schockmittel der jungen Punk-Bewegung.

In der FAZ stand dazu mal sehr hellsichtig:

Dass Punk-Ikonen wie Siouxsie von der Band „Siouxsie and the Banshees“ oder Sid Vicious eine Zeitlang Hakenkreuz-Armbinden trugen, bedeutete nicht, dass sie sich Rechtsextremismus oder gar

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20.01.2011 von Daniel Erk
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Schwu-hu-le Nazis (oder eben genau nicht)

von Daniel Erk

In England gibt es gerade eine Auseinandersetzung um ein homosexuelles Paar, das von christlichen Hotelbesitzern diskriminiert wurde – aufgrund seiner Homosexualität. Der Cartoonist der Daily Mail, “mac”, zeichnete den Vorfall nicht bloß mit spitzer Feder und üblen Klischees auf (vor allem, wenn man sieht, wie freundlich und bürgerlich das betroffene Paar eigentlich aussieht), sondern verpasste einem der in der Zeichnung zu sehenden Männer (hier der Cartoon in großer Auflösung) ein Hakenkreuz-Tattoo. Unwahrscheinlich, dass das Zufall ist – ein Hakenkreuz und zudem ein so zentral positioniertes “passiert” einem ja “nicht einfach so”.

Im englischen Blog “But I read it in the paper” diskutiert man über Zufall und Absicht und die Geschmacklosigkeit (und Verzweiflung!) der englischen Rechten. Mit Recht.

(via butireaditinthepaper/Danke, Stefan!)