Posts Tagged ‘Adolf Hitler’

12.09.2011 von Daniel Erk
blogavatar

So viel Hitler war selten

von Daniel Erk

»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.

Ein Auszug aus dem Buch ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.

Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne “Fan” des Buches auf Facebook werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.

Daniel Erk: Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.
Heyne Verlag, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.

28.07.2011 von Daniel Erk
blogavatar

Wer bin ich? Hitler!

von Daniel Erk

Das Internetspiel “Akinator” ist “Wer bin ich?” für Menschen, die mehr Zeit am Rechner als am Tisch mit Freunden verbringen. Die Frage-Antwort-Machine stellt die üblichen Fragen und ist überraschend fix und präzise in ihren Antworten.

Was nicht allzuscher zu sein scheint, wenn man sich die Top 10 der gesuchten Personen anschaut: Neben dem Gastgeber des Spiels suchen die meisten Teilnehmer offenbar sich selbst – und Adolf Hitler.

Als wäre Adolf Hitler entweder ein schwer zu enträtselndes Geheimnis, eine kaum bekannte Person der Menschheitsgeschichte – oder das liebste Tabu der Deutschen. Und wenn Hitler, hihihi, dann erraten wurde, dann freuen sich alle sehr.

12.05.2011 von Daniel Erk
blogavatar

Das Hitlerhaus – eine Idee von Walt Disney!

von Daniel Erk

Vor einigen Wochen war dieses Haus, das ja durchaus einige Ähnlichkeiten mit dem, was man landauf, landab als Hitlers Gesicht sieht, in der Presse und Gegenstand von allerlei Belustigung.

Ich dachte schon damals, dass mich das Haus an irgendwas erinnere – und nein, vielen Dank, natürlich nicht bloß an das Gesicht Hitlers.

Jetzt kam ich drauf:

Es ist das Haus, in dem Donald Duck in dem Disney-Kurzfilm “The Führer’s Face” von 1943 wohnt! Das Haus, das aussieht wie Hitler, ist eine Idee von Walt Disney. Fast so irre wie der gesamte Kurzfilm.

14.01.2011 von Daniel Erk
blogavatar

Mutter Führer

von Daniel Erk

Ein Schreckgespenst geht um in den Bouelvardzeitungen und Naziforen – und, nein, es ist zur Abwechslung nicht der Kommunismus, sondern irritierende Kunst mit Hitler. Als Schwangere und Mutter.

Wer sich davon noch “schocken” statt einfach belustigen lässt (außer Nazis und den Redakteuren der Berliner B.Z.), ist zwar fraglich, aber interessant ist die Angelegenheit ja doch. Die B.Z. schreibt also:

“Die Bilder zeigen den NS-Diktator als Frau mit entblößten Brüsten und Bauch. Sie gehören zum Gemäldezyklus „Final Judgement“ (Jüngstes Gericht) von Ronald Manullang. Der zeigt Hitler zuerst schwanger, später dann mit einem Baby auf dem Schoß. Der Säugling trägt auf dem Arm eine Tätowierung wie die Gefangenen der Nazi-Konzentrationslager.”

Man mag davon halten, was man mag, begrüßenswert allerdings ist, welche Effekt Ronald Manullangs Kunst auf Deutschlands Nazis hat (wird nicht verlinkt):

“Das schlägt doch dem Faß den Boden aus!!

Dies ist doch an Geschmacklosigkeit und Perversion nicht mehr zu

weiter lesen

09.01.2011 von Daniel Erk
blogavatar

Die Leut’

von Daniel Erk
YouTube Preview Image

Jeremy: “People like lager. And nuts.”

Superhanz: “People like Coldplay and voted for the Nazis. You can’t trust people. Jeremy.”

Genau so.

03.01.2011 von Daniel Erk
blogavatar

Tanz’ den Adolf Hitler

von Daniel Erk
YouTube Preview Image

Ist das nur konsequent, was die thailändische Band “Slur” vom Label Smallroom da treibt: Nazis als Boyband, mit Sexappeal, wild gewordenen Fans und zackigen Bewegungsabläufen? Oder ist es doch: einfach nur bescheuert?

(Übersetzungen und Erklärung: gerne per Mail oder in die Kommentare!)

(via/Danke, Rochus)

30.11.2010 von Daniel Erk
blogavatar

Gegen Hitler

von Daniel Erk

Dass die Grünen, die im letzten Jahr rund um “Zensursula” noch die ach so aufrechte Internetpartei gemimt haben, nun auch ihr realpolitisches Fett wegbekommen, ist wirklich nur gerecht. Ob man auf parlamentarische-zwaenge.de allerdings gleich den Hitler an die Wand malen muss, also … na gut, es ist schon lustig.

29.11.2010 von Daniel Erk
blogavatar

“Hitlers Helfer, Hitlers Frauen, Hitlers letzte Sekretärin”

von Daniel Erk
YouTube Preview Image

Man kann ja vieles über Rainald Grebe sagen – ja, das mag prätentiös sein, eitel, herablassend, gewollt schlau und gewollt witzig, aber das muss auch erstmal bringen: Adolf Hitler, Roman Herzog, Uwe Barschel, JFK und Walter Ulbricht zu samplen, in einem Lied über Guido Knopp. Und dann diese Textzeilen:

“Hitlers Helfer, Hitlers Frauen, Hitlers letzte Sekretärin/
Hitlers Hund trifft am Gartenzaun Hitlers Kiefernorthopädin”

Und dies:

“Die Geschichte hab ich griffbereit wie eine Tafel Schokolade/
Ich zieh sie aus der Tasche wenn ich Hunger auf sie habe”

(es heißt übrigens wirklich “Kiefernorthopädin”, warum auch immer)

28.11.2010 von Daniel Erk
blogavatar

“Ist Hitler”

von Daniel Erk

Der Spiegel-Titel mit den Wikileaks-Enthüllungen über die US-Geheimdienstdokumente ist verblüffend: Wenn das die wichtigsten Erkenntnisse aus den Wikileaks-Dokumenten sind, dann sind die US-Geheimdienste quasi auf Augenhöhe mit Hobbykomikern, TV-Schwaflern und Blogkommentatoren. Man weiß außerdem gar nicht so recht, für wen das nun eigentlich typisch ist – die US-Sicht auf die Welt? Oder für den Spiegel und seine Titelbilder?

26.11.2010 von Daniel Erk
blogavatar

Frank Sanazi & The Iraq Pack

von Daniel Erk

Ja, ja, ja, Hitler sells. Und ja, Hitler ist das Salz in jeder noch so trägen Comedysuppe. Hitler wie ist noch ein Bier: geht immer. Und wenn man beispielsweise ein wenig Talent als Frank-Sinatra-Coversänger hat, dann bietet es sich doch bitte wahnsinnig an, sich Frank Sanazi & The Iraq Pack zu nennen und etwas zu machen, was man wohl “Hitler Swing” nennen muss.

Titel wie “Third Reich”, “Saddam Is In A Camp” (ja, verdammt: The Lady Is A Tramp gone wild…), “Strangers On My Flight” und “Bad Bad Chairman Mao” sprechen eine deutliche Sprache: Wer keine Idee hat, hat immernoch Hitler.

(Vielen Dank, Heinrich Dubel!)