Archive for the ‘In eigener Sache’ Category

30.11.2011 von Daniel Erk
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Gute Frage: Worum geht es eigentlich in »So viel Hitler war selten«?

von Daniel Erk

Darum:

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12.09.2011 von Daniel Erk
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So viel Hitler war selten

von Daniel Erk

»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.

Ein Auszug aus dem Buch ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.

Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne “Fan” des Buches auf Facebook werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.

Daniel Erk: Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.
Heyne Verlag, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.

23.05.2011 von Daniel Erk
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“Er hat Hitler gesagt”

von Daniel Erk

Der Vollständigkeit halber soll ein Kommentar, den ich vergangene Woche als Redakteur von ZEIT ONLINE eben dort veröffentlichte, der aber thematisch hier ebenso gut passt, nicht verschwiegen werden:

Er hat Hitler gesagt! Er hat Hitler gesagt! Dieses Mal war’s Lars von Trier – und Cannes steht Kopf. Der dänische Regisseur gab am Mittwoch eine Pressekonferenz und kam vom Judentum zu seinen deutschen Wurzeln, von da zum Mitgefühl für Hitler im Bunker und bekannte letztlich, Nazi zu sein. Zumal ihm die Architektur von Albert Speer gefalle. (…)

Erst ein Hitlervergleich, dann große Aufregung, dann hektisches Dementieren und Distanzieren – so geht das schon seit einigen Jahren mit den Nazi-Skandälchen. Es ist damit wie mit einem Böller: Für einen Moment ist es sehr laut, kurz stinkt es, aber Minuten später ist Ruhe eingekehrt. Schon kurze Zeit später kann genau dieselbe Pointe zünden. Zurück bleibt der rhetorische Müll…

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30.01.2011 von Daniel Erk
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»Zeitgenosse Hitler«

von Daniel Erk

Der Autor von »Das Amt«, die Kuratorin der aktuellen Hitler-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum und der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye unterhalten sich über das Hier und Heute in Sachen Hitler. Ich schaue interessiert und versuche mit mäßigem Erfolg zwei, drei Dinge beizutragen. Heute Abend um 0:30 Uhr im Fernsehen – jetzt schon in der ZDF-Mediathek.

21.09.2010 von Daniel Erk
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Hitler, ein Zerrbild

von Daniel Erk

Marcin Wilkowski vom sehr guten und schönen (soweit ich das beurteilen kann) polnischen Blog “Historia i Media” hatte ein paar Fragen zum Hitlerblog, zu Hitler und zur Hitlerrezeption in Deutschland und generell.

Im Folgenden ein Ausschnitt auf dem Interview – der vollständige Beitrag findet sich hier.

Can we say that Hitler has become a popculture icon of your country? Do you see this as a process of overworking the national postwar trauma and fighting with the myth (as you write in your blog), or is it a angerous direction of changes in the social memory: we prefer to see Hitler as a funny (almost fictional) comic character than to remember that he is a part of our true national histories?

We can say that Hitler has become a cartoon of himself in nearly every country of the world. But, yes, in a way. If someone wants to

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09.06.2010 von Daniel Erk
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“Geschichtsblog des Monats Mai”

von Daniel Erk

Gerade eben erst und damit etwas verspätet stellte ich fest, dass das Hitlerblog zum “Geschichtsblog des Monats Mai” ernannt worden ist – ich wusste bis vor drei Minuten noch nicht einmal, dass es so eine Rubrik gibt, aber die Ehre ist dennoch ganz meinerseits, immerhin sind dies hier oft seichte Gewässer, in denen das Hitlerblog fischt und umso erfreulicher ist es, wenn die Art und Weise, wie das geschieht, bei den Damen und Herren vom Fach auf Zuneigung stößt.

Aus der Begründung:

Vielmehr interessiert sich Erk für die geschichtskulturellen Erscheinungsformen des Nationalsozialismus (und seiner Insignien) im Allgemeinen und der Figur Hitlers im Besonderen. Das Weblog belegt in regelmässigen Abständen, dass das Internet wenn nicht die Menge und Varianz der Auseinandersetzung mit der wohl bestgehassten historischen Person, so doch die Dokumentation der vielfältigen Beschäftigungsformen mit ihr befördert hat.

Die Bandbreite der von Erk aufmerksam rapportierten und zumeist (im Gegensatz zum

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04.06.2010 von Daniel Erk
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Vier Sätze zu einem ganz anderen Thema

von Daniel Erk

Dirk von Gehlen, den ich seit meiner Zeit bei jetzt.de kenne und beruflich wie persönlich sehr schätze, hat in seinem privaten Blog wieder einmal die sich weiterhin entwickelnde, also unklare Stoßrichtung von Journalismus unter den Bedingungen des Internets thematisiert.

Das sollte jeder Journalist/jede Journalistin heute lernen:

Es gibt immer, immer, immer einen Leser der sich besser auskennt.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn …

Wenn Journalisten sich nicht nur als Dozenten, sondern auch als Moderatoren verstehen – und wenn Leser von den Kommentarspalten mehr wollen, als bloß Dampf abzulassen.

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte …

… so wenig über den Preis von journalistischer Qualität gesprochen wird – wer nicht bereit ist zu zahlen oder zu spenden, der darf sich über Boulevardisierung, Google-hörige Überschriften, die zunehmende Verwischung von Kommentar und Bericht  und anderen journalistischen Populismus nicht wundern.

So könnte ein Geschäftsmodell für den

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13.05.2010 von Daniel Erk
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An irren Zeichen…

von Daniel Erk

Ob das Hakenkreuz Furcht und Schrecken verbreitet? Es kommt auf die Anwendung an – man kann das Hakenkreuz schließlich auch karikierend verwenden. In Deutschland sind diese Zeichen, unter anderem ja auch die SS-Rune, eigentlich ohnehin verboten – was einerseits wohl diese Furcht ausdrückt, andererseits aber zugleich vielleicht auch für manche erst recht einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Vor Zeichen müsste man eigentlich ohnehin keine Angst haben.

Ich habe für Fluter ein Interview mit Andreas Koop, der Autor des Buches “NSCI – Das visuelle Erscheinungsbild der Nationalsozialisten” geführt – hier ist es in voller Länge zu lesen.

30.03.2010 von Daniel Erk
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Einen Juden verfolgen

von Daniel Erk

In Hamburg also wurden die “Lead Awards” verliehen und aus nicht näher erläuterten Gründen gab es eine Einladung und schließlich eine Urkunde, die der Blogwart hoffentlich mitgenommen und präsent im Rudi-Dutschke-Haus platziert hat. Es waren Rang und Namen da an diesem Abend, die Besucher liefen steifen Schrittes vom Hauptbahnhof zu den Deichtorhallen und verdrehten bisweilen beleidigt die Augen, wenn eine Fußgängerampel wagte auf Rot zu springen. Es war sehr, sehr eng, man saß auf weißen Plastikstühlen von Ikea und hernach gab’ es Freibier vom Sponsoren und Mixgetränke aus Kräuterlikör und kalte Curryuwurst in Tomatenpampe vom Buffet. Es war also ein interessanter Abend.

Von persönlichem Interesse waren vor allem das tolle “Magazin über Orte” und das nicht weniger wundervolle “Kultur und Gespenster“-Heft. Interessant für das Hitlerblog aber waren die Anzeigen des “Jüdischen Salon” im Hamburger Café Leonar am Grindel (siehe oben). Alleweiter lesen

18.03.2010 von Daniel Erk
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Hitler bekommt einen Lead Award

von Daniel Erk

Klingt wie ein schlechter Witz, ist auch einer, aber dennoch wahr: Wie das Werberblatt “W & V” heute meldet, ist das “Hiterblog” in diesem Jahr für den von der “Lead Academy” vergebenen “Lead Award” nominiert:

Um den [sic!] Blog des Jahres haben es gar fünf Bewerber in die Endauswahl geschafft: Neben dem „Bildblog“ sind dies der „Hitler Blog“ der Tageszeitung „taz“, der Blog des Bild-Chefredakteurs Kai Diekmann, der Fashionblog „Les Mads“ sowie „Netzpolitik“, das sich mit Themen der digitalen Gesellschaft befasst.

Kate Winslet hat jedenfalls recht:

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Wie viel es mit der Führerschaft fast vier Jahre nach Gründung des Blogs noch so auf sich hat, das kann zwar diskutiert werden. Aber vielleicht braucht es auch einfach etwas Zeit, bis man sich mit solchen Hegemonien durchsetzt.