Posts Tagged ‘Joseph Goebbels’

13.08.2011 von Daniel Erk
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Wollt ihr den totalen Schwätzer?

von Daniel Erk

Der Vollständigkeit halber soll Heiner Geißler hier nun auch mit einigen Tagen Verspätung nicht unter den Tisch fallen – so saubleed, wie man das im Süden formulieren würde, muss man sich ja erst einmal anstellen.

Was ist passiert? Netzpolitik beschreibt das so:

Heiner Geißler wurde heute morgen im Deutschlandfunk zu den Schlichtungsgesprächen rund um S21 interviewt. Dabei ging es auch um eine Äußerung von ihm, die am vergangenen Freitag gefallen ist: “Wollt Ihr den totalen Krieg?” hat er wohl die Teilnehmer an den Schlichtungsgesprächen gefragt und damit Joseph Goebbels zitiert. Darauf wurde er im Deutschlandfunk angesprochen und hat sich im Verlauf um Kopf und Kragen geredet.

Man kann sich das alles, alles anhören, das betreffende Interview ist beim Deutschlandfunk weiterhin abrufbar:

DLF: Verharmlosen Sie damit die Sprechweise der Nazis?
Heiner Geißler: Achwas, das ist keine Sprechweise der Nazis. Den totalen Krieg gibt es auch woanderswo. Den haben

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15.12.2008 von Daniel Erk
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Unter einer Decke mit Hitler und Goebbels

von Daniel Erk

Und, ach, falls es noch an Weihnachtsgeschenken für die Kleinen fehlt: Lil’Hitler und Lil’Goebbels sind bestimmt auch unter Ihrem Weihnachtsbaum gern gesehene Gäste. Mit den können die Kids dann nachspielen, was sie im Alltag mit den Eltern so erleben (rumschreien, Gewalt und lügen) oder auch, was die echten Hitlers und Goebbels früher so gemacht haben (rumschreien, Gewalt und lügen). Falls sie aber im Supermarkt einer Mutter mit Kindern mit diesen Püppchen begegnen – Vorsicht, diese Kinder stechen später mal Polizisten ab.

(Dank an Caro, via den Kommentaren)

09.10.2008 von Daniel Erk
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Das Führerphone: Ein Anschluss unter dieser Nummer

von Daniel Erk

Dass man mit Profilen in Onlinecommunities allerlei Schabernack veranstalten kann, ist hinlänglich bekannt und spätestens wenn einen ein gewisser Karl Marx fragt, ob man sein Freund wollen werde, auch schon wieder langweilig. Viele der Communities haben unterdessen Regeln, als wer man sich unter welchen Umständen ausgeben darf und kann – und als wer nicht. Es dauerte nur Stunden, da hatte MySpace etwa das Profil eines Adolf Hitler wieder entfernt.

Munter den Adolf Hitler tanzen, dass kann man – wie Christoph Wesemann in seinem Blog beschreibt – allerdings beim Internettelefondienst Skype, der allein über 30 Hitlers unter anderem in Bulgarien, Litauen, Polen, Algerien, den USA, Tschechien und natürlich Argentinien zulässt. Zudem finden sich einige der virtuellen Möchtegernhitlers auch in Deutschland, was möglicherweise sogar strafrechtlich relevant sein könnte.

Dass Skype Christoph Wesemann nach seiner Anfrage mit einem kopiert und eingefügten Aussschnitt aus den AGBs belehrt und das Problem bislang… weiter lesen

17.09.2008 von Daniel Erk
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Wenn Nazis mit Nazis vergleichen

von Daniel Erk

Frage: Wenn ein DVUler aus Brandenburg den Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion im dortigen Landtag, einen Herren Christoph Schulze, mit dem NS-Propagandaminister Joseph Goebbels vergleicht – ist das dann als Kompliment zu verstehen?

Die Vize-Präsidentin des Parlaments hat den Deutschen Volksunionisten jedenfalls des Saales verwiesen.

(via/via)

04.07.2008 von Daniel Erk
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’18, ’23, ’45, ’08

von Daniel Erk

Es gibt diese herausragende Anekdote um Margaret Thatcher, die nach einem verlorenen Länderspiel der englischen Mannschaft gegen die deutsche, einem Journalisten diktierte, es sei halb so wild von den Deutschen im eigenen Nationalsport geschlagen zu werden, man habe ja immerhin die Deutschen gleich zweimal in ihrer Nationalsportart geschlagen. Während bis zum zweiten Halbfinale geschichtsbewusste Fußballfans noch raunten, ein europäischer Wettkampf, der mit einem Sieg gegen Polen beginne, müsse ja zwangsläufig mit einer Niederlage gegen Rußland enden, freundet sich der tapfere, nicht aber unbedingt hübsche Deutsche (also Michael Ballack) damit an, am allerbesten auf Platz zwei aufgehoben zu sein. Kann man ja auch mal feiern, so eine unwürdige, lustlose und schlecht dahingespielte Niederlage wie im EM-Finale, denkt sich da der nicht unbedingt hübsche deutsche Fan (siehe Fanmeile) und bejubelt in seiner Einfäligkeit alles, was auch nur ein bisschen deutsch aussieht. Wenn das der Führer selig gewusst hätte, dass man auch… weiter lesen

10.06.2008 von Daniel Erk
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Air Goebbels

von Daniel Erk

airgermania.gif

Zur Abwechslung mal nicht Hitler, immerhin. Ein besonders hübsches Beispiel für Nazivergleicherei liefert derzeit ein spanischer, Pardon: katalanischer Provinzpolitiker, der sich mit dem Air-Berlin-Chef eine verbale Abreibung um den Stellenwert des Katalanischen auf den Flügen von Air Berlin liefert.

Air Berlin zeigt sich lustlos, dem Katalanischen seinen in Spanien zugesichterten Status zuzugestehen, der stolze Katalane ist empört, der Flugchef spöttelt, der Katalane greift also tiefer in die Schmutzkiste und bloggt: “Air Goebbels” nennt er die Fluglinie und bastelt ein Hakenkreuz ins Air Berlin-Logo. “Air Germania” wäre natürlich angemessener gewesen – aber das war die Realität ja schon wieder schneller.

(via/Danke, mawe!)