12.09.2011 von Daniel Erk
»Immer sorgloser gehen wir mit Hitler um: Auf Magazinen, in der Werbung, im politischen Streit – überall sind der »Führer« und die Symbole des Dritten Reichs präsent. Daniel Erk dokumentiert und kommentiert, welche Folgen es hat, wenn das Schreckliche seinen Schrecken verliert. Ein kluges, pointiertes und sehr aktuelles Buch!« – meint der Verlag jedenfalls.
Ein Auszug aus dem Buch ist mittlerweile auf Zeit Online erschienen. Ab sofort ist es in jedem Buchladen zu kaufen oder zu bestellen.
Wenn Sie in Sachen Buch auf dem Laufenden bleiben mögen, können Sie gerne “Fan” des Buches auf Facebook werden. Dafür werde ich im Gegenzug auch nicht andauernd im Blog für das Buch werben, versprochen.
Daniel Erk: Soviel Hitler war selten. Die Banalisierung des Bösen oder warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist.
Heyne Verlag, München 2012. 240 S. 9,99 Euro.
21.09.2010 von Daniel Erk

Marcin Wilkowski vom sehr guten und schönen (soweit ich das beurteilen kann) polnischen Blog “Historia i Media” hatte ein paar Fragen zum Hitlerblog, zu Hitler und zur Hitlerrezeption in Deutschland und generell.
Im Folgenden ein Ausschnitt auf dem Interview – der vollständige Beitrag findet sich hier.
Can we say that Hitler has become a popculture icon of your country? Do you see this as a process of overworking the national postwar trauma and fighting with the myth (as you write in your blog), or is it a angerous direction of changes in the social memory: we prefer to see Hitler as a funny (almost fictional) comic character than to remember that he is a part of our true national histories?
We can say that Hitler has become a cartoon of himself in nearly every country of the world. But, yes, in a way. If someone wants to
… weiter lesen
17.07.2009 von Daniel Erk

Es soll ja gar nicht so wenig Menschen geben, die keine Bücher mehr lesen, sondern bloß noch Hörbücher, äh, hören. Derartige Gäste des Hitlerblogs sollten sich folgenden Termin notieren solange sie noch schreiben können:
Am kommenden Sonntag, 19. Juli, 20.05 bis 21 Uhr wird in der Sendung “Freistil” auf Deutschlandfunk das Feature “Heile, heile Hitler von Daniela Mayer und Michael Mueller. Wie Deutschland über den Diktator lacht” ausgestrahlt.
In der Ankündigung schreibt der Deutschlandfunk:
“‘Äch bin wieder da!’. Mit diesen Worten holte Walter Moers Hitler 1998 heim ins Reich: als “Adolf, die Nazisau”, eine gurkennasige, bürstenbärtige Witzfigur. Mit seiner Karikatur brach der Comiczeichner und Autor ein deutsches Tabu: Lachen über Hitler.”
Wird interessant. Und lustig. Allein weil ich da auch zu Wort komme.
(Danke Peter, für das Bild!)
22.12.2008 von Daniel Erk

Liebe Leser des Stadtmagazins “Tip” (Berlin),
falls Sie in der aktuellen Ausgabe Ihres Stadtmagazins einen Beitrag über dieses “Weichei” oder auf Tip Online den selben Artikel über einen “Provokateur” gelesen haben und so hierher geraten sind und nun all die Provokationen, die Ihnen das Stadtmagazin “Tip” versprocht hat vergeblich suchen – bitte beschweren Sie sich auch dort.
Das Ziel des Hitlerblogs ist nämlich, aufgemerkt liebe Stadtmagazin “Tip”-Redaktion, eben nicht Provokation, sondern Dokumentation. Und insofern gibt es auch wenig, was hier geübt werden könnte – außer Kritik.
Die vermutete Provokation, vom Stadtmagazin “Tip” belegt durch das Zitat “Hitler war eine Popikone”, bezieht sich vermutlich auf ein Interview, das ich vor 1,5 Jahren gegeben habe und in dem sich seinerseits auch kaum Spuren von Provokationen finden.
Im Kontext liest sich das so:
“Daniel, ist Hitler eine Popikone?
Ja. Und zwar ob man das nun mag oder nicht. Er
… weiter lesen
05.06.2008 von Daniel Erk
Robert Glashüttner vom fabelhaften Ösifunk fm4 war vor Kurzem bei der Hitlerblog-Lesung in Neukölln. Am nächsten Tag war Interviewtermin.
Das ausgestrahlte Gespräch steht auf Rapidshare zum Download bereit, eine “fm4 Webstory” über das Hitlerblog gibt es zudem.
(Dank und alle Recht an Text und Ton gebühren Robert Glashüttner)
20.05.2008 von Daniel Erk
Seit vielen Monaten versuche ich mich an Hitler, seit wenigen Tagen nun versuche ich mich auch an Twitter.
07.05.2008 von Daniel Erk

63 Jahre danach, wenige Kilometer südlich.Der 8. Mai als V-E-Day, als Tag der bedingungslosen Kapitulation, ist ein guter Anlass, das Leben nach dem Tode des Führers zu werfen. Und das wird an diesem Abend passieren, in Wort und Bild im “Ori” in Neukölln. Oder wie es auf den Seiten des Veranstaltungortes so charmant formuliert ist:”Was die “Erben der Schergen”, die da besiegt wurden, aus Blödheit oder Bosheit heute treiben und außerdem den einen oder anderen okayen Hitler-Witz”. Aber auch maximal ‘okaye’ Witze, versprochen.

“Ich fang nochmal an…”
Die Neuköllner Lesebühne
am: 08. Mai 2008
ab 20:30
im: Ori
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz