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09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Genfood, Hartz IV, Afghanistan, Merkel, Königgrätz, Bachelor-Studiengebühr, Naher Osten, Atommüll!

ausMänner mit Spielplan

Flug nach Wien: Am Flughafen Tegel kommt es im Vorgriff zum Zusatzkonzert in München (morgen, i.e. 10.2. dann) schon mal zum Hofbräuhaus-Frühstück: Japanischer grüner Tee und Brezel bzw. Brezn. Egal, was man dagegen macht: Irgendwann nimmt einen die Folklore, die einem bei einer solchen Tournee kreuz, quer, hin und her durch Mitteleuropa natürlich an jeder Ecke begegnet, und der man immer und immer wieder blogweis gesehen natürlich auszuweichen bemüht ist, dann doch in die seelische Beinschere. Sei’s drum: Beim Konzert München II (das wird jetzt alles mal durchnummeriert wie bei den Brokdorf-Demonstrationen in den 70ern) werden Coconami >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Wie sieht der Teufel aus? Antwort von den Zeugen Jehovas.

ausVollands Blog

Müller, Berlin.

14. 10. 2008

Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft der Zeugen Jehovas, e. V.,

Am Steinfels

65618 Selters

Sehr geehrte Damen und Herren.

Meine Tochter Lara hat ohne Auftrag den Teufel gezeichnet und fragt mich, ob er wirklich so aussieht.

Ich bin eine allein erziehende Mutter und bin mit dieser Frage etwas überfordert.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Lara einen Rat geben könnten.

Mit freundlichen Grüssen

>


09.02.2010
Politik & Wirtschaft

Indien kippt erste Gentechnik-Zulassung für Lebensmittel

ausSave Our Seeds

“Bt-Brinjal”, eine Gentechnik-Aubergine aus dem Hause Monsanto sollte die Tür zur Gentechnik-Landwirtschaft in Indien aufstossen. Doch fürs erste, so verkündete heute der indische Umweltminister Jairam Ramesh nach heftigen Auseinandersetzungen im ganzen Lande, bleibt diese Türe geschlossen: “Es ist meine Pflicht, eine vorsichtige, vorsorgende und prinzipienfeste Herangehensweise zu garantieren,” sagte er heute und verkündete stattdessen ein Moratorium, um weitere Tests und einen breiteren gesellschaftlichen Konsens in der Frage zu ermöglichen. >


09.02.2010
Politik & Wirtschaft

Warten auf Lenzen

ausBildungsblog

Die Universität Hamburg und der Wunsch ihrer Regenten, auf Exzellenz zu setzen: Darum geht es den Bildungspolitikern - den schwarzen wie den grünen und roten - seit vielen, sehr vielen Jahren.

Nun, es sieht gut aus, dieses Universitätsviertel. Es hat nicht die
klinische Kälte einer universitären Neugeburt am Hafen. Wie auch? Der
Hafen wäre traditionslos. Und diese Universität hat sie - wie auch ein
Erbe. Ein Campus, dessen Liebenswürdigkeit sich erst auf den zweiten Blick erschließt, würden manche sagen. Ich sage: Auf den dritten. In der Mitte eine Art Agora, schön gestaltet, das legendäre Audimax, eine architektonische Schönheit sonder gleichen, >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Danksagung

ausAuf der Borderline nachts um halb eins.

Allen gestern Beteiligten möchte ich Dank sagen, vor allem meinem Lektor Marco Verhuelsdonk, ohne den ‘Der Geldkomplex’, zweifellos mein bestes Buch, niemals entstanden wäre.


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Climategate und die Achse des Blöden (11): Henryk Broder und der Witz

ausReptilienfonds

In seinem intellektuellen Kreuzzug gegen die Islamkritikkritiker auf Perlentaucher und Welt online schrieb Thierry Chervel:

Henryk Broder ist ein Riese! Ganz allein ist er in der Mehrheit gegenüber all den kleinen Feuilletons. Die tapfere kleinere Minderheit aus Freitag, taz, Zeit, Süddeutsche, FAZ und FAS hat in den letzten Wochen ihren ganzen Mut zusammengenommen, um hinter dem anarchistischen Witz Broders den dunkel schimmernden “Fundamentalismus der Aufklärung” bloßzulegen. Broder, schriebThomas Assheuer in der Zeit, “gibt sich stets Mühe, lustig zu schreiben, aber er meint es bitterernst”. Das ist der Unterschied: Seine Gegner sind nicht mal lustig.

Kann man so sehen. Oder so >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Album des Monats Januar / Platz 1: Tocotronic - Schall & Wahn

ausMonarchie & Alltag

„Guitar!“ ruft der Graf in „Keine Meisterwerke mehr“ und das darf man als programmatische Äußerung deuten. Wie seit K.O.O.K. nicht mehr wird das neue Album von Tocotronic wieder von der Lust an der Gitarre bestimmt. Waren die letzten Alben von einem Sturm und Drang zur Klarheit und Reduktion geprägt, so gibt bereits das erste Stück von „Schall und Wahn“ die Richtung vor: in „Eure Liebe tötet mich“ setzt von Lowtzow seine selten gehörte Grabesstimme ein und nimmt sich so selbst zurück, während die Gitarren über mehr als acht Minuten scheppern und flirren ohne sich dabei in Postrockspielereien zu >


08.02.2010
Kultur & Unterhaltung

bewegungsfern

ausWortistik

Cousin Markus zu Besuch in Marbella. Den ganzen Abend versucht er mir klarzumachen, dass ich mich mehr bewegen soll - jeden Tag eine halbe Stunde schwimmen, und nach einem halben Jahr seien garantiert meine Schmerzen in der Schulter verschwunden.

Ich spiele auf Halten: Noch in diesem Monat werde ich bei jenem Orthopäden vorbeischauen, der meine Schulter gerade durch den Tomographen geschickt hat; vielleicht stellt der beim Blick auf die Bilder ja fest, dass Bewegung genau das verkehrte Rezept wäre.

Markus widerspricht. Er führt das Beispiel eines Freundes an, “auch so ein Bewegungs-Asi wie du”. Das Wort gefällt mir auch nicht. Annette vermittelt: >


08.02.2010
Aus aller Welt

Ayaan Hirsi Ali hat einen Freund

ausMeine Güte

Das erregt schon Aufsehen! Die Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali hat offensichtlich einen Partner gefunden. Die ursprünglich aus Somalia stammende Niederländerin, die wg. ihrer islamkritischen Haltung praktisch in den USA im Untergrund leben muss, soll sich lt. der britischen Zeitung „Daily Mail“ in den britischen TV-Promi und Autoren Niall Ferguson verliebt haben. Dann wohnt sie also auch in Großbritannien im Untergrund. Die Zeitung nennt sie “Fatwa Girl”.

Der Mann (geschätztes Jahreseinkommen fünf Millionen Pfund) soll nach 13 Jahren >


08.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Hitler & der Spiegel

ausHitler-Blog

Google scheint für das FAZ-Feuilleton der späten Nullerjahre eine ähnliche Rolle zu spielen wie Anfang des Jahrzehnts Hitler für den Spiegel.

Andrea Diener, Gig.Antville


08.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Marek Edelman/Die zwei Warschauer Aufstände

ausHier spricht der Aushilfshausmeister!

“Ich heiße Marek Edelman. Ich war der stellvertretende Kommandant der jüdischen Kampforganisation, einer der Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto…Wir waren allein in unserem Kampf, dennoch gelang es der mächtigen Armee des Feindes nicht, diese schlecht bewaffneten 200 jungen Männer und Frauen zu bezwingen. In Warschau kämpften wir über mehrere Wochen, später im Wald und beim Warschauer Aufstand. Dennoch ist noch keiner Stadtguerilla auf der Welt ein Sieg gelungen, und den gegen sie kämpfenden Armeen ebenso wenig. Auch dieser Krieg kann keine Lösung bringen. Es wird vergebens Blut fließen und Menschen werden auf beiden Seiten sterben. Wir selbst haben mit >


08.02.2010
Medien

AVATAR mal anders.

ausMeistersteins Doppel-Pack

Der erfolgreichste Film aller Zeiten bringt auch der “Make Up Industrie” ganz neue Impulse, wie die beiden Videos beweisen. Nachahmen erwünscht.


08.02.2010

Shalom

ausOy Vey Berlin

Shalom. This is the first word I want to use in this blog. Shalom is universal. It sounds like its Arab counterpart. It is how you greet someone in Israel when you meet him or her. Sometimes we, Israelis, use it also to say goodbye.

And, of course, Shalom in Hebrew means peace. So what we have here is the most commonand used  word in the Israeli language, which also define a situation that we will never attain. In other words, it’s a cynical irony, just like “sun” would be the most common and used word in Berlin in Febraury.

I think that >


08.02.2010
Aus aller Welt

Wintersport

ausParis-Washington, Transit

Die MeteorologInnen hatten es präzise vorausgesagt: Der Schneefall würde 24 Stunden dauern.

So lange schneite es ohne Unterlass. Dichter Nebel hüllte die Stadt ein. Alles öffentliche Leben kam zum Stillstand. Die Geschäfte machten zu. Die Straßen waren leer. Die Menschen igluten sich zuhause ein.

Am Samstag Nachmittag klärt es schlagartig auf. Die Wolken verziehen sich. Ein paar Sonnenstrahlen fallen auf die Stadt. Dick eingemummte Gestalten versuchen, ihre Autos zu identifizieren.

Die stecken unter einer mehrere Dutzend Zentimeter dicken Schneeschicht. Washington ist verzaubert. Weiß. Unberührt. Leise.

Die Stadt gehört den FußgängerInnen und LanglaufskifahrerInnen. >