20.01.2011 von Daniel Erk

In England gibt es gerade eine Auseinandersetzung um ein homosexuelles Paar, das von christlichen Hotelbesitzern diskriminiert wurde – aufgrund seiner Homosexualität. Der Cartoonist der Daily Mail, “mac”, zeichnete den Vorfall nicht bloß mit spitzer Feder und üblen Klischees auf (vor allem, wenn man sieht, wie freundlich und bürgerlich das betroffene Paar eigentlich aussieht), sondern verpasste einem der in der Zeichnung zu sehenden Männer (hier der Cartoon in großer Auflösung) ein Hakenkreuz-Tattoo. Unwahrscheinlich, dass das Zufall ist – ein Hakenkreuz und zudem ein so zentral positioniertes “passiert” einem ja “nicht einfach so”.
Im englischen Blog “But I read it in the paper” diskutiert man über Zufall und Absicht und die Geschmacklosigkeit (und Verzweiflung!) der englischen Rechten. Mit Recht.
(via butireaditinthepaper/Danke, Stefan!)
05.01.2011 von Daniel Erk

Sehr, sehr schön – auch die zugehörige Diskussion im Failblog.
(Danke, Uwe!)
21.12.2010 von Daniel Erk

(Danke an Familie Grosse!)
08.12.2010 von Daniel Erk

So, es reicht. Aller Unsinn ist gemacht, jede bescheuerte Verbindungslinie ist gezogen, jedes Muhaha wurde vollzogen.
(via/Danke, Uwe!)
03.12.2010 von Daniel Erk

Das nicht mehr ganz neue, aber weiterhin sehr unterhaltsame Blog “Clients From Hell” hat vor Kurzem einen Wettbewerb vorgestellt, bei dem das grässlichst mögliche Logo gesucht wird – der oben zu sehende Entwurf hat natürlich herausragende Chancen, auch wenn er ästhetisch vermutlich doch zu hübsch ist.
Toll ist aber auch folgender Dialog auf “Clients From Hell”, bei der es um das Design einer jugendlichen Website für eine jüdische Organisation geht:
During the first meeting with the client, a Jewish community website for teens.
Client: ”We want something that has sort of an anarchist edge. Something crazy like Mickey Mouse with a swastika or something.”
Me: ”Are you sure your demographic is comfortable with swastikas?”
Client: ”Why wouldn’t they be?
07.11.2010 von Daniel Erk

Dass das Hakenkreuz ja “eigentlich” ein “Sonnenrad” und ein Symbol des “Glücks” ist, das werden rudimentärbuddhistische Kommentatoren niemals müde unter entsprechende Hitlerblog-Beiträge zu schreiben. Und, klar, das ist natürlich kein Geheimnis, dass das Hakenkreuz nicht seit Jesus und Maria das Signe der Nazis war, schließlich kamen die erst 1900 Jahre nach dem Tod des Erlösers auf die Bildfläche.
Wie weit das Hakenkreuz bis in die 30er aber als Werbemittel benutzt wurde, das zeigt sehr überzeugend diese Sammlung an Etiketten und Plakaten. Coca Cola? Tsingtao und Carlsberg? US Air Forces? Hätte man bei Wer wird Millionär auch nicht ohne Weiteres richtig geraten.
(via)
24.08.2010 von Daniel Erk

Im Blog des amerikanisch-jüdischen “Heeb”-Magazines findet sich gerade eine herrlich abwegige Geschichte – und sie handelt, wie man dem obigen Photo schon entnehmen kann, von Brüsten, Juden und Hakenkreuzen.
Im Mittelpunkt steht dabei eine Ideologie namens Raelismus, nicht zu verwechseln mit dem grob gegenteiligen Realismus, bei dem es laut Wikipedia um Folgendes geht:
Die Religion wurde 1973 von Claude Vorilhon alias Raël, gegründet, der in diesem Jahr eine Begegnung mit einem aus einem UFO entstiegenen Vertreter einer außerirdischen Zivilisation gehabt haben will. Die religiöse Bewegung wurde dafür bekannt, dass sie das Klonen von Menschen ermöglichen will.
So weit, so wirr – dass unter anderem auch Jesus höchstpersönlich sowie natürlich Adolf Hitler geklont werden sollen, ist da nur noch eine Randnotiz. Schön ist aber vor allem das ebenfalls oben abgebildete Signé der Sekte: Ein Davidstern, in dessen Zentrum ein Hakenkreuz eingefügt wurde. Das würde natürlich so manchem verschwörungstheoretischem US-Amerikaner… weiter lesen
04.07.2010 von Daniel Erk
Die deutsche Nationalmannschaft, eine junge, nette Gruppe in Deutschland aufgewachsener Männer, gewinnt derzeit nicht nur Fußballspiele, sondern auch die Herzen der Fußballfans weltweit. Nur sind diese Fans nicht immer so fröhlich und angenehm wie die Mannschaft, die sie bejubeln:

Dieser Korso findet in den Straßen von Beirut im Libanon statt. Und während die Deutschen großen Wert auf die Unterscheidung zwischen einem Deutschen und einem Nazi legen, drücken manche Libanesen da offenbar ein Auge zu (das Rechte, vermutlich). Die deutsche Botschaft in Beirut hat, natürlich, bereits Beschwerde eingelegt.
(Danke, David/Via The Angry Arab)
24.06.2010 von Daniel Erk
20.06.2010 von Daniel Erk

Ein Hitler kommt selten allein und auch der indische Hitler-Film “Dear Friend Hitler” (Hitlerblog berichtete) kommt nicht aus dem Nirgendwo. Wie die BBC vermeldet, erfreut sich Muhaha Mahatma Hitler in Indien auch in den Buchläden großer Beliebtheit – so großer Beliebtheit sogar, dass junge Inder sich freiwillig durch Hitlers wirres Biologie meets Biographie-Konglomerat durchkämpfen. Und dafür sogar noch Geld auf den Tisch legen:
Jaico, the largest publisher and distributor of Mein Kampf in India, has sold more than a 100,000 copies in the last 10 years.
Crossword, an India-wide chain of book stores, has sold more than 25,000 copies since 2000 and marketing head Sivaram Balakrishnan says: “It’s been a consistent bestseller for us.”
Aber auch Hitler-T-Shirts und Nazi-Ideologie sind unter indischen Jugendlich en vogue:
A shop in Pune, called Teens, says it sells nearly 100 T-shirts a month with Hitler’s image on them.
Prayag
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