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Beiträge getaggt mit ‘Daniel Erk’

17.07.2009

Spaß mit Hitler

von Daniel Erk

Es soll ja gar nicht so wenig Menschen geben, die keine Bücher mehr lesen, sondern bloß noch Hörbücher, äh, hören. Derartige Gäste des Hitlerblogs sollten sich folgenden Termin notieren solange sie noch schreiben können:

Am kommenden Sonntag, 19. Juli, 20.05 bis 21 Uhr wird in der Sendung “Freistil” auf Deutschlandfunk das Feature “Heile, heile Hitler von Daniela Mayer und Michael Mueller. Wie Deutschland über den Diktator lacht” ausgestrahlt.

In der Ankündigung schreibt der Deutschlandfunk:

“‘Äch bin wieder da!’. Mit diesen Worten holte Walter Moers Hitler 1998 heim ins Reich: als “Adolf, die Nazisau”, eine gurkennasige, bürstenbärtige Witzfigur. Mit seiner Karikatur brach der Comiczeichner und Autor ein deutsches Tabu: Lachen über Hitler.”

Wird interessant. Und lustig. Allein weil ich da auch zu Wort komme.

(Danke Peter, für das Bild!)

22.12.2008

Peinlich, peinlich: “Hitler war eine Popikone”

von Daniel Erk

Liebe Leser des Stadtmagazins “Tip” (Berlin),

falls Sie in der aktuellen Ausgabe Ihres Stadtmagazins einen Beitrag über dieses “Weichei” oder auf Tip Online den selben Artikel über einen “Provokateur” gelesen haben und so hierher geraten sind und nun all die Provokationen, die Ihnen das Stadtmagazin “Tip” versprocht hat vergeblich suchen – bitte beschweren Sie sich auch dort.

Das Ziel des Hitlerblogs ist nämlich, aufgemerkt liebe Stadtmagazin “Tip”-Redaktion, eben nicht Provokation, sondern Dokumentation. Und insofern gibt es auch wenig, was hier geübt werden könnte – außer Kritik.

Die vermutete Provokation, vom Stadtmagazin “Tip” belegt durch das Zitat “Hitler war eine Popikone”, bezieht sich vermutlich auf ein Interview, das ich vor 1,5 Jahren gegeben habe und in dem sich seinerseits auch kaum Spuren von Provokationen finden.

Im Kontext liest sich das so:

Daniel, ist Hitler eine Popikone?
Ja. Und zwar ob man das nun mag oder nicht. Er war in seiner Außenwirkung der Nazis auch ganz genau so angelegt – der Bart, die Frisur, die Symbolik, die Art der Reden, das wurde von Anfang an mit in den 30ern hochmoderner Werbetechnik so inszeniert. Daran knüpfen alle an: Charlie Chaplin mit seiner Parodie, Walter Moers mit seinen Comics, die Titanic mit ihren Titelbildern.”

Jeder Jeck ist anders, klar. Man mussauch den Duktus des Hitlerblogs nicht verstehen, ja. Und sicher, der Text der dem Stadtmagazin “Tip” zur Verfügung stand, war beschränkt. Aber müssen es auch die Inhalte sein? Natürlich, man kann am Hitlerblog (und bestimmt auch an allem anderen, was ich mache) rumkritteln – aber wenn, dann mit ein bisschen mehr Substanz und Schmackes, bitte.

Und wenn man sich schon derart mutig und aufmüpfig gibt, Stadtmagazin “Tip” – ist es dann nicht inkonsequent, vor Klageandrohungen zu kuschen?

Anmerkung: Ich schreibe unregelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, den direkten Konkurrenten des “Tip” wie auch für die Riesenmaschine, die jede Ausgabe eine Seite des Stadtmagazins (die “Berlinmaschine“) verantwortet.

05.06.2008

Volksempfänger Ostmark

von Daniel Erk

Robert Glashüttner vom fabelhaften Ösifunk fm4 war vor Kurzem bei der Hitlerblog-Lesung in Neukölln. Am nächsten Tag war Interviewtermin.

Das ausgestrahlte Gespräch steht auf Rapidshare zum Download bereit, eine “fm4 Webstory” über das Hitlerblog gibt es zudem.

(Dank und alle Recht an Text und Ton gebühren Robert Glashüttner)

20.05.2008

Daniel twitter’, wir followen!

von Daniel Erk

Seit vielen Monaten versuche ich mich an Hitler, seit wenigen Tagen nun versuche ich mich auch an Twitter.

07.05.2008

Volk mit Lesensraum

von Daniel Erk

764px-Wilhelm_Keitel_Kapitulation.jpg
63 Jahre danach, wenige Kilometer südlich.Der 8. Mai als V-E-Day, als Tag der bedingungslosen Kapitulation, ist ein guter Anlass, das Leben nach dem Tode des Führers zu werfen. Und das wird an diesem Abend passieren, in Wort und Bild im “Ori” in Neukölln. Oder wie es auf den Seiten des Veranstaltungortes so charmant formuliert ist:”Was die “Erben der Schergen”, die da besiegt wurden, aus Blödheit oder Bosheit heute treiben und außerdem den einen oder anderen okayen Hitler-Witz”. Aber auch maximal ‘okaye’ Witze, versprochen.
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“Ich fang nochmal an…”
Die Neuköllner Lesebühne

am: 08. Mai 2008
ab 20:30
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz