
Liebe Leser des Stadtmagazins “Tip” (Berlin),
falls Sie in der aktuellen Ausgabe Ihres Stadtmagazins einen Beitrag über dieses “Weichei” oder auf Tip Online den selben Artikel über einen “Provokateur” gelesen haben und so hierher geraten sind und nun all die Provokationen, die Ihnen das Stadtmagazin “Tip” versprocht hat vergeblich suchen – bitte beschweren Sie sich auch dort.
Das Ziel des Hitlerblogs ist nämlich, aufgemerkt liebe Stadtmagazin “Tip”-Redaktion, eben nicht Provokation, sondern Dokumentation. Und insofern gibt es auch wenig, was hier geübt werden könnte – außer Kritik.
Die vermutete Provokation, vom Stadtmagazin “Tip” belegt durch das Zitat “Hitler war eine Popikone”, bezieht sich vermutlich auf ein Interview, das ich vor 1,5 Jahren gegeben habe und in dem sich seinerseits auch kaum Spuren von Provokationen finden.
Im Kontext liest sich das so:
“Daniel, ist Hitler eine Popikone?
Ja. Und zwar ob man das nun mag oder nicht. Er war in seiner Außenwirkung der Nazis auch ganz genau so angelegt – der Bart, die Frisur, die Symbolik, die Art der Reden, das wurde von Anfang an mit in den 30ern hochmoderner Werbetechnik so inszeniert. Daran knüpfen alle an: Charlie Chaplin mit seiner Parodie, Walter Moers mit seinen Comics, die Titanic mit ihren Titelbildern.”
Jeder Jeck ist anders, klar. Man mussauch den Duktus des Hitlerblogs nicht verstehen, ja. Und sicher, der Text der dem Stadtmagazin “Tip” zur Verfügung stand, war beschränkt. Aber müssen es auch die Inhalte sein? Natürlich, man kann am Hitlerblog (und bestimmt auch an allem anderen, was ich mache) rumkritteln – aber wenn, dann mit ein bisschen mehr Substanz und Schmackes, bitte.
Und wenn man sich schon derart mutig und aufmüpfig gibt, Stadtmagazin “Tip” – ist es dann nicht inkonsequent, vor Klageandrohungen zu kuschen?
Anmerkung: Ich schreibe unregelmäßig für das Berliner Stadtmagazin Zitty, den direkten Konkurrenten des “Tip” wie auch für die Riesenmaschine, die jede Ausgabe eine Seite des Stadtmagazins (die “Berlinmaschine“) verantwortet.