Oliver Polak, der letztes Jahr mit dem Buch “Ich bin Jude, ich darf das” bekannt wurde, tritt am 15. und 17 Februar in Berlin anlässlich der, wie Polak das nennt, “Reichshauptstadtpremiere“, im Quatsch Comedy Club auf. Wenn die Show nur halb so respektlos, lustig und gesprickt mit Anspielungen ist, wie das Plakat, dann wird das sehr, sehr komisch.
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Im zwar sehr hübschen, inhaltlich leider jedoch nicht vollends überzeugenden neuen “Freitag” ist in der heutigen Ausgabe ein Interview mit Oliver Polak “aus Papenburg im Emsland” (Zitat), der nicht nur Jude sondern auch Stand-Up-Komiker und Buchautor ist. Und wenn Polak auch sonst so frei von der Leber gegen dumme Klischees, verlogene Weinerlichkeit und wenig subtile Antisemitismen vorgeht, wie in diesem Interview, dann ist der Mann eine wahrhaftige Bereicherung für dieses Land und die hiesige Komödiantenszene. Nicht, dass es sonderlich schwierig wäre, das zu sein – aber unwahrscheinlich ist es eben leider doch.
Ein paar Auszüge aus dem fabelhaften Interview mit Oliver Polak von Susanne Lang im Freitag:
Der Freitag: Herr Polak, Sie sind über 30, aufgewachsen im Emsland und stellen in Ihrem neusten Programm fest: „Ich darf das, ich bin Jude“. Wann wurde Ihnen klar, dass sie etwas besonderes dürfen?
Oliver Polak: Als ich anfing, auf… weiter lesen
