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	<title>Hitler-Blog &#187; Morgen die ganze Welt</title>
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	<description>Hitler, Hitler, Hitler: Ob Film und Fernsehen, Literatur und Lifestyle oder Pop und Politik, längst ist Adolf Hitler zum "GröPAZ", dem größe Popstar aller Zeiten. George Tabori hat über den Mythos Hitler einmal gesagt: »Es gibt Tabus, die zerstört werden müssen, wenn wir nicht ewig daran würgen sollen.« Die endgültige Zerstörung des Mythos Hitler - das ist die Aufgabe des Hitler-Blogs.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 19:57:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Schettino, Auschwitz, Herrenmenschen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 18:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fingerspitzengefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nun wirklich kein Experte für italienische Medien, aber wenn mich nicht alles trügt, dann ist die einst von Berlusconi persönlich verlegte Zeitung &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Il_Giornale">Il Giornale</a>&#8221; im groben das, was für Deutschland die &#8220;Bild-Zeitung&#8221; ist: ein rechtes, aufgeregtes Kampfblatt ohne Anstand und Stil.</p>
<p>Vielleicht hätte es mich daher also auch nicht so sehr überraschen oder fast schockieren sollen, dass so ein Blatt am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Nationalsozialismus">Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus</a> ein solches Titelblatt wagt:</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2012/01/504242327.jpg" rel="lightbox[2176]"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2012/01/504242327.jpg" alt="" width="396" height="581" /></a></p>
<p>Das heißt übersetzt: &#8220;Für uns Schettino, für sie Auschwitz&#8221; und zieht <a href="http://www.ilgiornale.it/interni/lettera_ai_tedeschi/27-01-2012/articolo-id=568980-page=0-comments=1">im zugehörigen Artikel (auf Italienisch, natürlich)</a> sehr explizit einen direkten Vergleich zwischen dem Schiffsunglück und dem Vernichtungslager, <a href="http://www.ilgiornale.it/cronache/sapete_chi_e_direttoredel_settimanale_der_spiegelun_conterraneo_schettino/georg_mascolo-der_spiegel-tedeschi_anti_italiani-razzismo_tedesco-schettino_francesco/27-01-2012/articolo-id=569135-page=0-comments=1">hetzt gegen den &#8220;Spiegel&#8221; und seinen – übrigens deutsch-italienischen – Chefredakteur</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Mascolo">Georg Mascolo</a> und ruft schließlich zur <a href="https://www.facebook.com/DerSpiegel/posts/179365028831703">wütenden Beschwerde auf des Spiegels Facebook-Seite auf (mit irren, wirren, wütenden und oftmals rassistischen Auslassungen der Giornale-Leser)</a>.</p>
<p>Man muss bei all dem Bedenken, dass Jan Fleischhauer, der Vorzeigerechtskonservative des Spiegels, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811817,00.html">nicht weniger nationalistischen Unfug von sich gab</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Hand aufs Herz: Hat es irgendjemanden überrascht, dass der Unglückskapitän der <a title="" href="http://www.spiegel.de/thema/costa_concordia_unglueck_2012/" target="_self">&#8220;Costa Concordia&#8221;</a> Italiener ist? Kann man sich vorstellen, dass ein solches Manöver inklusive sich anschließender Fahrerflucht auch einem deutschen oder, sagen wir lieber, britischen Schiffsführer unterlaufen wäre?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich bin des Italienischen nicht mächtig, aber mit kleinem Latinum, ein wenig Transferleistung und Google Translate übersetzt, ist der Beitrag von &#8220;Il Giornale&#8221; eine Geschmacklosigkeit sondersgleichen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Deutschen sind eine überlegene Rasse, wissen wir aus den Reden Hitlers. Denken Sie heute daran, am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Nationalsozialismus">Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus</a>, es hat einen bitteren Beigeschmack. Es ist wahr, wir Italiener haben seit Schettino dreißig Schiffspassagiere auf dem Gewissen, aber die Rasse von Jan Fleischauer (der Autor der Artikels) hat sechs Millionen Passagiere getötet. Juden wurden mit dem Zug in die Vernichtungslager transportiert. Und keiner der deutschen Herrenmenschen hat versucht sie zu retten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch wenn man als Deutscher, für die in den letzten Monaten die &#8220;Bild-Zeitung&#8221; in ähnlich rassistischer Manier gegen Griechen Stimmung und Auflage zu machen versucht hat, im Glashaus sitzt (ich habe mich nur im Privaten über die &#8220;Bild&#8221;-Berichterstattung ereifert) – dieser Vermischung von Hetzkampagne und Holocaust, deutschem Nationalsozialismus und italienischem Post-Faschismus, von Boulevard und Lüge und Geschmacklosigkeit, das alles macht mich furchtbar wütend.</p>
<p>(Danke an Freund <a href="http://www.christoph-koch.net/">Christoph Koch</a>, der den Hinweis gab!)</p>
<p><strong>PS.</strong> Falls unter den LeserInnen jemand des Italienischen mächtig ist oder Experte für italienische Presse, ich freue mich über Hinweise &amp; Korrekturen.</p>
<p><strong>PPS:</strong> <a href="http://www.huffingtonpost.co.uk/2012/01/27/costa-concordia-schettino-auschwitz-giornale_n_1236650.html?ref=uk">Die Auseinanderetzung beschäftigt selbst die Huffington Post…</a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2176&amp;md5=723fda1e96e5ac0df8b7735ba7b312eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Endkloϟung</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/10/21/die_endklosung/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fingerspitzengefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Hakenkreuzzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/10/Bild-12.png" rel="lightbox[2124]"><img class="alignnone size-full wp-image-2125" title="Bild 1" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/10/Bild-12.png" alt="" width="388" height="508" /></a></p>
<p>Ach, Miroslav. Dass Latio Rom ein Verein ist, der viele, viele Faschisten als Fans hat, das weiß man doch. Dass die sich über einen deutschen Natioanlspieler bzw. dessen Tore freuen – geschenkt. Und dass die überdies, siehe oben, die Erster-Weltkriegs-Losung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gott_mit_uns">&#8220;Gott mit uns&#8221;</a> mit deinem Nachnamen und einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegrune">ϟiegrune</a> kombinieren und im Stadion hochhalten. <a href="http://www.zeit.de/news/2011-10/19/fussball-klose-distanziert-sich-von-faschistischen-fans-19122606">Das darf dich doch weder überraschen noch wütend machen</a>.</p>
<p>Aber was macht der Miro Klose? Statt klipp und klar zu sagen, dass Faschismus ein Verbrechen ist und das für dich, als Sohn von Polen, eine schmerzhafte Beleidigung und Respektlosigkeit ist, sagst du: Politik gehört nicht ins Stadion. *kotz*</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2124&amp;md5=2c794dc7bbfec02abe58390dc1a88d4e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sein Bauch gehört ihm</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/10/20/sein_bauch_gehoert_ihm/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerspitzengefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/10/hitlers_belly.jpg" rel="lightbox[2118]"><img class="alignnone size-full wp-image-2121" title="hitlers_belly" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/10/hitlers_belly.jpg" alt="" width="171" height="214" /></a><br />
Hitler! Schwanger! Mit einem Furz! Na hoppla, da habt das chinesische Theater aber einen fabelhaften Einfall gehabt, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/schwangerer-hitler-in-peking-wenn-das-der-mao-wuesste-12481.html">wie man in der FAZ nachlesen kann</a>:</p>
<blockquote><p>Hitler als Taichi-praktizierender chinesischer Rentner mit dem  Vogelkäfig an der Hand, Hitler beim Rock ’n’ Roll mit Eva Braun, Hitler  schwanger: All das ist im Pekinger „Pionier-Theater des Ostens“ unweit  der zentralen Einkaufsmeile Wangfujing zu sehen, aufgeführt von <a href="http://german.cri.cn/401/2006/07/13/1@53043.htm">Meng  Jinghui</a>, einem der bekanntesten Bühnenregisseure Chinas. Doch zur  Annahme, dass Peking jetzt die Berliner Volksbühne in punkto subversivem  Trash womöglich überholt, besteht kein Anlass. Hitler kommt in Mengs  jüngstem Stück „Hitlers Bauch“ als historische Gestalt nämlich  eigentlich gar nicht vor; von Ideologie und Verbrechen ist hier  überhaupt keine Rede. Es geht bloß um sein Logo – den Schattenriss mit  Haartolle und Bärtchen, dessen Projektion das Bühnenbild abgibt, die  Uniform, das Rumgebrülle –, und vor dieser Folie werden dann launige  Scherze mit der chinesischen Gegenwart getrieben: Hitler als kurioser  Ausländer, den immerhin jeder kennt.</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>Es ist alles so wie immer im traditionellen Pekinger  Improvisationstheater, doch dann wird der Conférencier plötzlich zu  Hitler: Er schlüpft in eine Uniform, ruft auf Deutsch irgendeinen  Parteitag aus und lässt sich von zwei jungen Tänzern den Hitlergruß  entbieten. Später schlüpft der Komödiant auch noch in das Kostüm Charlie  Chaplins, der in diesem Stück von Hitler nach dem Film „Der große  Diktator“ in den Führerbunker eingeladen wird und ihm dort  Zukunftsszenarien vorspielt, die alle im Selbstmord enden. Zwei  metrosexuelle Wehrmachtsoldaten ziehen in eine Schlacht, die eher einem  Liebesreigen gleicht, zwischendurch immer wieder Tanzeinlagen, und  Hitlers Schwangerschaft stellt sich am Ende als Blähung heraus, die bloß  einen Furz gebärt. Vor dem Suizid bittet Hitler seine Getreuen, ihn den  Chinesen als Schweinefleisch zu verkaufen.</p></blockquote>
<p>Das ist natürlich komplett irre und toll postmodern. Doch woher kommt&#8217;s?</p>
<p>Auch hier ist die Erklärung des FAZ-Autoren super:</p>
<blockquote><p>Die Antwort dürfte damit zu tun haben, dass Hitler in China auch sonst  eine ziemlich irreale Figur ist. Kürzlich erregte ein Eintrag in  „Kaixin“, dem chinesischen Facebook, Aufsehen, der behauptete, Hitler  sei in Wien von einer chinesischen Familie großgezogen worden. Als  Konsequenz habe Hitler zeitlebens Dankbarkeit und Bewunderung für das  chinesische Volk bewahrt, und sein letztes Ziel sei gewesen, nach dem  Krieg die Weltmacht mit China zu teilen. Nicht weniger als  vierzigtausend Kommentare zog dieser Unsinn auf sich; 4,6 Prozent davon  bezeichneten Hitler als einen Helden, und dass er von Chinesen  aufgezogen wurde, hielten sogar 38,8 Prozent für eine Tatsache.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/schwangerer-hitler-in-peking-wenn-das-der-mao-wuesste-12481.html">Der gesamte Artikel auf FAZ.net.</a></p>
<p>(Danke, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Y._Schmidt">Christian Y. Schmidt</a>!)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2118&amp;md5=9c6c91dfdb4f0b23b255d6705661c6f9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer war der Hitlervergleichshitler – vor Hitler?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/10/18/wer_war_der_hitlervergleichshitler_vor_hitler/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 16:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quiztime! Wir schreiben das Jahr 17…, egal: Wir schreiben irgend ein Jahr vor 1933. Ein Mensch will einen anderen verunglimpfen, mit viel Schmackes und mit maximaler Beleidigung. Mit wem wir diese andere Person verglichen?</p>
<ol>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Bonaparte">Napoleon Bonaparte</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pharaohs_in_the_Hebrew_Bible">Der biblische Pharao</a> (der Mose und die Juden nicht gehen lässt)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judas_Ischariot">Judas</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pontius_Pilatus">Pontius Pilatus</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Stalin">Josef Stalin</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_II._%28Belgien%29">König Leopold II. von Belgien</a> (verantwortlich für die Gräul im Kongo)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern#Vorbereitung_und_Ablauf">Die Jungtürken</a> (die den Genozid an den Armeniern beschlossen)</li>
</ol>
<p>Die richtige Antwort lautet: alle bis auf Stalin, Leopold und die Jungtürken. Zumindest behauptet dies ein offenbar recht fundiert recherchierter Artikel des amerikanischen <a href="http://www.slate.com/articles/briefing/explainer/2011/10/hank_williams_jr_firing_who_was_the_rhetorical_worst_person_in_h.html">Gesellschaftsmagazins Slate.com</a> zu eben jener Frage:</p>
<blockquote><p>Today, the Führer is universally recognized as the embodiment of evil  and the most convenient example of a truly terrible human being. Before  World War II, who was the rhetorical worst person in history?</p></blockquote>
<p>Interessant ist, dass in der Geschichte der Rhetorik bis vor recht kurzer Zeit offenbar die Bibel durch Raum und Zeit als eindringlichstes Sammelsurium für Vergleiche herhielt. Der Hitler-Vergleich wäre also im Umkehrschluss also auch deswegen so groß geworden, weil die Menschen immer weniger bibelfest geworden seien. Und ansonsten die Grausamkeiten der Geschichte schon nach kurzer Zeit wieder geflissentlich ignoriert haben.</p>
<p>Selbst Hitler selbst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Armenian_quote%23German_and_English_wording">soll sich Gedanken um diese Tatsache gemacht haben</a>:</p>
<blockquote><p>Dschingis Khan hat Millionen Frauen und Kinder in den Tod gejagt, bewußt und fröhlichen Herzens. Die Geschichte sieht in ihm nur den großen Staatengründer. Was die schwache westeuropäische Zivilisation über mich behauptet, ist gleichgültig. Ich habe den Befehl gegeben — und ich lasse jeden füsilieren, der auch nur ein Wort der Kritik äußert — daß das Kriegsziel nicht im Erreichen von bestimmten Linien, sondern in der physischen Vernichtung des Gegners besteht. So habe ich, einstweilen nur im Osten, meine Totenkopfverbände bereitgestellt mit dem Befehl, unbarmherzig und mitleidslos Mann, Weib und Kind polnischer Abstammung und Sprache in den Tod zu schicken. Nur so gewinnen wir den Lebensraum, den wir brauchen. Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?</p></blockquote>
<p>Nun, an diesem Punkt hat sich der blöde Hitler gewaltig geschnitten – wie an so vielen anderen Punkten auch (Stalingrad, Germania…). Komisch ist aber nicht nur das, sondern auch, dass auf dieser rhetorischen Ebene ausgerechnet ein Franzos&#8217; von Hitler erscheinen auf der Bildfläche der Geschichte profitiert: Napoleon. Der Napoleon-Vergleich ist jedenfalls reichlich von gestern.</p>
<p>(Danke, David S. und bennetts!)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2107&amp;md5=dce0d9eeede617ebf7faa335fee34236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>By all means mention the war!</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/09/27/by_all_means_mention_the_war/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 11:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Two World Wars and one World Cup, doo dah, doo dah</em> singen englische Fußballfans. <em>Don&#8217;t mention the war</em> wusste<span style="text-decoration: line-through">n <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monty_Python">Monty Python</a></span> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cleese">John Cleese</a> (jajaja). Bloß: Woher kommt die englische Nazi-Obsession? Weil die Engländer lieber an <em>England&#8217;s finest hour</em> denn an die späten Kolonialjahre erinnert werden wollen? Oder ist es die nationale Unsicherheit des Landes, wie ein englischer Journalist in einem an Beispielen nicht gerade armen Artikel vermutet?</p>
<p>Der Guardian-Kolumnist <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Simon_Jenkins">Simon Jenkins</a> <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/sep/22/britain-nazi-obsession-insecurity-history">schreibt da</a>:</p>
<blockquote><p>In 2000 there were 380 English-language titles on the Third Reich,  adding to some 30,000 with the word Hitler in the title. We might have  hoped that the new century would see this phase of Germany&#8217;s past set in  some historical context. It was not to be. Last year the tally of  Hitler books rose by 850. Some 80% of these were written by Britons and  published in Britain.</p></blockquote>
<p>Das ist verblüffend – aber keine Erklärung. Aber auch da hat Jenkins eine Idee:</p>
<blockquote><p>Only insecure nations should rely on creating or memorialising  &#8220;necessary enemies&#8221;, as Britain appears to do with Nazism. Only  frightened people seek sustenance from ancient rivalries and past  victories.</p></blockquote>
<p>(Hartelijk dank, David Sneek!)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2093&amp;md5=841b3ccfccb9631987ad3b02cdbac6fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Shake, Reich&#8217;n&#039;Roll!</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/09/23/shake_reichnroll/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 15:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fingerspitzengefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich in Glasgow…</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/09/reich.jpg" rel="lightbox[2089]"><img class="alignnone size-medium wp-image-2090" title="reich" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/09/reich-424x565.jpg" alt="" width="424" height="565" /></a></p>
<p>Das ist schon groß: In der Sprache Francos anzählen, dann das Hakenkreuz mit &#8220;Reich&#8217;n'Roll&#8221; zum Tanzen bringen, aber eh&#8217; klar: Letztlich ist &#8220;love the message&#8221; – irgendwo zwischen Abrüstung, Zivildienst und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y1tvRJXFiHk">Sven Väth</a>. Da-da-da … Dada. Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei. Super, Mäx!</p>
<p>(Danke,<a href="http://www.coffeeandtv.de/"> Lukas</a>!)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=2089&amp;md5=ef298af0adbd9b7e0cb52504196462d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So viel Hitler war selten</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/09/12/so_viel_hitler_war_selten/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2010/12/351_60178_106631_xxl.jpg" rel="lightbox[1798]"><img class="size-full wp-image-1799 alignleft" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2010/12/351_60178_106631_xxl.jpg" alt="" width="161" height="253" /></a>»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.</p>
<p>Ein Auszug aus dem Buch <a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2012-01/erk-hitler-vorab">ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen</a>. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.</p>
<p>Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne <a href="https://www.facebook.com/sovieladolfwarselten">&#8220;Fan&#8221; des Buches auf Facebook</a> werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.</p>
<p>Daniel Erk: <em>Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.</em><br />
<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=356397">Heyne Verlag</a>, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=1798&amp;md5=0900ab0fef96575ac1b7434be7b778b7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum die Firma wohl &#8220;Volkswagen&#8221; heißt</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/06/11/warum_die_firma_wohl_volkswagen_heisst/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/06/11/warum_die_firma_wohl_volkswagen_heisst/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
		<category><![CDATA[Hakenkreuzzüge]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Geschichtsstunde: Was haben VW, Hugo Boss, Siemens, Bayer und IBM gemeinsam?</p>
<p>Richtig: Sie alle machten unter bzw. mit den Nazis gute Geschäfte. Folgender Ausschnitt über das Engagement von IBM, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Corporation">ein Ausschnitt aus der Dokumentation &#8220;The Corporation&#8221;</a>, ist gleichsam bedrückend wie erhellend:</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/06/11/warum_die_firma_wohl_volkswagen_heisst/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wen&#8217;s interessiert, das US-amerikanische Satiremagazin Cracked <a href="http://www.cracked.com/article_15767_third-reich-to-fortune-500-five-popular-brands-nazis-gave-us.html">hat einen interessanten Überblick über die oben genannten Firmen</a> – auch wenn der Tonfall und die Aufbereitung des Themas arg albern bis bigott sind.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=1972&amp;md5=e4d89a9b144e9c15db856a0440664248" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der 8 Million Dollar Baby Holocaust</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/06/03/der_8_million_dollar_baby_holocaust/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerspitzengefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/hitlerblog/?p=1951</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/babyholocaust.jpg" rel="lightbox[1951]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1952" title="babyholocaust" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/babyholocaust-424x156.jpg" alt="" width="424" height="156" /></a></p>
<p>Was klingt wie das Mash-Up eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Million_Dollar_Baby">Clint Eastwood</a>- und eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schindlers_Liste">Steven Spielberg-Film</a>, ist tatsächlich ein Kommentar in meinen aktuellen Lieblingsblog <a href="http://literallyunbelievable.tumblr.com">&#8220;Literally Unbelievable&#8221;</a>. &#8220;Literally Unbelievable&#8221; sammelt nämlich Zeugnisse von fehlendem Humor-Verständnis – am Beispiel <a href="http://www.theonion.com/">&#8220;The Onion&#8221;</a> aus den Vereinigten Staaten. &#8220;The Onion&#8221; ist <em>das</em> amerikanische Satire-Medium und gibt sich, anders als beispielsweise die &#8220;Titanic&#8221; immerhin ästhetisch als seriöse Nachrichtensendung aus; zumindest im Vergleich mit den Sendung von vor allem &#8220;Fox News&#8221;, die oft am Rande zu unfreiwilligen Satire arbeiten.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/Bild-14.png" rel="lightbox[1951]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1953" title="Bild 1" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/Bild-14-424x277.png" alt="" width="424" height="277" /></a></p>
<p>Wobei: das muss man auch erst einmal wollen und schaffe, <a href="http://www.theonion.com/articles/planned-parenthood-opens-8-billion-abortionplex,20476/">so einen Beitrag (die Bildunterschrift!) für bare Münze zu nehmen</a>. Aber nun gut.</p>
<p>Interessant ist das nicht nur, weil sich hier eben jenes Publikum versammelt, von dem man befürchten muss, dass sie nicht unr in Sachen Obama und Abtreibung, sondern auch in allen Deutschland und Hitler betreffenden Angelegenheiten nicht zwischen Witz und Wirklichkeit unterscheiden können. Sondern auch, weil sich hier nebenbei offenbart, wie unbedacht und lose der Umgang mit den das Dritte Reich betreffende Vokabular schon ist. <a href="http://literallyunbelievable.tumblr.com/post/5703747791">&#8220;Baby Holocaust&#8221;? Ernsthaft?</a></p>
<p>Au weia.</p>
<p>(via <a href="http://www.crackajack.de/2011/05/27/literally-unbelievable-blogs-about-people-believing-shit-from-the-onion/">Nerdcore</a>)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=1951&amp;md5=fa2bb13354bec619be18d7e30c943be1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Furred Reich</title>
		<link>http://blogs.taz.de/hitlerblog/2011/05/30/the_furred_reich/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Erk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erben der Schergen]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen die ganze Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The barking-mad pet-lover believed the animals were almost as intelligent as humans and hoped they&#8217;d learn to communicate with their SS masters.</p>
<p>He set up a school to train them to talk, read and spell in the belief they could act as concentration camp guards &#8211; freeing up more soldiers to fight.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/Bild-13.png" rel="lightbox[1945]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1946" title="Bild 1" src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/files/2011/05/Bild-13-424x201.png" alt="" width="424" height="201" /></a></p>
<p>Nichts fasziniert die <span style="text-decoration: line-through">Britische</span> Presse mehr als abwegige Geschichten aus dem Dritten Reich. Das Buch &#8220;Amazing Dogs: A Cabinet of Canine Curiosities&#8221; des an der Uni Cardiff arbeitenden Schweden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jan_Bondeson">Jan Bondeson</a> ist der englischen <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3598638/Hitler-trained-dogs-to-talk.html">&#8220;Sun&#8221;</a> und der englischen <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1390340/Dr-Jan-Bondeson-Nazis-tried-teach-dogs-talk-read.html">&#8220;Daily Mail&#8221;</a> da ein willkommener Anlass, einmal mehr das Abscheuliche und das Absonderliche wild zu mischen.</p>
<p>Die &#8220;Sun&#8221; schreibt beispielsweise:</p>
<blockquote><p>The barking-mad pet-lover (gemeint ist: Hitler; Anm. DE) believed the animals were almost as intelligent as humans and hoped they&#8217;d learn to communicate with their SS masters.</p>
<p>He set up a school to train them to talk, read and spell in the belief they could act as concentration camp guards &#8211; freeing up more soldiers to fight.</p></blockquote>
<p>Interessanter als die eigentliche Meldung, sind zumindest im Falle der Berichterstattung der &#8220;Sun&#8221; aber die Wortspiele und Scherze: &#8220;Barking Mad&#8221; bedeutet nämlich &#8220;total verrückt&#8221;, das &#8220;Furred Reich&#8221;, im Klang vage an das Third Reich erinnernd, wäre da das &#8220;pelzige Reich&#8221; und die an den NS-Gruß erinnernde Überschrift &#8220;Heel Hitler&#8221; bedeutet wörtlich: &#8220;Bei Fuß, Hitler!&#8221;</p>
<p>So ist&#8217;s recht.</p>
<p>(Danke, Jens M.!)</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/hitlerblog/?flattrss_redirect&amp;id=1945&amp;md5=18138b69bfb051c21c46da11ea1988da" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/hitlerblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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